TV-Übertragung am Mittwoch

FC Bayern in der ARD: Kuriose Namenspanne um Flügelflitzer - Hitzlsperger zählt FCB an

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Matthias Opdenhövel, Hasan Salihamidzic und Thomas Hitzlsperger sprachen am Mittwoch über das Pokalspiel.

Mit der Aussprache des Namens von FC-Bayern-Star Kingsley Coman tat sich am Mittwoch auch der ARD-Kommentator schwer. Die TV-Kritik zum Pokal-Achtelfinale.

München/Berlin - Hat sich Mats Hummels die Respekt-Rente verdient? Will Wirtschaftsminister Peter Altmaier den FC Bayern teilverstaatlichen, um die Wettbewerbsfähigkeit des „Fußball made in Germany“ zu sichern? Auch politisch hat das Bayern-Spiel in Berlin am Mittwoch jede Menge Fragen aufgeworfen, die das Erste aber samt und sonders nicht beantwortet hat. Wir verraten Ihnen, was sonst noch los war.

Matthias Opdenhövel: Nachdem sich am Dienstag Alex Bommes aus Dortmund gemeldet hatte, durfte am Mittwoch der Kollege Opdenhövel ran. Für den Zuschauer war’s anundpfirsich egal, wer das Spiel ansagt. Denn auseinanderhalten lassen sich die beiden ARD-Banalplauderer eh kaum. Dass das Erste Hertha-Legende Karl-Heinz Granitza besuchte, der die Beckenbauer-Bayern 1977 aus dem Pokal geschossen hat, war eine klasse Idee. Weniger klasse: Opdenhövel unterstellte dem FCB vor dem Spiel, „in diesem Jahr“ bereits gegen die Hertha verloren zu haben. Bei aller Kritik an Niko Kovac, das geht zu weit.

FC Bayern in der ARD: Hitzlsperger rechtfertigt neuen Vertrag

Thomas Hitzlsperger: Der frisch verlängerte ARD-Experte rechtfertigte seinen neuen Vertrag wie gewohnt mit schlauen und forschen Ansagen. Im Gegensatz zur Wischiwaschi-Analyse von Kommentator Bartels fand er klare Worte zum zu Unrecht nicht gegebenen Goretzka-Elfer. Und Hitzlsperger kritisierte zurecht, dass sich Hertha-Trainer Pal Dardai angsthasig eine Verlängerung erhoffte: „Warum wünschen die sich nicht mal einen Sieg, 5:0 nach 90 Minuten?“ Zu den vielen Bayern-Gegentoren fiel ihm ein, dass der FCB halt Probleme beim Torwart, in der Verteidigung sowie in der Mitte und vorne hat. Ansonsten alles dufte.

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Tom Bartels: Sprach mehrfach vom bayerischen Fußballer „Komann“, der mit Vornamen wahrscheinlich Kurt heißt. Kurt Komann, so klingt das bei Schanzen-Thommy. Ansonsten hörte sich Wischiwaschi-Bartels gewohnt leidend an, und erwachte nur punktuell aus seiner Lethargie. „Gnabryyyy- yyyy!“ oder „Go! Retzka!“ lärmt er dann. Windschiefstes Sprachbild: „Natürlich macht das Tor die Brust auch breit.“ Wie muss man sich das vorstellen mit der Breitbrust, rein optisch? Also wir könnten uns ohne Weiteres die sofortige Respekt-Rente für Bartels vorstellen. Von einer Verstaatlichung des anstrengenden Kommentators sollte der Bund dagegen Abstand nehmen.

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