Werden die Gelb- Sperren aufgehoben?

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Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro wird bei der UEFA einen Vorstoß unternehmen: Die sowohl Chelsea als auch die Bayern betreffenden Gelb-Sperren von je drei Spielern sollen für das Finale aufgehoben werden.

München - Erst seit Mittwoch steht fest, wie die Finalpaarung der Champions League am 19. Mai in München lautet – und schon kam eine Delegation des FC Chelsea an die Säbener Straße, um alles Organisatorische zu besprechen.

Die Engländer brachten eine interessante Info mit, die beide Vereine betreffen könnte: Die internationale Spielergewerkschaft FIFPro wird bei der UEFA einen Vorstoß unternehmen: Die sowohl Chelsea als auch die Bayern betreffenden Gelb-Sperren von je drei Spielern sollen für das Finale aufgehoben werden. Dann könnten Ramires, Raul Meireles und Ivanovic für das Londoner Team auflaufen, Holger Badstuber, David Alaba und Luiz Gustavo bei den Münchnern mitwirken.

Zwar glaubt Bayern-Trainer Jupp Heynckes, „dass die Mühlen der UEFA langsam mahlen“, aber Hoffnung hat man doch. „Ich würde es begrüßen, wenn diese Regel geändert würde. Ich halte es dem Publikum auch nicht für zumutbar, dass sehr gute Spieler nicht dabei sein werden.“ Zumal sich am 19.Mai in der Münchner Arena persönliche Gäste von Heynckes befinden werden. Er erzählt, wie vor einem Jahr Bayer Leverkusen, sein damaliges Team, mit einem 1:0-Sieg in Freiburg Platz zwei klar machte (vor den Bayern) und er in seiner Abschiedsrede ankündigte: „Und nächstes Jahr lade ich euch alle zum Champions League-Finale nach München ein.“ Das hat er erreicht mit seinem neuen Klub, dem FC Bayern, „und nun muss ich mein Versprechen an Leverkusen einlösen“. Alle sollen sie kommen, nicht nur die Spieler, „auch die Physiotherapeuten und die Zeugwarte, die haben alle ihren Anteil“, so Heynckes, der Gerechte. Mit 20 bis 22 Gästen rechnet er – tja, und nun muss er noch Tickets auftreiben.

Wenn es wirklich dazu käme, dass Alaba, Badstuber und Gustavo im Finale zur Verfügung stünden, wären die Bayern gravierende Sorgen los. Heynckes geht aber nicht davon aus, dass er sein bewährtes Defensiv-Personal zur Verfügung haben wird, deshalb beobachtet er hochinteressiert den Genesungsprozess bei Daniel van Buyten, der sich im Januar den Mittelfuß gebrochen hatte. Seit drei Wochen läuft der belgische Innenverteidiger wieder, „er hat sogar schon leichtes Passspiel mit dem Fitnesstrainer gemacht“, berichtet Heynckes, „aber das ist noch kein Mannschaftstraining“. Van Buyten würde „hochprofessionell arbeiten, selten habe ich einen Spieler erlebt, der in der Reha so schuftet – aber er müsste zuvor einmal bei den Amateuren spielen. Dann ist es im Bereich des Möglichen, dass er es in den Kader fürs Champions League-Finale schafft.“

Jupp Heynckes muss mit einer ungewöhnlichen Situation umgehen. Er hat zwei Endspiele vor sich. Das erste um den DFB-Pokal am 12. Mai in Berlin gegen Borussia Dortmund – dafür ist niemand gesperrt. Doch ausgerechnet die Woche darauf im noch höherwertigen Endspiel um Europas Krone muss er – wenn die Initiative der Gewerkschaft FIFPro keine Wirkung zeitigt – Spieler bringen, die wenig Praxis haben (wie Rafinha oder Contento). Lässt er für die übernächste Aufgabe eine neue Abwehrreihe sich einspielen, obwohl er bei der nächsten Aufgabe erst mal etabliertes Personal zur Verfügung hat? „Ich bin kein Freund davon, allzu viel zu ändern“, sagt der Coach. „Mein erstes Ziel ist erst einmal das Pokalendspiel, danach denke ich an die Champions League.“

FC-Bayern-Ankunft am Flughafen

FC-Bayern-Ankunft am Flughafen: Die Helden sind dahoam!

Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
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Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
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Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert.
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dpa
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
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Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd
Mehrere hundert Mitarbeiter des Münchner Flughafens und der Lufthansa haben dem FC Bayern am Donnerstag bei der Rückkehr vom Champions-League-Halbfinale bei Real Madrid einen „großen Bahnhof“ beschert. © dapd

Das klingt, als wolle er in einer Woche am letzten Bundesliga-Spieltag in Köln sicher die Pokal-Formation aufbieten, diesen Samstag in der Heimpartie gegen den VfB Stuttgart wird er sich bei der Aufstellung nach der Befindlichkeit der Akteure richten. Mit Mario Gomez will er sprechen, ob ein Einsatz Sinn macht nach der außerordentlichen körperlichen Beanspruchung in Madrid, „am Donnerstag waren wir doch alle ziemlich platt“. Jerome Boateng vermeldete Kniebeschwerden und begab sich gleich nach der Rückkehr aus Spanien in die Praxis von Dr. Müller-Wohlfahrt.

Eine Pause bekommt im letzten Bundesliga-Heimspiel Manuel Neuer. Die Gelegenheit passt, Jörg Butt, 37, eine Abschiedsvorstellung zu gewähren und der Kurve noch einmal ein markantes „Buttbuttbutt“ zu entlocken. „Ich werde dieses Spiel genießen, aber ich will es auch gewinnen“, sagt der Torhüter, der in vier Jahren München seine Karriere noch einmal beflügelt hat mit einer Meisterschaft, einem Pokalsieg und der Teilnahme am (verlorenen) Champions League-Finale 2010; sogar ins Nationalteam kehrte er zurück.

Im Verein bleibt Butt ja, er wird Nachwuchs-Chef. Die Vorbereitung auf die neue Aufgabe hat seinen Tagesablauf aber noch nicht verändert: „Ich habe mich zu 100 Prozent auf den Sport koordiniert. Und wie immer in meiner Laufbahn hat es Dinge gegeben, mit denen ich einen Ausgleich geschaffen habe.“ Früher das Studium, nun die Einarbeitung ins Leben nach der Spielerkarriere.

Butt erwartet im Stadion „gute Stimmung, weil die ganze Stadt elektrisiert ist“. Er selbst sieht sich gegen Gefühlsausbrüche gefeit, „aber das kommt vielleicht, wenn wir am 19. Mai den Pott in den Himmel heben".

Von Günter Klein

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