Jogi Löw setzt Luiz Gustavo unter Druck

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Luiz Gustavo.

München - Beim FC Bayern muss sich Luiz Gustavo erst noch eingewöhnen. Dennoch hat der Brasilianer bereits mit der Nationalmannschaft geliebäugelt - mit der deutschen wohlgemerkt. Was das der Bundestrainer dazu sagt.

Er ist Mark van Bommels Nachfolger: Luiz Gustavo, seit Anfang Januar in München. Der Mann, der die Bayern 15 Millionen kostet. Und van Bommel seinen Stammplatz kosten sollte.

Bisher hatte Gustavo erst 35 Minuten im defensiven Mittelfeld aufgeräumt. Dann beorderte ihn van Gaal beim Debüt gegen Lautern auf die linke Abwehrseite, wo er auch in Aachen ranmusste. „Er muss sich anpassen“, sagt der Trainer. Anpassen an sein neues Umfeld, an eine neue Stadt – noch wohnt der ruhige Brasilianer im Hotel – und auch an eine neue Nationalität? Gustavo liebäugelt mit der deutschen Nationalmannschaft. „Ich will den deutschen Pass und so womöglich für Deutschland spielen“, erklärte er unlängst.

"Fitness First" für Luiz Gustavo und Hamit Altintop

Hamit Altintop und Neuzugang Luiz Gustavo besuchten Bayern-Partner "Fitness First". Sehen Sie hier die besten Bilder des PR-Termins. © Sampics
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Hamit Altintop und Neuzugang Luiz Gustavo besuchten Bayern-Partner "Fitness First". Sehen Sie hier die besten Bilder des PR-Termins. © Sampics
Hamit Altintop und Neuzugang Luiz Gustavo besuchten Bayern-Partner "Fitness First". Sehen Sie hier die besten Bilder des PR-Termins. © Sampics

Gustavo: nach Paolo Rink und Cacau der nächste Brasilianer für den DFB?

 „Wir werden das Thema Gustavo intern diskutieren“, bekundete Teammanager Oliver Bierhoff Interesse. Gustavo ließ sich jedoch zuletzt beide Möglichkeiten offen, erklärte im Trainingslager in Doha: „Der Traum eines jeden Brasilianers ist die Seleçao.“ Deswegen verlangt der Bundestrainer jetzt eine Grundsatzentscheidung für Deutschland. „Ich denke, man sollte die Nationalmannschaft nicht benutzen, um einen deutschen Pass zu bekommen“, sagt Jogi Löw zur tz. Und weiter: „Das muss aus eigener Überzeugung entstehen. Wenn ein Spieler dann einen deutschen Pass hat, ist er auch für die Nationalmannschaft möglicherweise ein Thema.“

Seine Forderung: Wenn Gustavo für Deutschland spielen will, muss er sich zuerst auch für die DFB-Elf bekennen – und sich nicht mehrere Optionen offen halten. Deshalb gab es bisher auch noch keinen Kontakt zwischen Löw und Gustavo. „Er hat noch keinen deutschen Pass. Sollte er einen deutschen Pass besitzen, kann das immer ein Thema sein“, erklärt der Bundestrainer, „darüber reden wir zu gegebener Zeit“.

Bei Gustavo ist Löw noch skeptisch. Dafür schwärmt er von TORero Mario Gomez. „Das ist sehr gut. Natürlich freue ich mich riesig über seine Tore“, lobt Löw den Torjäger in Topform: „Das ist der Gomez, den man kennt. Er glaubt an sich, er ist selbstbewusst. Mario hat wieder die Sicherheit vor dem Tor. Es ist sehr positiv für uns, dass er beim FC Bayern den Sprung geschafft hat.“

Dass Miro Klose deswegen auf der Bank sitzt, bereitet Löw keine Sorgen: „Über Klose gibt es bei uns keine Diskussionen. Er hat bei uns ein hohes Standing – unabhängig davon, ob er beim FC Bayern spielt oder nicht. Man hat bei der WM gesehen, wie wichtig er für uns ist. Es gibt keinen Grund, an ihm zu zweifeln!“ Klose bleibt gesetzt. Doch Gomez macht Druck, er will auch in der Nationalmannschaft einen Stammplatz. Und Löw macht ihm Mut, stellt ihm die Nachfolge von Klose in Aussicht: „Mario ist ja erst 25. Er kann diese Position bei uns noch viele Jahre besetzen.“

ta

Quelle: tz

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