Fraglich für CL-Hinspiel

Bayern-Gegner Arsenal muss auf Gibbs verzichten

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Kieran Gibbs hat sich verletzt.

London - Der englische Nationalspieler Kieran Gibbs wird dem FC Arsenal voraussichtlich drei Wochen fehlen. Damit fällt der Verteidiger wohl auch für das Champions-League-Duell gegen Bayern aus.

Der 23 Jahre alte Linksverteidiger musste am Mittwochabend bei Arsenals 2:2 im Premier-League-Spiel gegen den FC Liverpool in der 37. Minute verletzt ausgewechselt werden. „Er hat eine Oberschenkelzerrung“, erklärte Gunners-Trainer Arsène Wenger. Gibbs verpasst damit den Länderspiel-Klassiker zwischen England und Brasilien am 6. Februar in Wembley und ist fraglich für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Bayern München am 19. Februar in London.

„Es ist eine Schande, dass er für die nächsten drei Wochen ausfällt. Er ist ein wichtiger Spieler für uns im Spiel nach vorne und bei dem Spiel, das wir spielen wollen.“ Die Alternative auf der Position, der Brasilianer André Santos, steckt seit längerem in einem Formtief.

Poldi, Merte und mehr: Der FC Arsenal im Porträt

Der FC Bayern bekommt es im CL-Achtelfinale mit dem FC Arsenal zu tun. Trainer Arsene Wenger ist dort seit 1996 im Amt. © dpa
Seit diesem Sommer spielt Nationalkicker Lukas Podolski bei den Gunners. Für den ehemaligen Bayern-Profi kommt es zu einem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein, bei dem er von 2006 bis 2009 spielte, aber nicht richtig glücklich wurde. Bei den Gunners besangen sie ihn bereits: "He scores when he wants". © dpa
Auch Abwehrspieler Per Mertesacker ist bei Arsenal unter Vertrag. Er wechselte im August 2011 von Werder Bremen nach London, wo er ebenfalls absoluter Stammspieler ist. © ap
Ein Verein mit großer Historie: Arsenal hat 13 Mal die englische Meisterschaft gewonnen. Zehnmal sicherten sich die Gunners den FA-Cup und zweimal den englischen Ligapokal. © dpa
1994 gelang mit dem Sieg im Europapokal der Pokalsieger der bislang größte internationle Erfolg. © dpa
Die letzte Meisterschaft feierte das Team von Arsene Wenger allerdings 2004. In der vergangenen Jahren hatten die Gunners mit der Titelvergabe in der Premier League nichts zu tun. Die Gunners können im finanzellen Wettbieten der englischen Spitzenklus nicht mehr mithalten und setzen noch mehr auf junge Spieler, die unter Arsene Wenger zur Weltklasse reifen sollen. © dpa
In der diesjährigen Gruppenphase setzte sich der FC Arsenal als Gruppenzweiter hinter Schalke 04 durch und zog ins Achtelfinale ein. © ap
Gegen Olympiakos Piräus gewann das Wenger-Team zuhause mit 3:1. Auswärts setzte es eine 1:2-Schlappe. © dpa
Im Heimspiel gegen den FC Schalke mussten sich Poldi und Co. mit 0:2 geschlagen geben. Das Rückspiel in Gelsenkirchen endete 2:2. © dpa
Gegen Montpellier siegten die Gunners in beiden Duellen. Auswärts mit 2:1, zuhause gelang ein 2:0. © dpa
Mit dem FC Arsenal (Platz 5 in der Liga) hatten es die Münchner auf europäischer Ebene viermal zu tun (zwei Siege, ein Remis, eine Niederlage) – zuletzt setzte sich der FCB im CL-Achtelfinale 2005 durch (3:1-Heimsieg, 0:1-Auswärtsniederlage). Gegen englische Teams hat Bayern im Europapokal eine positive Bilanz: 13 Siege, 13 Remis, 10 Niederlagen (das im Elfmeterschießen verlorene CL-Finale 2012 gegen Chelsea wird hierbei als Remis gewertet) © getty
Am Wochenende vor dem Hinspiel gegen den FC Bayern hat sich Arsenal im FA-Cup mit 0:1 gegen den Zweitligisten Blackburn Rovers blamiert. Auch in der Premier League hinken die Gunners als Tabellenfünfter nach dem 26. Spieltag den Erwartungen hinterher. Im Moment würde es nicht für eine erneute Champions-League-Qualifikation reichen  © dpa
Wir stellen Ihnen neben Podolski und Mertesacker die größten Stars vor. Santi Cazorla (re.) ist spanischer Nationalspieler und ist im offensiven Mittelfeld zuhause. Er wechselte im Sommer vom FC Malaga nach London. © getty
Stürmer Olivier Giroud war auch ein Kandidat beim FC Bayern. Der Stürmer kam im Sommer von Montpellier in die englische Hauptstadt. © ap
Tomas Rosicky zieht im Mittelfeld die Fäden. Der Tscheche kam 2006 von Borussia Dortmund. © getty
Theo Walcott gilt als eines der größten Talente im englischen Fußball. Der 23-Jährige ist pfeilschnell und debütierte 2006 in der Nationalmannschaft unter Sven-Göran Eriksson. Er ist Englands jüngster Nationalspieler aller Zeiten. © ap
Der Russe Andrei Arschawin wechselte 2009 im Winter von Zenit Sankt Petersburg zu Arsenal London. Inzwischen ist er bei Arsene Wenger allerings nicht mehr erste Wahl. Von Februar 2012 bis Saisonende war er an seinen alten Klub ausgeliehen. © getty

dpa

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