Nach Hainers BR-Auftritt

Bleibt Alaba etwa doch beim FC Bayern? Eine Aussage ging komplett unter - doch sie macht Hoffnung

David Alaba strapaziert die Nerven der FC-Bayern-Verantwortlichen. Doch die Chance, dass er doch bleibt, ist vorhanden. Dafür liegt der Ball nun jedoch beim Österreicher.

  • Das Tischtuch zwischen dem FC Bayern München und David Alaba scheint zerschnitten. Oder etwa nicht?
  • Die Vereinsführung des FCB hat die Tür für eine Vertragsverlängerung noch nicht endgültig zugeschlagen.
  • Der 28-jährige Österreicher ist am Zug. Der einst angestrebte Wechsel nach Spanien erscheint unrealistisch.
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München - Nach dem Klartext-Auftritt im BR von FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer („Es gibt kein Angebot mehr“) stehen die Zeichen zwischen David Alaba und dem deutschen Rekordmeister auf Abschied. Der Vertrag des Österreichers läuft im Sommer aus, er ist dann ablösefrei zu haben. Ein Happy End zwischen dem Eigengewächs und den Münchnern scheint in weiter Ferne. „Ich habe es gestern Abend wie alle anderen aus den Nachrichten erfahren und mitbekommen Wie es jetzt weitergeht, kann ich nicht sagen“, so Alaba am Montag.

FC Bayern: Der Ball liegt jetzt bei David Alaba - Im Idealfall ohne seinen Berater

Interessant: Der Spieler war, entgegen seiner Behauptung, sehr wohl im Bilde, dass Hainer bei entsprechender Nachfrage die Entscheidung des Vereins öffentlich machen würde. Was aufgrund der Wucht der Hainer-Aussagen beinahe unterging: Der Präsident schließt es nicht komplett aus, dass eine Verlängerung der Arbeitspapiere doch noch zustande kommt. „Wenn David mit uns reden will, sind wir immer bereit. Er ist ja noch acht Monate bei uns unter Vertrag“, so das Vereinsoberhaupt.

Der FC-Bayern-Vorstand um den Vorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge vertritt nach tz-Informationen dieselbe Meinung. Es besteht eine Mini-Chance, dass der Innenverteidiger seine Arbeitspapiere in München doch verlängert. Dafür müsste der 28-Jährige jedoch aktiv auf die Bayern-München-Verantwortlichen zugehen – im Idealfall ohne Berater Pini Zahavi!

Vom Leistungsträger zum Problemfall: FC-Bayern-Allrounder David Alaba.

Bayern München: Fronten mit Alaba seit Beraterwechsel verhärtet - Spanische Klubs ohne Geld?

Der Israeli tritt seit März offiziell als Berater von David Alaba auf. Seitdem verhärteten sich die Fronten zwischen Spieler und Verein immer mehr. Kein Wunder: Mit seiner herrischen Art und seinen Verhandlungsmethoden, die vor allem seine eigenen Taschen voll machen sollen, hatte Zahavi recht schnell den Zorn der Bayern-Verantwortlichen auf sich gezogen.

Allerdings befinden sich Zahavi und Alabas Vater George auf einer Linie, was die finanziellen Vorstellungen (Gesamtpaket circa 18 Millionen Brutto-Jahresgehalt) für ihren Schützling betrifft. Auch Papa Alaba müsste zurückstecken. Zu viel Zeit sollte Alaba nicht verstreichen lassen. Denn der FC Bayern wird auf dem Markt nun intensiver nach einem Ersatz Ausschau halten. Der Name von Leipzigs Dayot Upamecano (22) könnte in den nächsten Monaten wieder öfters beim FCB fallen. Ein möglicher Wechsel von Alaba zu Real Madrid oder zum FC Barcelona – Spanien war sein bevorzugtes Ziel – ist nach Einschätzung einheimischer Medien unwahrscheinlich. Es fehle wohl am Geld, schrieben die Blätter.

Rubriklistenbild: © Christof STACHE / AFP

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