Verstärkung für den FC Bayern?

Hoeneß-“Granaten“: Diese Spieler fallen in die Superstar-Kategorie

Uli Hoeneß glaubt, dass nur Granaten dem Edelkader des FC Bayern weiterhelfen können - und ist bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen als je zuvor. Doch um welche Superstars geht es überhaupt?

Es war ein verbaler Paukenschlag, mit dem Uli Hoeneß am vergangenen Wochenende aufhorchen ließ. Der FC Bayern denke über eine Änderung seiner Transferstrategie nach, auch der ganz tiefe Griff in die Finanzschatulle sei nicht mehr ausgeschlossen, um den Umbruch beim Rekordmeister erfolgreich zu meistern. „Wenn wir einen Spieler haben wollen, werden wir auch Dinge machen, die wir noch nicht gemacht haben“, sagte Hoeneß nämlich. Heißt: Die 40 Millionen Euro, die einst für Javi Martinez als bisher teuersten Transfer der Bayern gezahlt wurden, dürften in diesem Sommer geknackt werden.

Investionen jenseits der 100-Millionen-Grenze seien in der Summe möglich, so Hoeneß. Der FCB-Präsident betonte aber auch, dass man schon „Granaten kaufen“ müsse, um den ohnehin schon mit Stars gespickten Kader weiter aufzubessern: „Das Problem ist, dass wir uns auf einem Markt bewegen auf dem Summen gezahlt werden, die wir nicht für möglich gehalten haben.“

Doch wer sind denn die von Hoeneß angesprochenen „Granaten“? Welche Akteure gehören in diese Superstar-Kategorie? Wir haben einige Weltklassespieler in einem Voting zusammengestellt, die die von Hoeneß geforderte Qualität mitbringen. Die beiden im letzten Jahrzehnt im Weltfußball dominierenden „Granaten“ Lionel Messi und Cristiano Ronaldo haben wir dabei bewusst außen vor gelassen.

Neymar (FC Barcelona)

Neymar.

Der brasilianische Superstar wurde tatsächlich schon mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. In punkto Qualität gibt es sicher keine Zweifel an Neymar.

Antoine Griezmann (Atlético Madrid)

Antoine Griezmann.

Er ist der Mann für die entscheidenden Tore - wie er nicht zuletzt bei der Europameisterschaft 2016 für die französische Nationalmannschaft unter Beweis gestellt hat. Wer Griezmann will, muss vermutlich mindestens 100 Millionen Euro auf den Tisch blättern. Aktuell geht die Tendenz beim 26-Jährigen wohl zu Manchester United.

Kylian Mbappé Lottin (AS Monaco)

Kylian Mbappé Lottin.

Wer in seinen ersten sechs K.o.-Spielen der Champions League sechs Tore erzielt, die über 600 Minuten währende gegentorlose Phase von Torwartlegende Gigi Buffon beendet und dabei gerade mal seit ein paar Monaten die Volljährigkeit erlangt hat, muss einfach eine „Granate“ sein. Die ersten Angebote über 100 Millionen Euro soll die AS Monaco bereits dankend abgelehnt haben.

Alexis Sanchez (FC Arsenal)

Alexis Sanchez.

Sanchez will Titel - und die bekommt er mit seinem aktuellen Klub, dem FC Arsenal, derzeit nicht. Der 28-Jährige bringt jede Menge Erfahrung mit und ist neben Arturo Vidal der prägende Mann in Chiles Nationalmannschaft. Praktischerweise spielt Kumpel Vidal ja auch beim deutschen Rekordmeister. Weil sein Vertrag 2018 in London ausläuft, wäre die Ablöse für den flexiblen Offensivmann zwar im hohen, aber nicht im astronomischen Bereich. Ein Wechsel nach München liegt durchaus im Bereich des Möglichen.

Paulo Dybala (Juventus Turin)

Paulo Dybala.

Paulo Dybala gilt als die Zukunft des argentinischen Fußballs, für viele ist er bereits die Gegenwart. Auch für FCB-Coach Carlo Ancelotti. „Dybala ist ein wahrhaftig moderner Stürmer. Sein Talent kombiniert beides: Tempo und Dynamik. Er hat die Voraussetzungen, Geschichte zu schreiben bei Juventus über die nächsten zehn Jahre“, schwärmte der Italiener. Vielleicht ja nicht nur bei Juventus...

Marco Verratti (Paris St. Germain)

Marco Verratti.

Carlo Ancelotti kennt die Qualitäten seines italienischen Landsmannes bestens. 2012 holte er den damals 20-Jährigen von Delfino Pescara zu PSG, wo Verratti zu einem der begehrtesten Profis des Kontinents aufstieg. In Paris fehlt Verratti eigentlich nur wenig zu seinem Glück - doch der Mittelfeldstratege würde zu gern mal die Champions League gewinnen. Sollte er zu der Auffassung kommen, dass das mit Bayern wahrscheinlicher ist als mit PSG, würde ein Wechsel für beide Seiten Sinn machen.

Dani Carvajal (Real Madrid)

Dani Carvajal (r.).

Bekanntlich fehlt dem FC Bayern nach dem Rücktritt von Philipp Lahm ein Rechtsverteidiger von Weltklasseformat. Die vereinsinterne Variante Joshua Kimmich müsste erst in diese Rolle hineinwachsen, Dani Carvajal wäre quasi ein Eins-zu-Eins-Ersatz. Dass Real Madrid den defensiv wie offensiv glänzenden Carvajal allerdings abgibt, ist äußerst unwahrscheinlich.

Welche dieser „Granaten“ würde tatsächlich die erwünschte Verstärkung für den FC Bayern bedeuten? Stimmen sie ab!

Transfergerüchte und aktuelle News: Welche Spieler holt der FC Bayern München 2017?

Rubriklistenbild: © dpa/afp

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