1. kreisbote-de
  2. Sport
  3. FC Bayern

FCB-Boss nimmt Rafinha und Boateng in Schutz

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

null
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge stellt sich vor Rafinha und Jerome Boateng. © Sampics

München - Bei den Bayern laufen die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Jetzt hat Karl-Heinz Rummenigge angedeutet, dass der Kader bald feststehen soll. Zwei mögliche Neuzugänge nimmt er in Schutz.

Neben einigen Abgängen (Thomas Kraft, Andreas Ottl und Hamit Altintop) steht bislang erst ein Neuzugang für die kommende Spielzeit fest: Nils Petersen kommt von Energie Cottbus. Doch der Stürmer wird, soviel ist klar, nicht der einizge Neuzugang bleiben. Mindestens zwei Abwehrspieler sollen noch kommen. Auch mit einem Mittelfeldspieler dürfen die Bayern-Fans noch rechnen.

Viel Arbeit also für die Bosse und Sportdirektor Christian Nerlinger, der die Transferaktivitäten in enger Abstimmung mit dem neuen Coach Jupp Heynckes angeht. Laut Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge möchten sich die Bayern nicht mehr lange mit den Personalplanungen aufhalten. "Wir wollen dieses Mal bis 20. Juni fertig sein", sagte Rummenigge in der "Sport Bild". Eine Woche vor Trainingsbeginn soll der Kader für die Saison 2011/2012 also stehen.

Alle Transfer-Gerüchte rund um den FC Bayern

Nach Möglichkeit sollen dann auch die Transfers von Jerome Boateng (Manchester City) und Rafinha (FC Genua) unter Dach und Fach sein. Beiden ehemaligen Bundesliga-Profis eilt der Ruf voraus, nicht zu den Pflegeleichtesten zu gehören. Rummenigge winkt ab: "Ich weiß nicht, ob die zwei Spieler am Ende des Tages auch kommen. Ich weiß nur eins: Nur weil Rafinha unter Magath ein schlechtes Image hatte, heißt das noch lange nichts. Und Boateng ist nicht der, der beim AC Mailand spielt (sein als Enfant terrible geltender Halbbruder Kevin-Prince, d. Red.). DFB-Trainer Horst Hrubesch singt Loblieder auf Jerome."

Für Rummenigge wäre die erfolgreiche Eingliederung der beiden potenziellen Neuzugänge also kein Problem. Anders liegt der Fall bei Breno, der seit drei Jahren vergeblich versucht, sich das hohe Niveau des FC Bayern anzueignen. An dem Brasilianer lässt Rummenigge kaum ein gutes Haar. Bereits vor wenigen Tagen hatte der Vorstandschef den Verteidiger im "Münchner Merkur" scharf kritisiert. "Breno hat keinen Grund, unzufrieden zu sein. Er hat hier ausreichend Chancen bekommen. Wenn hier einer unzufrieden sein darf, dann der FC Bayern", so Rummenigge damals. Jetzt legte er nach: "Der ganze Klub ist mit seiner Entwicklung unzufrieden. Er weiß auch, dass er sich nach drei Jahren professioneller geben muss. Nicht nur professioneller trainieren ..."

tz

Auch interessant

Kommentare