Heynckes streicht letztes Training - Zwei geben Gas

Jupp Heynckes strich am Freitag das Abschlusstraining

München - Jupp Heynckes hat vor dem Derby gegen den 1. FC Nürnberg das Abschlusstraining gestrichen. Nur zwei FC-Bayern-Profis gaben trotzdem Vollgas. Ist das ein Zeichen?

Sechs Spiele in 18 Tagen, zuletzt der anstrengende Sieg in der Champions League bei Olympique Marseille – über fehlende Belastung können sich die Bayern gerade nun wirklich nicht beklagen. Und die Belastung hat Wirkung hinterlassen: Bei Trainer Jupp Heynckes. Der verzichtete nun sogar auf die wichtigste Trainingseinheit der Woche: das Abschlusstraining. Stattdessen ließ Heynckes seine Stammelf nur ein wenig laufen und im Kraftraum trainieren. Wichtiger: Pflege und Regeneration. Die Profis sollten mal durchschnaufen.

"Bayern versenkt Marseille": Internationale Pressestimmen zum Sieg

So reagierte die Presse auf den Sieg des FC Bayern gegen Olympique Marseille. © Screenshot
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AS (Spanien): Bayern blickt schon auf Madrid © Screenshot
Blick.ch (Schweiz) © Screenshot
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Website FC Bayern © Screenshot
France Football (Frankreich): Die Hürde war zu hoch. Ohne besonders zu glänzen hat Bayern München dem europäischen Abenteuer von OM höchstwahrscheinlich ein Ende gesetzt. © Screenshot
Gazetta dello Sport (Italien): Bayern versenkt Marseille und bucht das Halbfinale gegen Mou © Screenshot
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Hamburger Abendblatt (Online) © Screenshot
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L'Équipe (Frankreich): Die Bayern als Traumbrecher (Es handelt sich um ein Wortspiel und wurde frei übersetzt). Unerbittlich: OM war im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen die Bayern machtlos und hat fast keine Chance mehr, sich beim Rückspiel in München am 3. April zu qualifizieren. © Screenshot
Marca (Spanien): Deutsche Zuverlässigkeit © Screenshot
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Le Figaro (Frankreich): Am Ende sollte es an diesem Mittwoch im Vélodrome kein Wunder geben. Nüchtern und realistisch hat Bayern München OM beherrscht und den Grundstein für die Qualifikation zur Vorschlussrunde der Champions League gelegt. © Screenshot
Le Monde (Frankreich): Bayern verpasste den Hoffnungen der Marseiller eine kalte Dusche. Für Marseille erscheint die Aufgabe im Rückspiel wie eine Eroberung des Everest - in Boxershorts und Sandalen © Screenshot
Le Parisien (Frankreich): Durch die 0:2-Heimniederlage hat OM seine Chancen auf das Erreichen des Halbfinales vernichtet © Screenshot

Einzige Ausnahmen: Arjen Robben und Bastian Schweinsteiger. Sie trainierten bei den Reservisten mit, gaben dort Vollgas. Ein Zeichen? Sitzt Robben also gegen Nürnberg erstmal auf der Bank? Möglich wäre es. Immerhin hatte Heynckes zuletzt gegen Hannover auch Gomez und Müller auf der Bank gelassen – um sie zu schonen. Robbens empfindliche Muskeln vor den kommenden wichtigen englischen Wochen zu schonen, wäre zumindest ein nachvollziehbarer Gedanke. Die Frage aber ist: Wie würde der Holländer selbst auf diese Maßnahme reagieren? Als er zuletzt drei Spiele nicht von Beginn an spielte, war er jedenfalls not amused. Weil er immer spielen will – auch in den Spielen, in denen es zwar nicht gegen große Gegner geht, die aber trotzdem Endspiele sind.

Wie das Derby am Samstag. Die Bayern wissen – nur ein Sieg zählt. Sonst dürfte die Meisterschaft endgültig gegessen sein. „Wir müssen die drei Punkte holen – egal wie! Wir haben auch gegen Hannover nicht geglänzt, aber gewonnen und die drei Punkte eingesteckt. So geht’s!“, forderte Torhüter Manuel Neuer. Lieber also ein schmutziges 1:0, als zu zaubern und am Ende doch nur Unentschieden zu spielen.

Zumal die Bedeutung des Bayern-Derbys auch am zugroasten Gelsenkirchener nicht vorbei gegangen ist. „Ich weiß, wie wichtig das Spiel für die Fans von beiden Seiten ist. Das habe ich ja auch schon im Hinspiel mitbekommen. Die Atmosphäre wird sehr hitzig werden“, sagt Neuer. Doch davon sollten sich die Bayern nicht beeinflussen lassen.

Stellt sich noch die Frage, ob und wann Bastian Schweinsteiger gegen Nürnberg zum Einsatz kommt. „Mir tut jede Minute gut, die ich auf dem Platz stehe“, sagte Schweini, der am Freitag mit Robben bei den Reservisten voll mittrainierte. Probleme mit seinem Sprunggelenk hat er offenbar keine mehr. Einem Einsatz in der Startelf steht also nichts mehr im Wege.

jj

Quelle: tz

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