Fristverlängerung genehmigt

Bilbao darf Martinez-Nachfolger suchen

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Nach dem Javi Martinez zum FC Bayern gewechselt ist, darf sein alter Verein länger nach einem Nachfolger suchen.

Bilbao - Der Ex-Verein von Bayern-Neugzugang darf länger einkaufen. Der spanische Ligaverband erteilte den Basken eine Fristverlängerung.

Nach dem Weggang von Javier Martinez zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München hat der spanische Erstligist Athletic Bilbao für die Suche nach einem Nachfolger eine Verlängerung der Transferfrist bis zum 29. September erhalten. Der spanische Ligaverband LFP gab einem entsprechenden Antrag der Basken statt.

Javi Martinez' erstes Training mit der Mannschaft

Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 
Javi Martinez trainierte am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft © 

1997 war bereits Deportivo La Coruna eine derartige Ausnahmegenehmigung erteilt worden, nachdem der FC Barcelona kurz vor Transferschluss den brasilianischen Star Rivaldo verpflichtet hatte.

Martinez-Transfer: Das sagen Kroos, Lahm & Co.

Martin Bader (Sportvorstand 1. FC Nürnberg): „Das ist doppelt so viel Geld wie der Profi-Etat des 1. FC Nürnberg. Aber Bayern München hat sich das erarbeitet, da kann man nur gratulieren.“ © dpa/sid
Oliver Bierhoff (Teammanager der Nationalmannschaft): „Man hört nur Gutes über ihn. Ich finde es klasse, dass die Bayern mal nicht einen Ausläufer kaufen - was ja häufiger vorkam -, einen 30-Jährigen oder 32-Jährigen, der bei anderen Topvereinen nicht mehr gebraucht wird, sondern einen Spieler, der noch eine große Zukunft vor sich hat.“ © dpa/sid
Paul Breitner (Berater des FC Bayern): „Für mich ist mit Ausnahme von Messi, Xavi und Iniesta kein Spieler 40 Millionen wert. Aber: Er ist ein Spieler, den ich seit drei, vier Jahren sehr intensiv kenne. Und wenn ich hinter Xavi und Iniesta den Besten haben will, und der spielt eben in Bilbao, dann musst du zugreifen.“ © dpa/sid
Vicente del Bosque (spanischer Nationaltrainer): „Bayern wird viel Freude an ihm haben. Er ist ein Super-Spieler und großartiger Mensch. Er ist der geborene Anführer, ein kompletter Spieler. Er hat quasi das komplette Spielfeld im Auge. Da kann man Bayern nur gratulieren.“ © getty/sid
Wolfgang Holzhäuser (Geschäftsführer Bayer Leverkusen): „Ich habe das Gefühl, dass bei den Bayern die Nerven blank liegen. Sie versuchen, sich die Siegermentalität zurückzukaufen.“ © getty/sid
Oliver Kahn (Ehemaliger Bayern-Kapitän): „Er ist ein sehr variabler Spieler, der mir bislang aber nicht groß aufgefallen ist. Ich habe das Gefühl, dass Bayern sich besonders unter Druck gesetzt fühlt, groß anzugreifen, um die Jahre der zweiten Plätze vergessen zu machen.“ © getty/sid
Martin Kind (Präsident Hannover 96): „Bayern München ist die einzige internationale Marke der Bundesliga, und da müssen sie sich mit dem internationalen Transfermarkt messen. Da scheinen solche Preise normal zu sein.“ © getty/sid
Toni Kroos (Bayern-Profi): „Wenn man 40 Millionen Euro ausgibt, heißt das, dass das ein Top-Spieler sein soll. Und Top-Spieler können wir immer gut gebrauchen.“ © dpa/sid
Philipp Lahm (Bayern-Kapitän): „Er ist ein exzellenter Fußballer. Gute Spieler sind bei uns immer willkommen.“ © getty/sid
Udo Lattek (Früherer Bayern-Trainer): „Er weiß nicht, was auf ihn zukommt. Das ist ein großes Risiko. Man muss abwarten, wie die Mannschaft ihn annimmt, ob sie ihn akzeptiert. Der wird erst getestet, ob er wirklich was kann.“ © dpa/sid
Bernd Schuster (Früherer Trainer von Real Madrid): „Er ist ein Spieler, der bei Bayern ohne Probleme reinpasst und seinen Weg machen kann, aber mit der Last der 40 Millionen Euro muss man zurechtkommen. Diese Summe ist gnadenlos.“ © dpa/sid
Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): „Ich finde es gut, dass ein spanischer Nationalspieler in die Bundesliga kommt, das tut der Liga gut. 40 Millionen ist ein stolzer Preis, es gibt nicht viele Vereine, die sich das leisten können, aber die Bayern haben sich das hart erarbeitet.“ © dpa/sid
Michael Zorc (Manager Borussia Dortmund): „Mir steht es nicht zu, die Personalpolitik von Bayern München zu kommentieren. Es ist natürlich sehr viel Geld. Einen Transfer von 40 Millionen Euro zu Borussia Dortmund sehe ich nicht heute - und auch nicht in den nächsten Jahren.“ © dpa/sid
Fredi Bobic (Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart): "Für die Liga ist dieser Transfer sehr gut", sagte Bobic im Interview mit Sky Sport News HD: "Er ist ein sehr guter Spieler. Man wird sehen, was er in der Bundesliga reißen kann. Aber das ist ein Problem des FC Bayern und nicht des VfB Stuttgart" © dpa

Die spanische Wechselfrist hatte am Freitag um Mitternacht geendet. Europameister Martinez war am Mittwoch nach langem Hickhack für die festgeschriebene Ablösesumme von 40 Millionen Euro zum FC Bayern gewechselt.

SID

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