Ex-Bundesliga-Stürmer Albert Bunjaku

FC Bayern II wird im Aufsteiger-Duell von Viktoria Köln vorgeführt

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Die Amateure des FC Bayern München mussten im Aufsteiger-Duell in der 3. Liga gegen Viktoria Köln eine bittere 2:5-Niederlage hinnehmen. 

Vier Spieltage sind erst absolviert in der 3. Liga. Und doch ist die Aufstiegseuphorie bei den „kleinen Bayern“ schon jetzt nur noch eine blasse Erinnerung.

München – Mehr noch: Nach der bitteren 2:5-Heimpleite am Samstag gegen Mitaufsteiger Viktoria Köln droht bereits früh in der Saison die Stimmung zu kippen.

Konnte Trainer Sebastian Hoeneß bislang noch auf eine zu geringe Punktausbeute trotz durchaus überzeugender Leistungen seiner Elf verweisen, so war am Samstag wenig Qualität im Bayern-Spiel zu sehen. Insbesondere im unterirdischen ersten Durchgang habe man sich „zu einfache Gegentore“ eingefangen, wie Torjäger Kwasi Okyere Wriedt kopfschüttelnd konstatierte.

Während sich die Offensive der Gastgeber vollkommen zahnlos präsentierte, bekam die Defensive das routinierte Sturmduo der Kölner nie in den Griff. Sowohl der 35-jährige Albert Bunjaku (10., 35.) als auch sein zwei Jahre jüngerer Sturmpartner Mike Wunderlich (19.; 69./Foulelfmeter) trafen doppelt.

Nach dem Wiederanpfiff konnten die Münchner immerhin durch Wriedt (61./Foulelfmeter, 87.) zweimal verkürzen, Simon Handle aber schenkte dem Bayern-Nachwuchs dann kurz vor Schluss noch das insgesamt schon elfte Saison-Gegentor ein (88.).

Nachsichtig monierte der 37-jährige Bayern-Coach, seiner Mannschaft hätte „in der ersten Halbzeit ein Tick Aggressivität und Körpersprache gefehlt“. Wenngleich es deutlich mehr als nur ein Tick war, der fehlte, so unterfütterten die „Bayern-Amateure“ mit der couragierten Darbietung im zweiten Spielabschnitt zumindest die Hoffnung, dass das jüngste Team der Liga doch allmählich zu verstehen beginnt, dass es in dieser Liga mit künstlerisch wertvoller Schönspielerei allein keinen Blumentopf zu gewinnen gibt.

Erst nach dem Seitenwechsel habe sein Team „das gemacht, was wir uns eigentlich von Beginn an vorgenommen hatten“, erklärte Hoeneß. „In der Form können wir nicht bestehen“, so der Bayern-Coach, seine Mannschaft müsse nun „schnell kapieren, um was es geht“. Über zwei Wochen hat Hoenß jetzt Zeit, seine Elf auf die nächste knifflige Aufgabe vorzubereiten. Wegen des Pokalwochenendes gastiert der Bayern-Nachwuchs erst am Montag, 19. August, beim Halleschen FC. Bis dahin möchte der Trainer „auch die Defensive stabilisieren“. Im Idealfall haben die „kleinen Bayern den Tiefpunkt der Saison“ nun schon hinter sich. 

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