Medienbericht zur Zukunft des Norwegers

Erling Haaland jetzt doch vor Bayern-Transfer? - „Thema ist auf dem Tisch“

Erling Haaland in Aktion gegen den FC Bayern.
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Erling Haaland in Aktion gegen den FC Bayern.

Der FC Bayern hat Medienberichten zufolge einen Transfer von Dortmunds Erling Haaland weiter auf dem Schirm. Viel wird vom sportlichen Abscheiden des BVB abhängen.

München - Das Thema Erling Haaland ist beim FC Bayern nach wie vor auf dem Tisch! Das berichtet jedenfalls Sport1-Reporter Florian Plettenberg in seinem Podcast „Meine Bayern-Woche“.

Aktuell geht das norwegische Sturm-Juwel für sein Land Norwegen auf Torejagd. In der Bundesliga ist Haaland kaum zu stoppen: In 21 Spielen kommt er auf 21 Tore - eine richtig starke Quote! Überflügelt wird er hier nur von der Münchner Tormaschine Robert Lewandowski (35 Treffer). Der Pole spielt jedoch in seiner eigenen Liga und steht kurz davor, Gerd Müllers Rekord für die Ewigkeit (40 Tore in einer Bundesliga-Saison) zu knacken.

Lewandowski wird im August 33 Jahre alt - ist Haaland der perfekte Nachfolger beim FC Bayern?

Dass Haaland in der Bundesliga mal in ähnliche Sphären vordringen wird, ist gut möglich - dafür müsste er allerdings auch weiterhin seine Zukunft im deutschen Oberhaus sehen. Und genau hier kommt der FC Bayern ins Spiel. Aktuell haben die Roten im Sturm noch keinen Bedarf - die Torausbeute Lewandowskis allein in dieser Saison (5 Tore in der Champions League) spricht Bände.

Im August jedoch wird er 33 Jahre alt - logischerweise müssen sich die Bayern früher oder später mit einem geeigneten Nachfolger befassen. Auch wenn es schwer vorstellbar ist, dass Lewandowskis Form in absehbarer Zukunft nachlassen wird: Irgendwann wird auch am Polen der Zahn der Zeit nagen. Idealerweise haben die Bayern dann bereits den perfekten Nachfolger in den eigenen Reihen.

Haaland zum FC Bayern? „Wenn er nach England wechselt, ist er erstmal 5-6 Jahre weg“

Und genau deswegen haben die Münchner laut Sport1-Reporter Plettenberg einen Transfer von Haaland nach wie vor auf dem Schirm. In dem Podcast von ihm heißt es zu dem Thema: „Im nächsten Jahr wird es hochinteressant, dann ist Haaland auf dem Markt. Die Bayern brauchen irgendwann einen Lewandowski-Nachfolger. Wenn er nächstes Jahr nach England wechselt, ist er erstmal 5-6 Jahre weg. Deswegen spielt er in den Gedanken der Bayern-Bosse durchaus eine Rolle. Das Thema ist auf jeden Fall auf dem Tisch.“

Haalands Vertrag bei Borussia Dortmund hat noch eine Laufzeit bis 2023. Gerüchten zufolge hat der Norweger jedoch eine Klausel im Vertrag stehen, die es ihm 2022 erlauben würde, den BVB zu verlassen, sobald ein Verein zwischen 75 Millionen und 100 Millionen Euro auf den Tisch legt. Heißt: Im kommenden Sommer könnte Dortmund mit einem Verkauf Haalands deutlich mehr Geld einnehmen. Aktuell liegt der Marktwert des 20-Jährigen laut transfermarkt.de bei rund 110 Millionen Euro.

Was passiert, wenn der BVB die Champions League verpasst? Bayern könnte bei Haaland zuschnappen

Bisher signalisiert der BVB kein Interesse, Haaland noch in diesem Sommer zu verkaufen. Es stellt sich jedoch die Frage, wie die finanzielle Lage bei den Schwarz-Gelben bei einem möglichen Verpassen der Königsklasse aussehen würde. Die Dortmunder befinden sich derzeit auf dem 5. Tabellenplatz mit 4 Punkten Abstand auf den Viertplatzierten Eintracht Frankfurt.

Mit ihrem Interesse sind die Bayern logischerweise nicht alleine. Wie das spanische Sportblatt „Sport“ berichtet, loten neben den Münchnern vor allem Top-Klubs wie Manchester City, Manchester United und Real Madrid einen möglichen Transfer aus. Schon in der Vergangenheit ist den Bayern mal der ein oder andere Top-Transfer aus der Bundesliga durch die Lappen gegangen. Als Kevin De Bruyne beispielsweise 2015 für 45 Millionen vom VfL Wolfsburg zu Manchester City wechselte, waren auch die Bayern interessiert. Damals scheuten die Roten das finanzielle Risiko - eine vertane Chance. Bekanntlich zählt der Belgier aktuell nach wie vor zu den besten Mittelfeldspielern in Europa und konnte seinen Marktwert schnell auf rund 100 Millionen Euro steigern.

Erst kürzlich äußerte sich Lewandowski über Haaland als seinen Nachfolger beim FC Bayern. Zudem offenbarte der Pole ein Geheimnis. (kus)

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