Ordentlicher Start des Weltmeisters

Bayern-Neuzugang Pavard spricht über das Training - „Direkt bekommst du einen Rüffel“

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Benjamin Pavard sprach über die ersten Monate beim FC Bayern München. 

Der FC Bayern und die Franzosen: Die Liebesgeschichte geht auch nach Franck Ribéry weiter. Nun hat sich Benjamin Pavard zu seinen Anfängen geäußert.

Update vom 10. September 2019: Der FC Bayern München hat am Ende doch noch mächtig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Drei der sechs Neuzugänge kommen aus Frankreich - Lucas Hernandez, Michael Cuisance und Benjamin Pavard.

Letzterer hat nun gegenüber Sky über seinen Wechsel zum FC Bayern München gesprochen. Zuletzt hatte ja bereits Corentin Tolisso (siehe weiter unten im Artikel) die Ehre. Pavard ist mit drei Spielen in der Bundesliga jeweils über die vollen 90 Minuten und einem Tor gegen den 1. FSV Mainz 05 bestens angekommen. „Ich bin zu einem Weltklub gewechselt, der exzellent strukturiert ist. Es war also sehr einfach für mich“, sagt der 23-Jährige über seine ersten zwei Monate. Es sei eine andere Dimension im Vergleich zum VfB Stuttgart. 

Benjamin Pavard über seine ersten Monate beim FC Bayern München

Schon als er mit Stuttgart in der Allianz Arena gespielt habe, sei er durch die Gänge gelaufen und habe sich gedacht, dass er dort hin möchte. Kein Wunder also, dass er sich bei seinem offensichtlichen Wunschverein pudelwohl fühlt. 

„Ich genieße momentan jeden Tag, das Niveau und die Intensität im Training sind überragend. Auf jedes Detail wird geachtet: Eine schlechte Ballannahme und direkt bekommst du einen Rüffel. Es geht hier um Zentimeter.“ Täglich gegen Lewandowski und Thiago zu spielen, bringe ihn enorm weiter, sagt Pavard.

Schon bevor er im Dezember unterschrieben hatte, habe er sich das ein oder andere Mal mit Präsident Uli Hoeneß ausgetauscht. Pavard scheint sehr beeindruckt von ihm zu sein: „Herr Hoeneß ist eine großartige Persönlichkeit, der den Klub lebt wie kein Zweiter.“

FC Bayern München: Benjamin Pavard über seinen Trainer Niko Kovac

Beim FC Bayern gehe es sehr familiär zu. Auch seine Mitspieler aus der französischen Nationalmannschaft wie beispielsweise Kingsley Coman hätten zu seinem guten Start beigetragen. „Natürlich sprechen wir viel miteinander und das hat meine Integration auch erleichtert“, so Pavard. 

Auch mit Trainer Niko Kovac steht er in regem Austausch. Einen sehr guten Eindruck habe er, es laufe alles reibungslos. „Ich habe sofort gespürt, dass er mir vertraut. Ich spiele viel und er redet oft mit mir“, so Pavard. „Meine Beziehung zum Coach ist jedenfalls perfekt.“

Für Pavard ist die deutsche Sprache kein großes Hindernis. „Ich verstehe viel“, sagt er.  Niko Kovac könne zwar ein paar Worte Französisch, die meiste Zeit kommunizieren die beiden aber auf Deutsch, wie er verrät. Ob Pavard mit seinem FIFA-Rating zufrieden ist? Ein Kollege aus der Bundesliga ist es offensichtlich nicht. Während die Franzosen in der EM-Quali einen guten Eindruck hinterließen, wütete ein Ex-Bayern-Star - und brachte seine Spieler zum Weinen.

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Erstmeldung: Bayern-Neuzugänge Coutinho und Perisic laut Tolisso zwingend nötig: „Bevor beide da waren, hatten wir ... “

Erstmeldung vom 8. September: München - Corentin Tolisso vom FC Bayern München versteht nicht immer alles, was sein Trainer Niko Kovac ihm zu sagen hat. Der Grund hierfür ist rein sprachlicher Natur: Die beiden kommunizieren in „einer Mischung aus Englisch und Deutsch“. 

„Ich verstehe zwar nicht immer alles, aber das Wichtigste“, sagte Tolisso in einem Interview mit Sky. „Das letzte Mal hat er nur auf Deutsch gesprochen und ich habe fast alles verstanden. Aber ich rede immer noch auf Englisch, da fühle ich mich sicherer. In einem ruhigen Moment versuche ich mich auch mal auf Deutsch, aber Englisch ist besser.“

Fünf Franzosen beim FC Bayern: Gut für die Integration

Gerade für die sprachliche Integration schätzt Tolisso die „French Connection“ beim FCB. „Schon in meinem ersten Jahr gab es mit Franck (Ribéry, d. Red) und Kingsley (Coman, d. Red.) zwei Franzosen, die mir in meinen ersten Monaten sehr geholfen haben. Mit den anderen Spielern konnte ich einfach nicht sprechen. Jetzt gibt es fünf Franzosen, ich kann also deutlich mehr kommunizieren. Deutsch zu sprechen, fällt mir einfach noch schwer, aber ich versuche mich weiter zu verbessern.“ Er habe auch während seiner Verletzungspause weiter Deutschkurse besucht.

Mit den Transfers der Bayern ist Tolisso sehr zufrieden. „Ivan (Perisic, d.R Red.) und Philippe (Coutinho, d. Red.) werden uns sehr guttun. Beide haben international einen exzellenten Ruf. Jeder weiß, was sie bereits geleistet haben. Sie werden uns dabei helfen, in diesem Jahr Titel zu gewinnen.“ Fans und Spieler des Rekordmeisters mussten insgesamt lange auf Neuzugänge warten, obwohl offensichtlich war, dass diese gebraucht werden. Dieser Meinung ist auch Tolisso, denn „bevor beide da waren, hatten wir nicht unbedingt eine Mannschaft, die in dieser Spielzeit das Triple hätte gewinnen können.“ 

Tolisso: „Mal wieder an der Zeit“ mit dem FC Bayern die Champions League zu holen

Tolisso hat nun auch wegen der Zugänge große Ambitionen: Er sieht das Team bereit für den Champions-League-Titel. „Auf jeden Fall, der Titel ist möglich“, so der Franzose. „Wir haben einen hervorragenden Kader, auch in der Breite. Es sollten nur keine großen Verletzungen dazukommen. Aber wenn wir davon verschont bleiben, können wir in allen drei Wettbewerben mitreden. Mit dem Team können wir in der Champions League sehr weit kommen und ich halte den Titel für machbar. Jeder Spieler träumt vom Henkelpott. Seit 2013 hat Bayern ihn nicht mehr gewonnen. Ich finde, dass es mal wieder an der Zeit ist, ihn zu holen.“

Auch auf nationalem Level gibt es für Tolisso nur das Ziel Meisterschaft. Über den größten Konkurrenten Borussia Dortmund sagte er: „Wir sind besser. Sie haben uns zwar im Supercup geschlagen, aber jetzt wollen wir die Revanche. Wir haben zwei Spiele gegen den BVB in der Meisterschaft. Wir werden alles dafür geben, sie zweimal zu schlagen.“

cg

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