Neid schwärmt von Neu-Bayerin Maier

"Leonie ist der Wahnsinn"

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Leonie Maier (l.) freut sich über ihren Treffer

München - Europarekord! 46.104 Zuschauer haben am Samstag die DFB-Damen in der Allianz Arena verfolgt. Den Führungstreffer erzielte Neu-FC-Bayern-Kickerin Leonie Maier.

Standortbestimmung geglückt! Am Ende waren es stolze 46 104 Zuschauer, die am Samstag in die Allianz Arena gekommen waren, um die deutschen Fußballfrauen um Bundestrainerin Silvia Neid beim letzten Test vor den Europameisterschaften in Schweden vom 10. bis 28. Juli zu unterstützen. Europarekord! Auch DFB-Direktorin Steffi Jones und DFB-Manager Oliver Bierhoff waren vor Ort.

Und die DFB-Mädels dankten es ihren Fans mit einer hochklassigen Partie gegen Weltmeister Japan – und einem verdienten 4:2 (1:1).

„Wir haben uns Respekt verschafft, das war ein Ausrufezeichen an die anderen“, sagte die strahlende Cheftrainerin nach dem Sieg.

Nach einer starken Spieleröffnung der Deutschen ließ ­Abwehrspielerin (!) Leonie Maier das Publikum mit ihrem Führungstreffer zum 1:0 in der 17. Minute erstmals jubeln, bekam dafür sogar ein Extralob von der Trainerin. „Leonie ist der Wahnsinn“, schwärmte Neid. „Eine Verteidigerin, die eine unheimliche Ruhe am Ball hat, technisch stark und beidfüßig ist – einfach klasse!“

Die 20-Jährige selbst blieb da bescheiden, sagte der tz: „Grundsätzlich ist es egal, wer das Tor schießt. Ich war froh, dass ich der Mannschaft mit dem Tor helfen konnte – und wir dadurch positiv ins Spiel gestartet sind.“

In der Folge traf Celia Oko­yino da Mbabi doppelt (46., Foulelfmeter/87.). Simone Laudehr (90.+1/FE) markierte den 4:2-Endstand, auch wenn die Japanerinnen zweimal den Ausgleich (40., 60.) schafften.

Neid: „Das macht selbstbewusst für Schweden.“ Ein Fingerzeig an die EM-Konkurrentinnen! Und ein Spitzeneinstand für Maier, die ab kommender Saison beim FC Bayern spielen und in der Allianz Arena – zumindest auf der Tribüne – wohl noch öfter zu Gast sein wird…

Von der Stimmung war aber nicht nur die Verteidigerin, sondern auch ihre Kolleginnen schwer beeindruckt. „Für uns war das eine sehr schöne Sache, in so einem schönen Stadion spielen zu dürfen und dann noch diese positive Resonanz zu bekommen“, sagte Okoyino da Mbabi auf Nachfrage der tz. „Wir haben uns vorgenommen, uns davon beflügeln zu lassen.“ Mit Erfolg! Also wird Frauen-Fußball in Fröttmaning kein Pilotprojekt bleiben? Die 25-Jährige weiter: „Ich komme gerne wieder!“

Auch Bernd Heinemann, Vorstand von Allianz, und Manfred Boschatzke (Leiter Werbung und Sponsoring Allianz) zeigten sich mit der Premiere „zufrieden“ und können sich eine Fortsetzung gut vorstellen.

Doch jetzt steht zunächst das Großereignis im Fokus: Noch bis Mittwoch sind die DFB-Frauen in der bayerischen Landeshauptstadt, am 7. Juli heben sie in Richtung Schweden ab. Dann treffen sie zunächst auf die Niederlande (11.7.), Island (14.7.) und Norwegen (17.7.). Das Ziel? Die jungen Spielerinnen (Durchschnittalter des EM-Kaders: 23,5 Jahre) stärken, den Ausfall der vielen Stammkräfte (Kim Kulig, Verena Faißt, Viola Odebrecht, Babett Peter, Linda Bresonik, Alexandra Popp) kompensieren – und den sechsten EM-Titel in Folge anpeilen. Die Spielführerin ist zuversichtlich, dass einiges drin ist. „Ich bin total begeistert von dieser Mannschaft“, lobt Nadine Angerer (34). „Sie ist für jede Trainerin ein Geschenk!“

Das größte Präsent, den EM-Titel, möchten die Mädels dann am 28. Juli in ihren Händen halten, und danach wieder in die Arena kommen – nach München

Sina Ojo

So schön leuchtet die Allianz Arena

Neue Technik: So könnte die Arena bald leuchten

Philips ist jetzt "offizieller Lichtpartner" des FC Bayern - und wird 380.000 neue LEDs in die Fassade der Allianz Arena einbauen. Erste Studien zeigen, wie das Stadion bald leuchten könnte. © Philips
Philips ist jetzt "offizieller Lichtpartner" des FC Bayern - und wird 380.000 neue LEDs in die Fassade der Allianz Arena einbauen. Erste Studien zeigen, wie das Stadion bald leuchten könnte. © Philips
Philips ist jetzt "offizieller Lichtpartner" des FC Bayern - und wird 380.000 neue LEDs in die Fassade der Allianz Arena einbauen. Erste Studien zeigen, wie das Stadion bald leuchten könnte. © Philips
Philips ist jetzt "offizieller Lichtpartner" des FC Bayern - und wird 380.000 neue LEDs in die Fassade der Allianz Arena einbauen. Erste Studien zeigen, wie das Stadion bald leuchten könnte. © Philips
Philips ist jetzt "offizieller Lichtpartner" des FC Bayern - und wird 380.000 neue LEDs in die Fassade der Allianz Arena einbauen. Erste Studien zeigen, wie das Stadion bald leuchten könnte. © Philips
Philips ist jetzt "offizieller Lichtpartner" des FC Bayern - und wird 380.000 neue LEDs in die Fassade der Allianz Arena einbauen. Erste Studien zeigen, wie das Stadion bald leuchten könnte. © Philips
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © sampics
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © Stefan Matzke / sampics
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © MIS
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © MIS
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © MIS
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Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © picture-alliance/ dpa/dpaweb
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © picture alliance / dpa
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © picture-alliance/ dpa
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © Stefan Matzke / sampics
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © picture alliance / dpa
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © Stefan Matzke / sampics
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © picture-alliance / dpa/dpaweb
Durch ihre spezielle Fassade kann das Stadion bisher schon entweder rot, blau oder im neutralen weiß leuchten. Diese Bilder sind keine Studien, sondern "echte" Fotos, aufgenommen im Münchner Norden. © Stefan Matzke / sampics
Für das Finale der Champions League 2012 wurde allerdings ein Spezialeffekt eingebaut. In Türkis und Grün leuchtete dank eingesetzte Lichtfilter in den unteren Beleuchtungsreihen. © picture alliance / dpa
Für das Finale der Champions League 2012 wurde allerdings ein Spezialeffekt eingebaut. In Türkis und Grün leuchtete dank eingesetzte Lichtfilter in den unteren Beleuchtungsreihen. © MIS
Für das Finale der Champions League 2012 wurde allerdings ein Spezialeffekt eingebaut. In Türkis und Grün leuchtete dank eingesetzte Lichtfilter in den unteren Beleuchtungsreihen. © MIS
Für das Finale der Champions League 2012 wurde allerdings ein Spezialeffekt eingebaut. In Türkis und Grün leuchtete dank eingesetzte Lichtfilter in den unteren Beleuchtungsreihen. © MIS
Für das Finale der Champions League 2012 wurde allerdings ein Spezialeffekt eingebaut. In Türkis und Grün leuchtete dank eingesetzte Lichtfilter in den unteren Beleuchtungsreihen. © MIS
Anlässlich des St. Patrick's Days im Jahre 2013 leuchtete die Arena einmalig in grün. Wobei sie nicht selbst leuchtete, sondern grün angestrahlt wurde. © Jantz
Anlässlich des St. Patrick's Days im Jahre 2013 leuchtete die Arena einmalig in grün. Wobei sie nicht selbst leuchtete, sondern grün angestrahlt wurde. © Jantz
Anlässlich des St. Patrick's Days im Jahre 2013 leuchtete die Arena einmalig in grün. Wobei sie nicht selbst leuchtete, sondern grün angestrahlt wurde. © Jantz

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