FC Bayern hat Probleme

FC Bayern: Corona-Angst im Stadion? Überraschende Zahlen in der Allianz Arena

Die Allianz Arena war am Samstagabend gegen Arminia Bielefeld nicht ausverkauft.
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Die Allianz Arena war am Samstagabend gegen Arminia Bielefeld nicht ausverkauft.

Der FC Bayern hat mit der Allianz Arena sein Wohnzimmer. Doch aktuell hat der Rekordmeister große Probleme, dieses zu füllen. Aus Angst vor Corona?

München - Es gab Zeiten, da war es fast ein Ding der Unmöglichkeit, für Spiele des FC Bayern an Karten zu kommen. Vermutlich hätte der Rekordmeister an jedem Wochenende die dreifache Anzahl an Fans in die Allianz Arena lassen können. Dann kam Corona und die Anhänger mussten komplett draußen bleiben.

Vor wenigen Wochen sah es dann so aus, als würde man langsam wieder zur Normalität zurückkehren können und die Arena wieder bis auf den letzten Platz füllen. Doch dann schlug die vierte Corona-Welle mit aller Macht zu - inzwischen sind nur noch 25 Prozent Auslastung erlaubt.

FC Bayern: Corona-Angst im Stadion? Überraschende Zahlen in der Allianz Arena

Bitter für den FC Bayern, dem dadurch weiter viel Geld flöten geht! Doch offenbar haben die Fans aufgrund der aktuell dramatischen Corona-Lage auch keine große Lust auf Stadion-Fußball?! Denn am Samstagabend gegen Arminia Bielefeld hätte bis 18.000 Zuschauer Platz in der Allianz Arena gehabt - gekommen sind aber nur knapp 12.000. Die Angst vor Corona? Oder ist es bereits die erste Quittung der Fans wegen des Katar-Sponsorings?

Seit Mittwoch gelten in bayerischen Fußballstadien eine Obergrenze von maximal 25 Prozent Auslastung und die 2G-plus-Regel. Das heißt, geimpfte oder genesene Besucher müssen zusätzlich negativ getestet sein. In Nordrhein-Westfalen gelten noch andere Regeln. Beim Rheinderby am Samstagnachmittag zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach waren bis zu 50.000 Fans zugelassen. Die Entscheidung des „Effzeh“ nannte CSU-Chef Markus Söder gegenüber Sky „mutig“.

Video: So vergrault der FC Bayern mit der Katar-Partnerschaft seine Fans

Gut möglich, dass es ab der kommenden Woche wieder Geisterspiele gibt. Die Omikron-Variante des Virus ist nun erstmals in Deutschland festgestellt worden und gilt als äußerst besorgniserregend. „Wir müssen uns die nächsten Tage unterhalten. Es müssen auf jeden Fall die Zuschauerzahlen deutlich reduziert werden“, sagte Söder weiter. Abstandhalten sei zwar möglich, aber die
Anfahrt sei immer ein Problem. „Wir können bei diesen ganzen Fragen nichts ausschließen“, sagte der CSU-Politiker weiter. In Sachsen wird bereits ohne Zuschauer gespielt.

Bis Bundesliga-Fußball wirklich wieder ohne großes Bedenken im Stadion geschaut werden kann, wird also vermutlich noch länger dauern ... (smk/dpa)

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