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Gruppe der Rekordmeister - und Neymar: Das sind die Gegner der Bayern

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Von: José Carlos Menzel López

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FC Bayern München
FC Bayern München © dpa

Bayern München muss in der Gruppenphase der Champions League gegen die Rekordmeister aus Belgien und Schottland ran. Außerdem wartet auf das Team von Carlo Ancelotti PSG mit Superstar Neymar.

Monte Carlo - Allzu schlecht haben es die Kügelchen nicht gemeint mit dem FCB. Nicht, dass den Rekordmeister in der Gruppenphase der Champions League ein Spaziergang erwartet, es hätte aber bei weitem schlimmer kommen können. Paris Saint-Germain, RSC Anderlecht und Celtic Glasgow – so heißen die Hürden, die die Münchner dieses Jahr nehmen müssen, um am 11. Dezember ebenfalls bei der Achtelfinal-Auslosung mit von der Partie zu sein. Damit kommt es in der Gruppe B zum Aufeinandertreffen zwischen drei Rekordmeistern. Sowohl der FC Bayern, als auch der RSC Anderlecht und Celtic Glasgow sind die jeweils erfolgreichsten Mannschaften ihres Landes. Dickster Brocken der Gruppe B: zweifelsohne die Pariser um den 222 Millionen Euro teuren Megastar Neymar (

Hier gibt‘s die Auslosung zum Nachlesen im Ticker

).

Es ist das erste Mal seit 17 Jahren, dass der FCB wieder gegen PSG antreten muss. Das letzte Duell datiert aus der Saison 2000/2001, als sich die Münchner – ebenfalls in der Gruppenphase – mit 2:0 durchsetzten. Eine andere Zeitrechnung, das weiß auch Corentin Tolisso. Bayerns Neu-Franzose via Twitter: „Vor allem PSG wird eine große Herausforderung mit Neymar und Dani Alves.“

Besonders dürfte das Los den Trainer gefreut haben. Carlo Ancelotti war von 2012 bis 2013 Trainer in Paris, meinte zur FCB-Gruppe: „Eine aufregende Gruppe mit tollen Teams und Paris an der Spitze. Das ist schon eine schöne Geschichte für mich, auf meinen ehemaligen Klub zu treffen. Celtic bekommt, wie jeder weiß, unglaubliche Unterstützung durch seine Fans. Und auch Anderlecht ist als belgischer Meister nicht zu unterschätzen. Insgesamt drei unterschiedliche, aber schwere Gegner.“

Geht es nach Sky-Experte Lothar Matthäus, ist die Gruppe bereits entschieden. „Paris und die Bayern sind die klaren Favoriten, es geht nur um Platz eins und zwei“, so der Rekordnationalspieler, der aufgrund der unterschiedlichen Transferphilosophien ein „lustiges Mittagessen“ der Bosse am Spieltag erwartet. Scheich und Klubbesitzer Nasser Al-Khelaifi meinte: „Bayern ist ein schwerer Gegner mit einem tollen Trainer. Wir haben Respekt vor ihnen, aber es ist auch eine Ehre, zum ersten Mal gegen sie spielen zu dürfen, seit wir den Club gekauft haben.“

Ebenfalls hitzig: der Celtic Park in Glasgow. „Gegen Celtic habe ich selbst gespielt 2003“, so Sportdirektor Hasan Salihamidzic. „Das war das lauteste Stadion, das ich jemals erlebt habe. Und auch in Anderlecht habe ich gespielt. Dort herrscht auch eine gute Stimmung und lautstarke Unterstützung. Der größte Fehler wäre, sie zu unterschätzen. Wir müssen uns auf alle Gegner gut vorbereiten, um die Gruppe gut zu überstehen.“

60.832 stimmgewaltige Schotten werden die Bayern erwarten, wohingegen es in Anderlecht schon ruhiger zugeht. Gerade einmal 21.619 Zuschauer fasst das Constant-Vanden-Stock-Stadium bei internationalen Partien, wie Brazzo warnt aber auch Manuel Neuer davor, die Belgier auf die leichte Schulter zu nehmen. „Anderlecht ist ein unangenehmer Gegner, den man nicht unterschätzen darf“, so der Kapitän. „Sie konnten schon das eine oder andere Mal große Namen ärgern. Dafür müssen wir gewappnet sein.“ Dass keine „ellenlangen Reisen“ dabei sind, fand auch Mats Hummels gut.

Los geht’s schon in drei Wochen. Am 12. September empfängt der FCB Anderlecht (Rückspiel am 22. November), danach geht es am 27. September nach Paris (Rückspiel am 5. Dezember) und schließlich am 18. Oktober gegen Celtic Glasgow (Rückspiel am 31. Oktober). „Das ist eine gute Gruppe“, so Hummels, der aber keine Umschweife macht. „Unsere klare Aufgabe ist es, weiterzukommen.“ Und zwar als Gruppenerster! 

PSG, Anderlecht und Glasgow: Die Gegner des FC Bayern unter der Lupe

Die Gruppen der neuen Champions-League-Saison im Überblick:

Gruppe A: Benfica Lissabon, Manchester United, FC Basel, ZSKA Moskau

Gruppe B: Bayern München, Paris St. Germain, RSC Anderlecht, Celtic Glasgow

Gruppe C: FC Chelsea, Atlético Madrid, AS Rom, FK Karabach Agdam

Gruppe D: Juventus Turin, FC Barcelona, Olympiakos Piräus, Sporting Lissabon

Gruppe E: Spartak Moskau, FC Sevilla, FC Liverpool, NK Maribor

Gruppe F: Schachtjor Donezk, Manchester City, SSC Neapel, Feyenoord Rotterdam

Gruppe G: AS Monaco, FC Porto, Besiktas Istanbul, RB Leipzig

Gruppe H: Real Madrid, Borussia Dortmund, Tottenham Hotspur, APOEL Nikosia

José Carlos Menzel López

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