Dzeko entschuldigt sich - Tevez bleibt stur

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Edin Dzeko hat sich für die heftige Reaktion nach seiner Auswechslung im Champions League-Gruppenspiel beim FC Bayern München entschuldigt.

Manchester - Manchester City-Profi Dzeko hat sich für die heftige Reaktion nach seiner Auswechslung im Champions League-Spiel beim FC Bayern München entschuldigt. Seine Reue tat er auf der Vereinswebsite kund.

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“Ich weiß, dass meine Reaktion nicht gut war. Ich habe mich entschuldigt und der Trainer hat es akzeptiert und gesagt, dass alles okay ist“, berichtete der frühere Torjäger des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg auf der Internetseite seines Clubs.

Bayern besiegt Manchester City: Bilder & Einzelkritik - Zwei verdienten sich Note 1

Der FC Bayern hat seine Siegesserie gegen Manchester City fortgesetzt. © Getty
City-Coach Roberto Mancini © Getty
Ahnt er schon vor dem Spiel, was seinem Team blüht? © dpa
Jupp Heynckes © M.I.S.
Akrobatisch: Franck Ribéry © Getty
Arjen Robben muss draußen Platz nehmen © M.I.S.
Jupp Heynckes treibt an © Getty
Joachim Löw auf der Tribüne © M.I.S.
Ein kurioser Anblick © dpa
Die Bayern kommen zunächst schwer ins Spiel © Getty
Doch dann kommt Mario Gomez! © Getty
Denn während Thomas Müller im Vordergrund sich noch über seine vergebene Nachschusschance nach einem Ribéry-Hammer ärgert, macht Gomez hinten schon das 1:0 © Getty
Gomez ist hellwach © M.I.S.
Drin ist der Ball! © AP
Die Bayern jubeln © Getty
Und jubeln © Getty
Und jubeln © dpa
Und jubeln © dpa
Und jubeln © dpa
Und jubeln © Getty
Das 2:0 folgt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit - wieder durch einen Abstauber, wieder durch Gomez © Getty
Gomez steht goldrichtig © M.I.S.
Diesmal kann Hart einen van-Buyten-Kopfball nicht festhalten © AP
Gomez steht richtig und netzt ein © AP
Das 2:0 © Getty
Dieser Mann steht einfach immer richtig © Getty
2:0! © Getty
Gomez jubelt © Getty
Die Kollegen ... © Getty
... jubeln mit © Getty
Auch Rafinha freut sich über das 2:0 © AP
Die Spieler jubeln © dpa
Franck Ribéry & Co. geben weiter alles © AP
Arjen Robben auf der Bank © Getty
Haaaaand! © Getty
Dann darf Robben für Ribéry rein © Getty
Die beiden umarmen sich © Getty
Und noch eine Auswechslung ... © Getty
Gomez geht wenige Sekunden vor Abpfiff vom Feld © Getty
Von Heynckes gibt's Applaus © Getty
Der Schlussjubel - Glückwunsch, Bayern © Getty
Lesen Sie nun die Einzelkritik © Getty
Manuel Neuer: Gegen Manchester sollte er endlich mal etwas zu tun bekommen – hatten alle gedacht. Pustekuchen! Musste im gesamten Spiel fast ausschließlich Rückgaben und einen Freistoß bearbeiten. Dann war er sicher. Note: 2 © Getty
Rafinha: Die bayerische Wühlmaus auf der rechten Abwehrseite! Wühlte sich in die Zweikämpfe, machte zudem nach vorne Druck. Manchmal etwas ungestüm und im Aufbau nicht immer sicher. Note: 3 © Getty
Daniel van Buyten: Gegen Dzeko sicher, gegen die kleinen, wuseligen Agüero und Nasri aber ab und an mit Problemen. Trotzdem: Er gewann die wichtigen Zweikämpfe am Boden und in der Luft – und: Im Offensiv-Kopfball bei Standards ist er extrem gefährlich. Wie zum Beispiel vor dem 2:0. Note: 2 © Getty
Jerome Boateng: Total motiviert gegen seinen Ex-Klub – einige Male aber auch übermotiviert. So hatte er zweimal riesiges Glück, dass Schiedsrichter Kassai seine elfmeterwürdigen Attacken gegen Silva und Richards nicht pfiff. Sonst hätte Boateng schnell zum „Match-Loser“ werden können. Fing sich dann aber. Note: 3 © Getty
Philipp Lahm: Die Zuverlässigkeit in Person. Defensiv ohne Fehler, das Zusammenspiel mit Ribéry funktionierte wieder hervorragend. Note: 2 © Getty
Bastian Schweinsteiger: Engagiert und laufstark. Ließ den Engländern keine Ruhe im Spielaufbau und verteilte selber klug die Bälle. Note: 3 © Getty
Luiz Gustavo: Er ist für die Bayern-Defensive extrem wichtig. Gewann viele wichtige Zweikämpfe kurz bevor City den entscheidenden Pass spielen wollte. Nahm so viel Druck von der Viererkette. Und: Schaltet blitzschnell um und sorgt so für Gefahr. Note: 2 © Getty
Thomas Müller: Die Engländer hatten in Erinnerung an die WM Angst vor ihm – er zeigte warum: Nicht elegant, aber immer unheimlich gefährlich. Tolle Dribblings, ein Riesenpass auf Schweini, die Beteiligung am 1:0 – Müller bleibt ein Albtraum für England. Note: 2 © Getty
Toni Kroos: Bei ihm spürte man ab und zu, dass Manchester ein anderes Tempo spielt als die Gegner in der Bundesliga. So konnte er nicht ganz so souverän die Fäden ziehen, wie in den letzten Spielen. Bereitete aber das 2:0 per Freistoß vor. Note: 3 © Getty
ab 82. Anatoli Timoschtschuk o.B. © Getty
Franck Ribéry: Ist dieser Mann wertvoll! Auch von einer internationalen Spitzenmannschaft wie Manchester City ist er einfach nicht zu halten. Egal wer es gegen ihn probierte – Franck machte sie alle nass! Zog ein gefährliches Dribbling nach dem anderen an, bereitete mit einem strammen 17-Meter-Schuss das 1:0 durch Gomez vor. Note: 1 © Getty
ab 90. Arjen Robben o.B. © Getty
Mario Gomez: Er macht das, was ein Torjäger machen muss: Tore schießen. Stand beim 1:0 goldrichtig, blieb auch beim 2:0 eiskalt, was deswegen bemerkenswert ist, weil ihm sonst nichts gelungen war. Note: 1 © Getty
ab 90.+2. Nils Petersen o.B. © Getty

Trainer Roberto Mancini erklärte die Angelegenheit am Freitag für längst beendet. “Wir hatten kein Problem mit Edin. Am Donnerstag war das erledigt, wir konzentrieren uns auf Blackburn“, sagte Mancini mit Blick auf das nächste Premier-League-Spiel am Samstag. Dzeko hatte auf seine Auswechslung in der 55. Minute mit einer abfälligen Handbewegung reagiert und war wortlos an Mancini vorbeigelaufen. “Es ist nicht gut für uns gelaufen. Deshalb war ich besonders frustriert“, sagte der Bosnier.

Sein Teamkollege Carlos Tevez war wegen der Weigerung, sich bei der 0:2-Niederlage in München einwechseln zu lassen, von den “Citizens“ für zwei Wochen suspendiert worden. Der Torjäger werde bei ihm keine Rolle mehr spielen, hatte Mancini erklärt. Vor seiner Pressekonferenz wurde am Freitag eine Erklärung mit dem Hinweis verlesen, bei Fragen nach Tevez werde die Runde abgebrochen.

Mancini äußerte sich dann doch, spielte den Vorfall aber herunter. “Es ist normal, dass ein Spieler nicht zufrieden ist, wenn er das Feld in einem wichtigen Spiel verlassen muss oder auf der Bank sitzt. Das ist eine normale Situation für jeden Trainer“, sagte der Italiener und bestritt, dass er die schwierigste Woche seiner Trainerlaufbahn durchmache. Das einzige Problem sei die Niederlage in München. Tevez unterstrich, er sehe keinen Grund für eine Entschuldigung. Er rechnet mit Unterstützung durch die Teamkollegen.

Trainer-Legende Sir Alex Ferguson vom Lokalrivalen Manchester United lobte die “Charakterstärke“ von Mancini. Ferguson hatte Tevez beim englischen Meister ab 2007 selbst für zwei Jahre betreut.

dpa

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