Wilde Gerüchte

Lopetegui zum FC Bayern? Salihamidzic: „Ich war in Madrid. Aber ...“

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Hasan Salihamidzic ist nah an der Mannschaft und steht im täglichen Austausch mit Niko Kovac und den Spielern.

Beim FC Bayern München scheint die Trainerfrage offen zu sein. Soll Jürgen Klopp bald Niko Kovac ersetzen? Dazu hat Lothar Matthäus eine Theorie.

Update vom 12. Mai, 8.03 Uhr: Es war eine Überraschung als der Name Julen Lopetegui auf einmal an der Säbener Straße herumgeisterte. Wie viel an dem Gerücht dran ist, wurde immer bezweifelt. Hasan Salihamidzic soll zumindest in Madrid gesehen worden sein. Nun war der Sportdirektor im ZDF-Sportstudio zu Gast und hat sich zu den Gerüchten geäußert. 

Offen gestand der 42-Jährige: „Ich war in Madrid“. Doch gleich schob er nach: „Aber ich habe mich nicht mit ihm getroffen.“ Ob er sich mit einem Berater zusammengesetzt hat? „Ja, aber nicht mit seinem. Mit EINEM Berater“, betonte Salihamidzic eindringlich. Für den Sportdirektor käme es nie infrage, den Trainer so zu enttäuschen. „Ich arbeite jeden Tag mit Niko. Alles was ich zu sagen habe, sage ich ihm. Wir diskutieren kontrovers, das kann er bestätigen. Ich würde ihn nie hintergehen“, so Brazzo. 

Auch zu Jürgen Klopp wurde der Verantwortliche befragt. Ob der Liverpool-Coach jemals an der Isar trainieren wird? „Das kann ich nicht beantworten. Heute heißt der Trainer Kovac, alles andere ist Spekulation“, so Salihamidzic

Trainer-Frage: Klopp statt Kovac? Lothar Matthäus hat eigene Theorie

Update vom 10. Mai, 12.15 Uhr: Lothar Matthäus hat in seiner Karriere unzählige Titel abgeräumt. Bis heute ist der 58-Jährige der einzige deutsche Spieler, der jemals zum FIFA-Weltfußballer des Jahres gewählt wurde. Mittlerweile arbeitet der ehemalige Bayern-Spieler als TV-Experte und äußert sich in dieser Rolle regelmäßig zum Geschehen beim deutschen Rekordmeister. 

Bevor sich der FC Bayern in Leipzig zum Meister machen kann, spricht der Rekordnationalspieler nun auf der Internetseite Sportbuzzer über die Trainersituation beim FCB. Dabei erklärte er zunächst, dass es den Vereinen in der Bundesliga an der Geduld mangelt und häufig die falschen Entscheidungen auf dieser Position getroffen werden - es fehle das Konzept. 

Kovac hat beim FC Bayern München „das Optimum rausgeholt“

In Sachen Kovac hat Matthäus eine klare Meinung: „Dass er vor neun Monaten in München eine Mannschaft vorgefunden hat, die nicht mehr die der Jahre zuvor war, sollte jedem klar sein. Viele Spieler kamen mit der Riesenenttäuschung von der WM. Er hat Spieler, die ihren Höhepunkt vor drei, vier Jahren hatten.“ Dabei denke er nicht nur an Arjen Robben und Franck Ribéry, die sich in Kürze vom FC Bayern verabschieden werden. 

Auch Manuel Neuer, Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng sieht Matthäus nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit. Matthäus ergänzt zur Arbeit von Kovac: „Zudem hat er einige seiner Wunschspieler nicht bekommen. Deshalb finde ich, dass er bisher einen hervorragenden Job gemacht und das Optimum rausgeholt hat.“

Matthäus über Klopp: „Kann jeden Verein der Welt trainieren“

Matthäus hält also wenig davon, auf die Suche nach einem Nachfolger zu gehen. Einer, den er sich beim FC Bayern ohnehin nicht vorstellen kann, ist Jürgen Klopp. Der Trainer des FC Liverpool, der nach einem famosen Sieg über den FC Barcelona im Finale der Champions League steht, sei an der Anfield Road bestens aufgehoben: „Klopp kann von seinen Qualitäten her jeden Verein der Welt trainieren, dennoch weiß ich nicht, ob er der richtige Bayern-Trainer wäre. Er hat immer bei sehr emotionalen Klubs gearbeitet wie Mainz, Dortmund und jetzt Liverpool. Da passt er perfekt hin, das braucht er, davon lebt er“, meint Matthäus gegenüber Sportbuzzer.

Hat der FC Bayern schon den Kovac-Nachfolger getroffen? Jetzt spricht Rummenigge

Update vom 9. Mai, 11.30 Uhr: Der FC Bayern könnte in dieser Saison noch zwei Titel einsammeln. Gerüchte um einen Nachfolger für Trainer Niko Kovac gibt es trotzdem: Laut der Mundo Deportivo habe sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic zuletzt mit einem ehemaligen Coach von Real Madrid getroffen. Karl-Heinz Rummenigge gab nun ein Statement ab. 

Im Interview sagt der Vorstandsboss des FC Bayern über Julen Lopetegui: „Ich glaube nicht, dass das Treffen stattgefunden hat. Wir haben bei Bayern München überhaupt noch nicht über das Thema Trainer gesprochen.“ Zuvor sollen erst Titel geholt werden: Die Meisterschaft am liebsten schon am Samstag in Leipzig und in zwei Wochen dann den DFB-Pokal - dabei geht es ebenfalls gegen RB. 

FC Bayern soll bei Toni Kroos Infos besorgt haben

In Sachen Lopetegui geht Rummenigge noch weiter: „Ich kenne ihn zu wenig, das muss ich offen und ehrlich sagen. Ich habe ihn nicht so sehr verfolgt – weder bei der Nationalmannschaft noch bei Real Madrid.“ Seinen Aussagen zufolge dürfte Lopetegui eher kein Thema bei den Bayern sein. 

Die Marca schreibt ebenfalls, dass es wohl eher nicht zum Treffen in Madrid kam. Allerdings heißt es dort auch, dass der FC Bayern immerhin bereits Informationen über Lopetegui gesammelt habe - unter anderem bei Ex-Spieler Toni Kroos. Bei einer anderen Personalie dürfte das Bayern-Interesse unumstritten sein: Timo Werner.

Gegen die Kritik an Bayern-Trainer Niko Kovac stellte sich nun auch Matthias Sammer. Er teilte kräftig gegen die Kritiker aus.

Irres Gerücht um Kovac-Nachfolge: Hat FC Bayern Kontakt zu Ex-Real-Trainer?

Unsere Erstmeldung vom 7. Mai 2019:

Madrid - Der FC Bayern hat immer noch beste Chancen auf die beiden Titel in der Bundesliga und im DFB-Pokal - und trotzdem häufen sich die Meldungen, dass die Klub-Verantwortlichen nach einem Nachfolger für Coach Niko Kovac suchen. Nun soll Sportdirektor Hasan Salihamidzic sogar schon ein erstes Gespräch geführt haben.

Laut einem aktuellen Bericht der spanischen Mundo Deportivo wurde Brazzo in der spanischen Hauptstadt Madrid gesehen. Dort soll sich der Bayern-Sportdirektor mit Ex-Real-Trainer Julen Lopetegui getroffen haben, um zu erfahren, ob der Spanier für ein Engagement an der Isar zu begeistern wäre. Allerdings sollen von dieser Option nicht alle Bayern-Verantwortlichen angetan sein. Das Blatt schreibt sogar von einer „Spaltung“ innerhalb der Vereins-Führung.

Lopetegui zum FC Bayern München? Trainer ist vereinslos

Lopetegui ist aktuell ohne Verein. Der 52-jährige ehemalige Torwart war kurz vor Start der WM im vergangenen Jahr als Trainer der spanischen Nationalmannschaft entlassen worden. Kurz zuvor war bekannt geworden, dass er nach der Weltmeisterschaft Trainer bei Real Madrid werden würde. Den neuen Job konnte Lopetegui aber auch nicht lange genießen: Nach einem miserablen Saisonstart erhielt er auch von den Königlichen den Laufpass.

Julen Lopetegui

Sucht der FC Bayern nach einem Nachfolger für Niko Kovac?

Ob der FC Bayern im Sommer aber überhaupt einen neuen Trainer braucht, ist völlig offen. Trotz des Ausscheidens aus der Champions League haben die Münchner und Trainer Niko Kovac noch Chancen auf ein versöhnliches Saisonende. Dennoch verweigerte Karl-Heinz Rummenigge dem Kroaten zuletzt eine Jobgarantie

Es ist nicht das erste Kovac-Nachfolger-Gerücht um den FC Bayern: Zuletzt wurde in französischen Medien berichtet, dass die Münchner an PSG-Coach Thomas Tuchel interessiert seien. Und auch über eine Rückkehr von Xabi Alonso als Trainer wurde spekuliert.

Video: Stefan Effenberg stellt sich im Check24 Doppelpass hinter Niko Kovac

Franz Beckenbauer kritisierte die Spielweise der Bayern unter Niko Kovac. Für SPORT1-Experte Stefan Effenberg unverständlich. Er erklärt, warum er von Kovac begeistert ist.

Vor dem Herzschlagfinale um die Meisterschale am kommenden Wochenende wird es giftig: Zwischen den Chefetagen der Bayern und der Dortmunder ist jetzt verbales Säbelrasseln angesagt.

rjs

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