DFB: Keine Ermittlungen gegen Robben

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Arjen Robben muss keine Sperre des DFB befürchten.

München - Das Thema „Rangelei unter Mannschaftskameraden“ wird für Arjen Robben auch von Seiten des DFB keine Konsequenzen nach sich ziehen.

 Wie DFB-Chefankläger Anton Nachreiner gegenüber der tz erklärte, „reichen die in den Zeitungen erschienenen Bilder der Szene nicht aus, um Ermittlungen einzuleiten“. Bayerns Superstar muss also nicht mit einer Sperre rechnen – was bei einer anderen Beweislage durchaus legitim gewesen wäre.

Hier geht Arjen Robben Thomas Müller an die Gurgel

Während des Spiels der Bayern bei Werder Bremen (3:1) kam es auf dem Platz zu einer Handgreiflichkeit zwischen Arjen Robben und Thomas Müller. © ap
Der deutsche Nationalspieler hatte Robben im Laufe des Spiels mehrfach Egoismus vorgeworfen ... © dapd
... und dies mit despektierlichen Gesten in Richtung des Niederländers untermalt. Dem Ausgleichstorschützen Robben ging das mächtig gegen den Strich. © ap
 Noch während des Spiels zog sich Robben die Handschuhe aus, schnappte sich den Youngster und ging ihm an die Gurgel. © Getty
Teamkollege Anatoli Timoschtschuk ging sofort dazwischen und "Opfer" Thomas Müller .... © Getty
... machte das einzig Richtige. Er ließ sich auf keine weiteren Sperenzchen ein ... © dapd
... und kehrte seinem Mitspieler den Rücken. © Getty
Nach dem Spiel versuchten alle Beteiligten, den Vorfall zu relativieren. Auch wenn Robben sagte: "Das Reden auf dem Platz ist immer gut, aber man sollte nicht mit den Händen reden." © dpa
Allerdings tat ja Robben genau das in der Aktion gegen Müller. © ap
Immerhin bewies der Niederländer, dass es auch anders geht: Verteidiger Holger Badstuber bekam nach dem Spiel einen aufmunternden Klapps. So richtig schien das dem 20-Jährigen aber auch nicht gefallen zu haben. © dapd

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Denn eine Tätlichkeit, ganz gleich ob sie sich gegen einen Spieler der gegnerischen oder der eigenen Mannschaft richtet, kann vom DFB-Sportgericht nachträglich bestraft werden. Dabei hätte es auch keine Rolle gespielt, ob die Tätlichkeit vor oder nach dem Schlusspfiff erfolgt wäre. „Nach den Regeln wäre es selbstverständlich möglich gewesen“, sagt Nachreiner, auch wenn ihm ein vergleichbarer Fall bislang nicht bekannt ist.

Da es nun keine stichhaltigen Fernsehbilder davon gibt, wie Robben Thomas Müller nach dem Spiel an den Hals greift, dürfte sich die Sache erledigt haben. Nachreiner: „Nach den Beweismitteln, die wir haben, sehen wir uns nicht in der Lage, ein krass sportwidriges Verhalten nachzuweisen. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass noch etwas passieren könnte.“

Quelle: tz

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