Ein Fall für Zwei

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Die Freude währte nur kurz: Die Bayern konzentrieren sich schon voll auf das UEFA-Cup-Rückspiel.

Sie waren die Garanten für den überzeugenden 4:1-Sieg über den VfB Stuttgart: Jetzt sollen Luca Toni und Franck Ribéry auch St. Petersburg erledigen.

Nach dem phänomenalen 4:1 gegen Stuttgart wurde der eisenharte Manager zum feinfühligen Menschenfreund. „Wir haben die Zuschauer begeistert. Und das ist es ja, was wir wollen: Den Menschen Freude bereiten“, sagte Uli Hoeneß. Und verantwortlich dafür war vor allen Dingen einer: Franck Ribéry. Mit seinen beiden Zaubertoren verzückte er die Bayern-Fans, sorgte für die Entscheidung.

Ohne Franck, den französischen Zauberer, hätte an diesem schönen Sommertag die Magie gefehlt. Erst Ribérys Einwechslung in der 58. Minute machte aus einem Arbeitssieg einen Zaubersieg. Wiederholungs-Täter Luca Toni traf natürlich auch wieder. Erneut ein wichtiges 1:0 vom Bomber. „Er ist nicht zu ersetzen“, sagte Ottmar Hitzfeld. Und das müssen die Bayern glücklicherweise auch nicht mehr: Anders als im Hinspiel ist Toni am Donnerstag in St. Petersburg wieder dabei. Genau wie Franck Ribéry, den Hitzfeld gegen Stuttgart 60 Minuten lang schonte. So machte der Sieg gegen den VfB wieder klar: Bayerns Schicksal liegt in den Händen von Toni und Ribéry! Sie müssen es gegen Zenit nun richten.

Petersburg: Ein Fall für Zwei!

Die Meisterschaft ist den Bayern nicht mehr zu nehmen, jetzt richtet sich die Konzentration auf das Rückspiel gegen St. Petersburg. Und wie wichtig dieses Spiel ist, verdeutlichte Ottmar Hitzfeld nochmal gegenüber der tz: „Das ist vom Gefühl her das wichtigste Spiel der letzten sieben Jahre!“

Für Ribéry und Toni wäre das die Möglichkeit auf drei Titel und das in ihrer ersten Bayern-Saison. Und die beiden hätten einen unglaublichen Anteil an dieser Ausbeute. Die jüngsten Arbeitsnachweise der beiden: Tonis Doppelpack im Pokalfinale sowie seine beiden Treffer beim 3:3 in Getafe. Ribéry erledigte Stuttgart im Alleingang.

Ein Fall für Zwei eben. Der Franzose kostete 25 Millionen der Italiener elf. Schon heute wird der Markwert von Toni auf 28 Millionen taxiert, Ribéry Dienste dürften auch nicht billiger geworden sein. Nicht nur sportlich sind die beiden bereits nach einer Saison unbezahlbar für den FCB.

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Francktastisch!

Im Hinspiel (1:1) verpassten die Bayern den Sieg, weil ihnen ein Knipser fehlte: Toni war gesperrt. „Er ist unheimlich wichtig für uns“, gab Hoeneß zu. Das Stuttgart-Spiel zeigte, wie wichtig: Toni stand wieder goldrichtig, staubte zum frühen 1:0 ab. „Ich hoffe, dass er gut drauf ist gegen Zenit“, sagt auch Martin Demichelis.

Toni ist der größte Grund, weswegen Zuversicht herrscht. Der zweite Grund ist, dass Ribérys wieder frisch ist. „Ich bin froh, dass ich ihn 60 Minuten schonen konnte“, sagte Hitzfeld nach dem Spiel. Damit der Franzose gegen Petersburg 100 Prozentig fit ist – für den Fall für Zwei.

jj, mv

Quelle: tz

Quelle: tz

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