Transfer-Karussell beginnt sich zu drehen

Barca will „verlorenen Sohn“ zurück - FCB schon mit Brandt einig? 

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Julian Brandt (l.) im Duell mit Bayerns Thiago. Sind die beiden schon bald Teamkollegen?

München - Das Sommer-Transferfenster ist noch in weiter Ferne und dennoch ranken sich schon allerlei Gerüchte um den FC Bayern. Dabei stehen nun der FC Barcelona und Julian Brandt im Mittelpunkt.

Der FC Bayern München ist mitten in der Saison und steuert derzeit auf die heiße und entscheidende Phase dieser Spielzeit zu. Besonders im April finden die Spiele der „Crunch-Time“ statt, in denen sich entscheidet, wie hoch hinaus es für den deutschen Rekordmeister gehen kann. Dafür immer hilfreich: Weltklasse-Spieler auf möglichst allen Positionen.

Einen eben solchen Spieler will der FC Barcelona nun offenbar wieder zurückhaben. Laut eines Beitrags des spanischen Radiosenders Cadena SER planen die Katalanen eine Rückhol-Aktion ihres „verlorenen Sohnes“ Thiago. Dieser hatte beim FC Barcelona in der Saison 2012/2013 zu wenige Einsätze gesammelt, so dass seine festgeschriebene Ablösesumme von 90 auf 18 Millionen Euro gefallen war. Nach dem fast schon legendären Satz „Thiago oder nix“ von Pep Guardiola, sicherte sich der FC Bayern dann die Dienste des Zauberfußes für 25 Millionen Euro.

Barca-Sportdirektor soll bereits auf Tribüne gesessen haben

Seither ist der Spanier nicht mehr aus dem Mittelfeld des Rekordmeisters wegzudenken. Vor allem für die kreativen Momente ist der Nationalspieler der absolute Dreh- und Angelpunkt im Offensiv-Spiel der Bayern geworden - und das ist auch seinem Ex-Klub nicht entgangen. Beim Champions-League-Match gegen den FC Arsenal soll Barca-Sportdirektor Robert Fernandez bereits wegen Thiago auf der Bühne gesessen haben. 

Video: Was macht denn Thiago hier mit Müller?

Aber warum machen sich die Katalanen überhaupt Hoffnung auf eine Verpflichtung des Mittelfeld-Magiers? Barca klammert sich offenbar an einen Strohhalm: So soll der spanische Meister laut Cadena SER darauf hoffen, dass sich Thiago eine Rückkehr zu Barcelona vorstellen kann, um mit seinem Bruder Rafinha gemeinsam auf Titeljagd zu gehen. Der gemeine Bayern-Fan wird darauf eher mit einem müden Lächeln reagieren. Eine Thiago-Rückkehr wäre ebenso überraschend wie das jüngste Barca-Wunder in der Champions League gegen Paris Saint Germain.

FCB treibt Zukunftsplanungen voran: Einigung mit Brandt?

Derweil schmiedet auch der FC Bayern selbst eifrig Pläne für zukünftige Verpflichtungen. Immer wieder waren in der Vergangenheit Gerüchte um Julian Brandt von Bayer 04 Leverkusen aufgetaucht. Der U-19-Europameister hatte bei den Olympischen Spielen 2016 groß aufgespielt und präsentiert sich auch in der laufenden Saison in starker Verfassung. Doch der Youngster hatte dem FC Bayern schon einmal abgesagt und angekündigt, dies auch ein zweites Mal tun zu können.

Wer bleibt wie lang? So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

Tom Starke: 2018 © AFP
Arjen Robben: 2018 © AFP
Franck Ribéry: 2018 © AFP
Rafinha: 2018 © AFP
Sven Ulreich: 2018 © MIS
Arturo Vidal: 2019 © dpa
James Rodriguez: ausgeliehen bis 2019 © MIS
Juan Bernat: 2019 © AFP
Sandro Wagner: 2020 © sampics / Stefan Matzke
Sebastian Rudy: 2020 © MIS
Joshua Kimmich: 2020 © MIS
Manuel Neuer: 2021 © AFP
Jerome Boateng: 2021 © AFP
Robert Lewandowski: 2021 © AFP
Mats Hummels: 2021 © sampics
Javi Martinez: 2021 © AFP
Thomas Müller: 2021 © AFP
David Alaba: 2021 © AFP
Thiago Alcantara: 2021 © AFP
Renato Sanchez: 2021 (derzeit ausgeliehen bis 2018 an Swansea City) © sampics
Niklas Süle: 2022 © MIS
Corentin Tolisso: 2022 © MIS
Kingsley Coman: 2023 © MIS

Aber dennoch: Ein mittlerweile 20-jähriger Nationalspieler mit Erfahrung in der Champions League, der als Flügelflitzer eine der bald vakanten Positionen beim Rekordmeister besetzen könnte, bleibt selbstverständlich trotzdem auf der Liste der Bayern. Laut einem Bericht der Sport Bild sollen die Verhandlungen über einen Wechsel im Sommer 2018 bereits weit fortgeschritten sein. Das würde den Bayern gut in den Kram passen - die Verträge von Arjen Robben und Franck Ribéry laufen ebenfalls bis 2018. Zu diesem Zeitpunkt dürfte der Youngster den Werksklub dann offenbar dank einer Klausel für die festgeschriebene Ablösesumme von 12,5 Millionen Euro verlassen. Ein Schnäppchen im Vergleich zu anderen Talenten. Das wissen aber auch die Verantwortlichen bei Leverkusen - laut dem Bericht bleibt es ihr Ziel, den noch bis 2019 laufenden Vertrag mit Brandt zu verlängern.

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sdm/Video: snacktv

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