Rekordnationalspieler hinterfragt Personalie

Matthäus über Aufstellung von Kovac „verwundert“: Diesen Spieler fordert er in der Startelf 

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Lothar Matthäus.

Der FC Bayern München wurde von Leverkusen in der zweiten Hälfte überrannt. Lothar Matthäus glaubt zu wissen, wie das zu verhindern wäre. 

Update vom 17. Februar 2019: Mit einer Weckel Abwehr muss der FCB im bislang wichtigsten Spiel der Saison an der Anfield Road auflaufen. Wir analysieren die mögliche Aufstellung des FC Bayern München im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool.

Update vom 5. Februar: Das bayerische Herz schlägt höher, wenn technische Raffinessen von Ballkünstlern wie James Rodriguez, Thiago und Co. das Spiel zu einer Augenweide machen lassen. Jedoch braucht es auch die rustikalere Variante, besser gesagt die Basis und Stabilität in der Defensive, um in der Offensive für Erheiterung zu sorgen. Einer der wichtigsten Spieler ist hierbei Javi Martinez. „Martinez bringt eine andere Komponente mit, als alle anderen Spieler, die auf dieser Position spielen können“, so Lothar Matthäus bei Sky. 

Der oft unterschätzte Rückhalt hat bei manchen Fans einen überschaubaren Ruf, weil er eben nicht das Zauberfüßchen des Thiago besitzt. Jedoch ist seine Wichtigkeit für den Rekordmeister enorm. Martinez zeigte in der Vergangenheit oft - vor allem gegen starke Teams - wie gut er der Mannschaft helfen kann. Ein Beispiel ist das Champions-League-Finale gegen Dortmund. Damals überrannten die Schwarz-Gelben die Münchner in den ersten 20 Minuten. Die Heynckes-Truppe bekam keinen Zugriff. Auch Javi Martinez war es zu verdanken, dass der Rekordmeister damals nicht in Rückstand geriet. 

In abgeschwächter Variante agierte auch Bayer Leverkusen am Wochenende so in der zweiten Hälfte. Doch dieses Mal gab es keinen Javi Martinez, der sie aufhalten konnte. Das sah auch Matthäus: „Was mich in Leverkusen verwundert hat, war die Reservistenrolle von Javi Martinez. Er ist der einzige ‚typische‘ Sechser, der die Stabilität vor der Abwehr in dieser Mannschaft für mich garantiert.“

Er unterstreicht auch nochmal, dass der Spanier gegen gute Teams wichtig sei. „Vor allem gegen Mannschaften, die wie Leverkusen schnell und gefährlich im Umschaltspiel sind und viel Ballbesitz haben, brauchst du einen wie Martinez, der sehr körperlich, robust, und extrem zweikampfstark ist. Der auch mal ein taktisches Foul begeht, damit diese Mittelfeldlinie nicht so leicht überspielt wird“, so der Rekordnationalspieler.

Video: Borussia Dortmund oder der FCB? Doppelpass ist gespaltener Meinung

Weil Pavard kommt: Geht Hummels? Geht Boateng? Oder gehen beide?

Update vom 27. Januar 2019: Benjamin Pavard kommt im Sommer zum FC Bayern München. Der Franzose musste am Sonntag verletzungsbedingt zusehen wie sein künftiger Arbeitgeber gegen seinen aktuellen Verein mit 4:1 gewann. Ab Sommer will er dann regelmäßiger auf der Gewinner-Seite stehen. Doch darf er auch aktiv mitwirken?

Wenn man einem Bericht von der Welt am Sonntag glauben schenkt, halten die Bayern große Stücke auf den Weltmeister von 2018. Nicht nur die hohe Ablösesumme, sondern auch der Fakt, dass laut dem Blatt mindestens ein Verteidiger gehen soll, unterstreichen die Stammelf-Ambitionen Pavards. 

Die Welt will erfahren haben, dass mindestens einer der beiden erfahrenen Defensiv-Männer gehen wird. Ist es Mats Hummels? Ist es Jerome Boateng? Oder sind es beide? Das Wort „mindestens“ in dem Bericht impliziert, dass sich auch beide verabschieden könnten. Klar ist: Mit einer Reservistenrolle gibt sich keiner der zwei angesprochenen zufrieden. Im Moment ist Niklas Süle gesetzt. Die Position neben dem 23-Jährigen ist hart umkämpft. Während Boateng in der Vorrunde die Nase vorne hat, ist es aktuell Hummels, der spielen darf. 

Mit sofortiger Wirkung verändert sich beim FC Bayern aber eine andere Position. Sandro Wagner, zuletzt nur Bankdrücker bzw. gar nicht im Kader, verlässt die Bayern wohl sofort. Sein Ziel steht wohl schon fest.

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Pavard-Wechsel zu Bayern: Auf welcher Position soll der Franzose spielen?

Sanches zu PSG? Das sagt Niko Kovac zu einem möglichen Wechsel oder Tausch

Update 25. Januar 2019, 14.41 Uhr:

Renato Sanches bleibt laut Niko Kovac beim FC Bayern München. Am 21 Jahre alten Portugiesen ist Paris St. Germain interessiert. "Ich habe klipp und klar gesagt, dass er nicht geht. Er hat sich sehr gut entwickelt. Ich möchte ihn nicht abgeben, ich bin sehr zufrieden mit ihm", betonte der 47-Jährige am Freitag.

Update 23. Januar 2019, 14.20 Uhr: 

Trainer Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain suchen fast schon händeringend nach einem neuen Spieler in der Zentrale. Dabei sollen sie nun beim FC Bayern fündig geworden sein: Laut dem monegassischen Radiosender RMC sind die Pariser an Renato Sanches interessiert und haben sogar schon Kontakt nach München aufgenommen. In den letzten 48 Stunden seien die Bemühungen intensiviert worden, heißt es. 

Allerdings fahre PSG derzeit zweigleisig und bemühe sich parallel auch um Leandro Paredes von Zenith St. Petersburg, heißt es weiter. Mit dem Spieler sei man sich schon einig, die Verhandlungen mit Zenith würden noch laufen.

Schon im Sommer sollen die Pariser an Sanches interessiert gewesen sein. Doch der Portugiese entschied sich für München, auch, weil Trainer Niko Kovac ihm mehr Spielzeit versprach. In der Winterpause sagte Sanches nun zu Sport1, dass er glücklich sei, aber mehr spielen möchte und fügte hinzu: „Wenn es das Beste ist, zu gehen, gehe ich.“

Paris braucht dringend Ersatz für den wechselwilligen Adrien Rabiot. Der Franzose will PSG spätestens im Sommer verlassen. Aber auch ein Wechsel im Winter ist noch möglich. Zuletzt wurde Rabiot von PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi degradiert, obwohl Thomas Tuchel ihn zuvor wieder in den Kader aufnehmen wollte.

Renato Sanches spricht offen über Transfer: "Wenn es das Beste ist, zu gehen, gehe ich"

Update 10. Januar 2019, 17.06 Uhr: Vor allem die beiden Sechser-Positionen sind beim FC Bayern hart umkämpft. Gerade für den jungen Renato Sanches ist diese Situation nicht immer einfach. In Doha bereitet er sich auf die Rückrunde vor und will sich mit guten Leistungen bei Trainer Niko Kovac anbieten. Ob er aber auch in München bleiben werde, falls er den Durchbruch erneut nicht schafft, ließ der 21-Jährige vorerst offen: "Ich möchte einfach das Beste für mich und wenn es das Beste ist, zu bleiben, dann bleibe ich. Wenn es für mich das Beste ist, zu gehen, dann gehe ich“, sagte Sanches gegenüber Sport1

Entscheidend dafür seien seine Einsatzzeiten. Sanches fügte hinzu, aktuell sei er in München „glücklich, aber natürlich will ich mehr spielen“. Zwar zeigte er Verständnis, dass Trainer Niko Kovac bei der Überbesetzung wechseln müsse, dennoch hofft er in der Rückrunde auf mehr Spielminuten. Er fühle sich bereit und im Vergleich zur Vergangenheit auch gereift, so Sanches. Von Niko Kovac hat er offenbar ebenfalls positives Feedback bekommen, denn der Portugiese fügte hinzu, dass der Trainer aktuell zufrieden mit ihm sei.

Im zentralen Mittelfeld ist der FC Bayern top besetzt. Thiago und Leon Goretzka hatten zuletzt die Nase vorne, dahinter lauert auch noch Javi Martinez. Zudem könnte der FC Bayern sich noch einmal prominent verstärken. Hasan Salihamidzic soll an PSG herangetreten sein

Vor dem Saison-Start hatte Niko Kovac Sanches versprochen ihn zu fördern. In der Hinrunde kam der Portugiese immerhin auf 16 Einsätze, darunter vier Auftritte in der Königsklasse. Er zahlte das Vertrauen mit einem Tor und drei Assists zurück. Falls er den Durchbruch aber in der Rückrunde nicht schafft, könnte Sanches auch von Vereinsseite langsam auf die Streichliste geraten.

Müller auf der Bank? Wohin mit Kimmich? Das sind die Stammplatz-Duelle beim FC Bayern

München - Seit einigen Tagen befindet sich der FC Bayern in Doha. Wie in den vergangenen Jahren bereitet sich der Rekordmeister in Katar auf die Rückrunde 2019 vor. 

Bei sechs Punkten Rückstand in der Liga auf Tabellenführer Borussia Dortmund und dem FC Liverpool im Achtelfinale der Champions League vor der Brust, darf sich das Team von Niko Kovac keine Schwächephase mehr erlauben. Daher arbeitet man unter der Wüstensonne in Doha besonders hart. 

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Bereits am 18. Januar geht‘s für die Bayern beim Rückrundenauftakt bei der TSG Hoffenheim zur Sache. Da Trainer Kovac das Ende der Rotation ausgerufen hat, ist im Trainingslager der Kampf um die Stammplätze im vollen Gange. 

Vor allem in der Abwehr und im Mittelfeld könnte es zu einigen Härtefällen kommen, bei denen sich der eine oder andere Star auf der Bank wiederfindet. 

FC Bayern: Härtefall Hummels und der Kampf in der Abwehr

Das erste prominenten Opfer könnte es in der Abwehr des FC Bayern geben. Dort waren die Weltmeister Mats Hummels und Jerome Boateng vor der Spielzeit eigentlich gesetzt, doch in der Hinrunde hatte sich Niklas Süle einen Stammplatz erkämpft. Hummels und Boateng wechselten sich an der Seite des 23-Jährigen ab. 

Kovac gilt nicht als großer Hummels-Fan, er bevorzugt schnelle Innenverteidiger. Ob sich daran im neuen Jahr etwas ändert, darf bezweifelt werden. Bereits vor dem Jahreswechsel wurde daher über einen Abschied von Hummels spekuliert. Dem Ganzen schob Karl-Heinz Rummenigge allerdings einen Riegel vor. 

In Sachen Außenverteidiger müssen sich Joshua Kimmich und David Alaba (noch?) keine Gedanken machen. Rafinha ist lediglich ein Back-up und meldet keinerlei Stammplatz-Ansprüche an. Sollte Lucas Hernandez im Winter doch schon an die Säbener Straße wechseln, müsste sich der seit Jahren stagnierende Alaba ordentlich strecken.

FC Bayern: Wohin mit Kimmich? 

Spannend wird zu sehen sein, was Kovac mit Kimmich macht. Der 23-Jährige ist beim DFB-Team der neue Stamm-Sechser und würde diese Rolle auch gerne beim FC Bayern begleiten. In der Hinrunde durfte er das hin und wieder, wird allerdings als Rechtsverteidiger dringender benötigt. 

Mit der Rückkehr von Thiago dürfte Kimmich wieder fix als Rechtsverteidiger zurückrücken und der Spanier vermutlich mit Leon Goretzka die Doppel-Sechs bilden. Im neuen von Kovac bevorzugten 4-2-3-1-System schauen Renato Sanches und Javi Martinez in die Röhre und kämpfen im einen Platz im Kader. Spannend wird es, wenn im Frühling Weltmeister Corentin Tolisso nach seinem Kreuzbandriss wieder zum Team stößt.  

Auch im offensiven Mittelfeld gibt es einen Zweikampf. Thomas Müller und der nach seiner Knieverletzung wieder fitte James Rodriguez bereiten Kovac Kopfzerbrechen - wen stellt der Coach auf? Müller hat als Freigeist um Stürmer Robert Lewandowski wieder zur alten Stärke gefunden. 

Mit James steht ihm allerdings ein richtiger Spielmacher zur Verfügung. „Es liegt an jedem selbst, sich wieder in die Mannschaft reinzuspielen“, sagte Kovac kürzlich. 

Das spricht für James beim FC Bayern

Müller selbst sieht jedenfalls „kein Duell“ mit dem Kolumbianer. Viel mehr steht er „gerne mit ihm gemeinsam auf dem Platz“, wie der 28-Jährige im kicker zitiert wird. Pluspunkt für James: Müller fehlt in der Königsklasse rotgesperrt. 

Wenn Müller in der Offensivzentrale nicht von einem Duell spricht, so muss man das auf den Außenbahnen allemal. Die Youngsters Serge Gnabry und Kingsley Coman wollen den Altmeistern Arjen Robben und Franck Ribéry die Plätze streitig machen. 

Robben und Gnabry waren zuletzt angeschlagen, Coman fast die kopmlette Hinrunde verletzt und Ribéry sorgte vor Weihnachten zwar sportlich für Schlagzeilen, fiel aber durch seinen Hass-Post zuletzt negativ auf und wurde zu einer hohen Geldstrafe verdonnert

Interessant zu beobachten wird auch sein, wie sich Winter-Neuzugang Alphonso Davies so schlägt. Der 18-Jährige hinterließ bislang einen sehr ordentlichen Eindruck. Bei der Verletzungsanfälligkeit des Außenstürmer-Quartetts könnte er häufiger zum Einsatz kommen als zunächst gedacht.

Neuer und Lewandowski beim FC Bayern ohne Konkurrenz

Zwei Spieler im Kader des FC Bayern brauchen sich keine Gedanken um ihren Stammplatz machen. Kapitän Manuel Neuer ist genauso gesetzt wie Angreifer Lewandowski, die wirklich nur in Ausnahmefällen geschont werden dürften. 

fs

Video: Das ist der neue Mannschaftsbus des FC Bayern München

Fan macht pikante Entdeckung zu Lena Meyer-Landrut und Mats Hummels - und petzt sie Cathy


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