Ex-Profi schwärmt von Pep

Ballack über Pep-Deal: "Es gibt nichts Cooleres"

Michael Ballack
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Michael Ballack.

München - Im Vorfeld des Halbfinal-Rückspiels der Champions League, FC Bayern München – Real Madrid äußerte sich Michael Ballack bei Sky über den FC Bayern und Trainer Pep Guardiola.

Ex-Bayern-Spieler Michael Ballack… 

…über Pep Guardiola: „Sie haben einen unglaublichen Trainer. Ich glaube auch einen coolen Typen, eine Persönlichkeit. Neben Mourinho sicherlich einer, der im Weltfußball die meiste Strahlkraft besitzt im Moment. Es gibt nichts Cooleres, wenn du Champions-League-Sieger wirst mit Jupp Heynckes, und dann kommt auf einmal Pep Guardiola. Das hat etwas mit Motivation zu tun, du kannst als Spieler aufschauen und das ist wichtig.“

…über die Reaktion auf die Kritik beim Spiel gegen Bremen: „Es kam ein bisschen Kritik auf und man sieht immer wie eine Mannschaft reagiert. Man kann es ein bisschen an Ribéry festmachen. Er wurde kritisiert, er war in einem Loch – und die Reaktion: Er macht nicht noch ein schlechteres Spiel, sondern er zieht sich da wieder raus. Ich glaube, das ist einfach in der Mannschaft drin. Da sind Typen in der Mannschaft.“

…über das Spielsystem des FC Bayern unter Pep Guardiola: „Die Intelligenz der Spieler ist gefordert, aber die Bayern haben viele intelligente Spieler, da sieht man an dem Ballbesitz. Er fordert sehr, sehr viel von seinen Spielern. Grundsätzlich muss die Balance stimmen. Man muss den Spielern gewisse Freiräume zugestehen, aber natürlich auch viel abfordern. Er wird genau wissen: Was kann ich von der Mannschaft verlangen? Sie ist ja Champions League Sieger, sie hat viel richtig gemacht. Trotzdem sieht er natürlich Potenzial und will seine Philosophie dort reinbringen – das Spiel perfektionieren. Das ist ein Prozess der Spieler. Sie machen Fehler in den Laufwegen, und er korrigiert sie immer wieder. Wichtig ist, dass keine Verkrampftheit aufkommt, dass es nicht zu statisch ist, dass die Torgefahr bleibt, dass die Natürlichkeit bleibt. Wie bei Ribéry oder Robben, dass die eine gewisse Freiheit haben, wenn sie den Ball bekommen.“

…über die Schwächephase nach der Meisterschaft und die aufkommende Kritik: „Sie hatten eine kleine Schwächephase nach dem gewinn der deutschen Meisterschaft, ich glaube, dass ist völlig normal. Wenn du den ersten Titel einfährst ist die Spannung ein bisschen verloren. Da musst du als Trainer den Satz [Die Meisterschaft ist vorbei, die Red.] nicht noch extra publizieren, ich glaube die Spieler wissen das. Dann geht es an diese Champions League Spiele, an diese großen Ereignisse, wo du dich wieder hochziehen kannst. Das wissen die Spieler, da brauchen sie eigentlich nicht mehr motiviert zu werden. Dass schwächere Spiele -in Anführungszeichen - dabei sind, wenn du nach Braunschweig fährst oder da hin und da hin, das kann einfach passieren. Ich würde das nicht überbewerten. Die Mannschaft ist gefestigt, sie ist intakt.“

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