Bayern verliert 0:1 beim HSV / Tabellenführung verpasst

Bauchlandung statt Zaubergala

Da war’s passiert: Michael Rensing kann nur noch hinterherschauen, während der Kopfball von Petric ins Tor segelt
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Da war’s passiert: Michael Rensing kann nur noch hinterherschauen, während der Kopfball von Petric ins Tor segelt

So schnell kann’s gehen! Nach der 5:1-Pokal-Klatsche gegen Stuttgart dachten noch alle, die Bayern seien unschlagbar – jetzt dieser Rückschlag.

Mit 0:1 verliert der FC Bayern das erste Rückrunden-Spiel, verpasst damit den Sprung auf Platz Eins. Stattdessen haderten die Bayern mit Schiri Knut Kircher. Der pfiff ihnen ein reguläres Toni-Tor ab, entschied bei einem Klose-Kopfball auf „Ball nicht hinter der Torlinie“. Bayern im Pech – das war aber nicht der Grund für die Niederlage. Franz Beckenbauer schimpfte zur Halbzeit bei Premiere: „Das war Standfußball. Früher hätte ich gesagt, das war Untergiesing gegen Obergiesing. Aber damit würde ich die Hamburger beleidigen.“ Franz knallhart!

0:1 – Bauchlandung statt Zaubergala!

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Ganz Fußball-Deutschland dachte nach dem 5:1 gegen Stuttgart: Jetzt fegen die Bayern auch den HSV weg. Pustekuchen! Bayern war in Halbzeit Eins kaum wiederzuerkennen, erst nach der Pause steigerten sie sich – zu spät! Jürgen Klinsmann: „Wir haben die erste Hälfte verpennt. Nach der Pause war’s okay, nur der Ball wollte nicht rein. Wir sind natürlich sauer.“

Jürgen Klinsmann brachte exakt die selbe Startelf wie im Stuttgart-Spiel. HSV-Trainer Martin Jol musste auf Ivica Olic verzichten. Der Kroate, der im Sommer zu den Bayern wechselt und am Dienstag im Pokal mit drei Toren den TSV 1860 im Alleingang abgeschossen hatte, war rotgesperrt. „Das tut uns schon weh“, gestand Jol vorher.

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Der Ausfall ihres besten Stürmers beeindruckte die Hamburger jedoch nicht. Von Respekt vor den „5:1-Bayern“ nichts zu spüren. Zwar hatten die Bayern die erste dicke Chance durch Schweinsteiger (3.), der aus acht Metern übers Tor schoss. Doch dann kam der HSV: Trochowski schießt aus 18 Metern, Rensing lenkt den Ball gerade noch an den Pfosten. Das war knapp!

Nach vorne gelang den Bayern überhaupt nichts. Von Superstar Franck Ribéry war nichts zu sehen. Dann der erste große Schiri-Aufreger: Toni setzt sich gegen Reinhard durch und mogelt den Ball in typischer Toni-Manier ins Hamburger Tor. Jubel, Ohrschrauber, Luftsprung – Schiri Kircher aber pfeift Foul. Eine Fehlentscheidung. „Ich hätte das Tor gegeben“, sagte ARD-Experte Mehmet Scholl.

Verdient wäre es aber nicht gewesen. Von Tempofußball, wie ihn sich Jürgen Klinsmann wünscht, waren die Bayern meilenweit entfernt. Und klar wurde auch: Wenn es bei Ribéry nicht läuft, haben die Bayern ein Problem.

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In der 44. Minute kam ein weiteres Problem hinzu: Nach einer Ecke klärt Schweinsteiger in die Mitte, Jarolim zieht ab, Rensing kann nur nach vorne abklatschen, Petric staubt ab – 1:0 für den HSV. Zu diesem Zeitpunkt verdient.

Die zweite Halbzeit begann turbulent: nach 35 Sekunden traf Petric den Pfosten, eine Minute später die zweite strittige Situation des Spiels: Kloses Kopfball wird auf der Linie geklärt, die Bayern sagen hinter der Linie. Schiri Kircher entscheidet wieder auf kein Tor. Bayern im Pech!

Die Bayern wurden stärker, der Druck immer größer. Doch irgendwie brachten sie die Kugel nicht über die Linie. Toni aus zwei Metern (68.), Borowski (78.) und Klose völlig frei (82.) vergaben drei dicke Möglichkeiten. Am Ende langte es nicht mehr. Bayern verliert, stattdessen steht nun der HSV an der Tabellenspitze.

jj, mv

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Quelle: tz

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