Wo sich die Starkicker tummeln

Der FC-Bayern-Kosmos: Hier gehen Spieler und Verantwortliche ein und aus

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Wo schalten die Akteure des FC Bayern in ihrer Freizeit ab? München hat einige beliebte Spots zu bieten. Sie können die Grafik auch vergrößern.

Auch gut bezahlte Profi-Fußballer haben mal Feierabend und brauchen Zeit zum Abschalten. Wo machen das die Stars des FC Bayern? Wir zeigen deren beliebte Hotspots in München.

München - Mittwochabend schauten FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Ex-Spieler Franck Ribéry mal wieder im H’ugo’s vorbei, um den Geburstag von Promi-Wirt Ugo Crocamo zu feiern. Bayern-Spieler und -Verantwortliche bei Münchens Edelitaliener sind an sich nichts Besonderes, schließlich wird das Szenelokal, das für seine Partys bekannt ist, seit Jahren kontinuierlich vom Personal des FC Bayern angesteuert. Doch es gibt auch noch viele andere Hotspots, die die Bayern-Stars ansteuern. Wir haben uns umgeschaut und umgehört.

Nur gut 300 Meter vom H’ugo’s entfernt liegt die Burger & Lobster Bank (BLB). Dass sich auch Fußballprofis nicht immer nur von Salat und Pasta ernähren, weiß Tim Haake, der gemeinsam mit seinem Bruder die BLB betreibt: „Die haben ja auch ihren Cheat Day“, sagt uns der Geschäftsführer. „Und da kommen sie eben zu uns.“ Besonders beliebt: Das Surf & Turf für knapp 50 Euro. Alle 14 Tage schaue einer der Kicker mit der Freundin vorbei, erzählt Haake, in den englischen Wochen seltener. Zwei Mal richteten die Bayern hier ihre Meisterfeier aus. Am Wochenende darf es in der eigenen Disco dann gerne mal etwas länger gehen. „Bei uns kann man den ganzen Abend verbringen“, erklärt Haake. „Da kommt immer gute Stimmung auf.“ In welchen Discos gehen die Stars des FC Bayern sonst noch feiern? Da gibt es einige angesagte Clubs in der Landeshauptstadt.

Ruhiger geht es hingegen im Izakaya zu. „Hier können sie entspannt essen und werden nicht gleich gejagt“, erklärt Inhaber Jürgen Haberle, der vor allem eine Vorliebe für Fischgerichte ausmachen konnte. Der Wolfsbarsch sowie die Seezunge werden in dem asiatischen Restaurant mit südamerikanischem Einfluss besonders gerne bestellt. Auch Gästeteams genießen nach den Partien in der Allianz Arena ab und zu die leichte Küche des Izakaya.

FCB-Stars und ihre Wohlfühloasen: „Freuen sich, wenn sie mal abschalten“

Geschätzt wird bei den Angestellten des FC Bayern auch die Gegend rund um den Gärtnerplatz. Gleich mehrere Locations sind hier beim deutschen Meister von der Isar angesagt, unter anderem die Cafés Cotidiano und Emilo, das Restaurant Trachtenvogl oder Wagners Juicery in der Fraunhoferstraße.

Südlich von München: Der Friseursalon Siba Hair Design in der Chiemgaustraße 79 hat schon viele prominente Haare gesehen. Hier lassen sich unter anderem Rafinha und Joshua Kimmich stylen.

Entspannung suchen die Fußballer aber nicht nur beim Essen und Feiern. Fashionliebhaber wie Jerome Boateng und Serge Gnabry shoppen regelmäßig im BSTN-Store, um ihre Sneaker-Bestände aufzustocken. Das Sortiment reicht von der hauseigenen Marke BSTN bis zu Modellen von Adidas oder Nike. Für sportliche Betätigung außerhalb der Säbener Straße genießt das Nou Performance einen ausgezeichneten Ruf. Das Grünwalder Fitnessstudio, das Personal Training für Profisportler anbietet, wirbt mit Empfehlungen von Javi Martinez, Thiago und Rafinha. Auch ehemalige Spieler wie Douglas Costa oder Juan Bernat nutzten in München das Coaching.

Südlich von München befindet sich der Friseursalon Siba Hair Design. Das Geschäft in der Chiemgaustraße 79 hat schon viele prominente Haare gesehen. Hier lassen sich unter anderem Rafinha und Joshua Kimmich stylen. Für die Bayern-Akteure stellen diese Orte kleine Wohlfühloasen dar. „Sie freuen sich auch, wenn sie mal abschalten können“, sagt Jürgen Haberle. Deshalb behandelt der Betreiber des Izakaya alle Gäste gleich. „Wir wissen, dass die Spieler gerne in Ruhe gelassen werden“, ergänzt er. Darum müsse man ihnen ein Umfeld bieten, das sie zum Wiederkommen animiert. 

Zuletzt weilte der FCB-Tross allerdings nicht in München: Drei Spiele in zehn Tagen, über 20 000 Flugkilometer – die USA-Reise des FC Bayern ist Geschichte. Vor kurzem landete der Airbus A350 mit dem deutschen Rekordmeister an Bord wieder in München. Was bleibt hängen?

Julian Nett

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