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Basler: "Arjen Robben muss raus!"

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Mario Basler © Getty

München - Nach dem Bayern-Stotterstart in die Rückrunde muss sich Arjen Robben viel Kritik von Experten anhören. Trägt er wirklich so große Schuld?

Olaf Thon hat am Montag Franck Ribéry und Arjen Robben als "Primadonnen" verhöhnt und ihnen Lustlosigkeit unterstellt. Mario Basler indes hat es vor allem auf den Niederländer abgesehen. "Arjen Robben muss raus!", fordert er in seiner Sport1-Kolumne.

"Am erfolgreichsten", rechnet Basler vor, "haben die Münchner in der Vorrunde gespielt, als der Niederländer wegen seiner Verletzung nicht dabei war." Deswegen würde der Ex-Profi den Niederländer auf die Bank setzen, wenn er Bayern-Trainer wäre. Ist er aber nicht. Basler coacht bekanntlich den Drittligisten Rot-Weiß Oberhausen.

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Trotzdem spart er nicht mit Kritik: "Robben macht immer wieder das Einfachste, was man machen kann: Er nimmt den Ball an und rennt nach innen. Entweder schießt er auf das Tor oder er verliert den Ball und rennt dann nicht mit nach hinten." Eine Umstellung sei nötig, um den zweiten oder dritten Platz zu vermeiden, findet Basler. "Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß sind beim FC Bayern so stark, wen interessiert da ein Robben? Wenn sie am Ende Deutscher Meister werden, haben sie alles richtig gemacht."

Wie reagiert Jupp Heynckes auf die Kritik der Experten? Anders als Louis van Gaal, der vorlaute Ex-Spieler ja gerne als "Papgeien" abgekanzelt hatte, bleibt der 66-Jährige gelassen. "Ich kenne Olaf Thon, das ist seine Meinung und nicht meine. Solche Antworten muss er verantworten, ich will nichts weiter dazu sagen."

al.

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