Nach dem CL-Debüt

Süle im Interview: „Das müssen wir besser machen“

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Voller Einsatz gegen Anderlecht: Niklas Süle.

Gegen Anderlecht feierte Niklas Süle seine Premiere in der Königsklasse. Nach dem Spiel sprach er über die Stimmung in der Mannschaft, seine Stärke bei Standards und den Nagelsmann-Flirt.

München - Früher als von den meisten erwartet, kam FCB-Neuzgang Niklas Süle zu seinem Champions-League-Debüt. Gegen Anderlecht (das Spiel zum Nachlesen im Ticker) stand der sympathische Abwehr-Riese überraschend für Mats Hummels in der Startelf. Unter den Augen von Bruder Fabian und Freundin Melissa zeigte der 22-Jährige eine gute Leistung. Die tz sprach mit ihm nach dem Spiel über seine Königsklassen-Premiere.

Herr Süle, wie war es zum ersten Mal in der Champions League auf dem Platz zu stehen?

Süle: Überragend! Für mich war es wichtig, dass wir das Spiel bei meinem Königsklassen-Debüt gewinnen und eine bessere Leistung als in Hoffenheim zeigen.

Aber ganz so glanzvoll war die Leistung nicht...

Süle: Na ja, wir hatten ein paar Unkonzentriertheiten in der Defensive. Trotzdem haben wir sehr dominant gespielt, auch wenn der letzte Ball in den freien Raum ein paar Mal gefehlt hat. Das müssen wir besser machen, aber es war trotzdem ein Schritt nach vorne.

Wann und wie haben Sie erfahren, dass Sie zu ihrem CL-Debüt kommen?

Süle: Carlo Ancelotti hat schon in Hoffenheim angedeutet, dass es für mich mit einem Einsatz gegen Anderlecht gut ausschaut.

Sie haben sogar wieder ein Tor gemacht, das allerdings aberkannt wurde. Überhaupt sind Sie im Strafraum bei Ecken sehr präsent. Gibt es eine neue Süle-Standard-Stärke beim FCB?

Süle: Ich weiß auch nicht, warum das ganz gut klappt, seitdem ich für den FCB spiele (lacht). In Hoffenheim hatte ich nicht so viele Chancen. Wenn das Tor gezählt hätte, wäre das natürlich wieder ein Traum-Debüt gewesen, wie in der Liga. Auf alle Fälle werde ich weiter versuchen zu treffen!

Trotz der frühen Saison brodelt es beim FC Bayern momentan. Eine ungewohnte Situation für Sie.

Süle: Von dem Druck von außen verspüre ich überhaupt nichts. Aber es interessiert mich auch nicht, was Außenstehende sagen, wenn es mal nicht so läuft. Druck gehört beim FC Bayern einfach dazu, da darf man sich nicht verrückt machen lassen.

Wie ist die Stimmung im Team?

Süle: Gerade in der Kabine und auf dem Platz haben wir eine sehr gute Stimmung – und so muss das auch sein.

Wie wichtig ist der Sportdirektor Hasan Salihamidzic für die Stimmung im Team?

Süle: Er spricht viele mit jedem Spieler und hört in die Mannschaft rein. Er kennt natürlich viele Spieler schon lange. Aber gerade mit den Neuen wie mir sucht er intensiv das Gespräch und analysiert bestimme Szenen. Er hat ja eine sehr große Erfahrung.

Ihr Ex-Coach Julian Nagelsmann flirtet offen mit einem Job beim FC Bayern.

Süle (lacht): Kein Kommentar.

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