„Es war ein gutes Gespräch“

Boateng und Lewandowski sprechen sich mit Bayern-Bossen aus - doch Ribéry ist wegen einer Sache angefressen

Während Jerome Boateng (r.) sich mit den Bayern-Bossen ausgesprochen hat, brodelt es in Franck Ribéry offenbar noch sehr.
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Während Jerome Boateng (r.) sich mit den Bayern-Bossen ausgesprochen hat, brodelt es in Franck Ribéry offenbar noch sehr.

Der FC Bayern versucht, die Wogen innerhalb des Vereins zu glätten und führte deswegen Gespräche mit Jerome Boateng und Robert Lewandowski. Mit Franck Ribéry ist es dagegen wohl schwieriger.

Update vom 12. November 2018: Eklat um Spieler des FC-Bayern München: Nach der Dortmund-Pleite soll Franck Ribery den TV-Experten Patrick Guillou geschlagen haben.

München - Die Unstimmigkeiten zwischen Fußball-Nationalspieler Jerome Boateng und den Bossen von Bayern München sind ausgeräumt. Das ist das Ergebnis einer Aussprache des Abwehrspielers (30) mit Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic. "Es war ein gutes Gespräch. Wir alle wollen das Gleiche: Erfolg mit dem FC Bayern. Dafür tun wir alles, was wir können", sagte Boateng der Sport Bild.

Nach Informationen des Blattes soll das zuvor von Boateng via Süddeutsche Zeitung eingeforderte Treffen Mitte Oktober stattgefunden haben. Boateng war damals wegen muskulärer Probleme früher als geplant von der Nationalmannschaft zurückgekehrt. Demnach sprachen die Bosse dem Profi das Vertrauen aus.

Robert Lewandowski (30), der wie Boateng über mangelnde Rückendeckung aus der Chefetage geklagt hatte, soll ebenfalls einen Termin bei Rummenigge und Co. gehabt haben. Auch dem polnischen Nationalspieler wurde Unterstützung zugesagt. Wenige Tage später kam es dann zur legendären Bosse-PK, auf der sich das Führungs-Trio öffentlich vor die Mannschaft stellte.

Darum fühlt sich Franck Ribéry beim FC Bayern auf den Schlips getreten

Hasan Salihamidzic soll zusätzlich das persönliche Gespräch unter anderem mit Franck Ribéry in der Kabine gesucht haben, das aber laut dem Blatt weniger zielführend gewesen sein soll. Der Franzose fühlt sich auf den Schlips getreten, daran konnte auch der Sportchef offenbar nichts ändern. Der Grund: Cheftrainer Niko Kovac gibt die Mannschaftsaufstellungen aus Vorsicht vor Spionage und vorzeitigem Informationsfluss nach Außen erst direkt vor dem Spiel bekannt. Dass Ribéry somit erst viel zu spät erfährt, was Sache ist oder warum er (wie in Wolfsburg) zunächst auf der Bank sitzt, soll er als Affront angesehen haben.

Der FC Bayern ist also bemüht, in den eigenen Reihen für Ruhe und Harmonie zu sorgen. Ganz erloschen sind die Brandherde allerdings noch nicht.

Video: Kovac über das Krisen-Ende des FC Bayern

SID mit fw

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