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Uli-Hoeneß-Prozess: Sponsor hält zum FC Bayern

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Uli Hoeneß
Die Sponsoren lassen sich vom Fall Uli Hoeneß nicht abschrecken © dpa

München - Der Fall Uli Hoeneß beschäftigt nicht nur die Justiz - sondern auch den FC Bayern. Doch Rückendeckung bekommt der Verein nun von einem seiner Sponsoren.

Die Unicredit-Tochter Hypovereinsbank steht auch nach den neuen Enthüllungen im Steuerprozess gegen Uli Hoeneß fest zu ihrer Sponsoring-Partnerschaft mit dem FC Bayern. Er gehe „keine Nanosekunde davon aus“, dass sich das Verhältnis zu dem Verein wegen der „Causa Hoeneß“ verändern werde, sagte Hypovereinsbank-Chef Theodor Weimer am Mittwoch in München.

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Die Bank profitiere von der Partnerschaft und man sei stolz darauf, mit dem besten Bundesligaverein zusammenzuarbeiten. „Ich würde das mit Zähnen und Klauen verteidigen, dass wir das behalten“, sagte Weimer. Er kritisierte zudem eine „Sensationslust“, mit der das Thema derzeit in der Öffentlichkeit gespielt werde. „Ich finde das nicht gut als Privatmann.“

Im Aufsichtsrat des FC Bayern sitzen neben dem Vorsitzenden Hoeneß unter anderem mehrere Konzernchefs sowie Dieter Rampl, der ehemalige Verwaltungsratsvorsitzende der italienischen Hypovereinsbank-Mutter Unicredit. In dem Prozess gegen Hoeneß hatte eine Finanzbeamtin die Steuerschulden des Bayern-Bosses auf 27,2 Millionen Euro beziffert, was die Verteidigung des 62-Jährigen am Mittwoch akzeptierte.

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dpa

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