Einige Spitzenvereine lauern

Alaba vor Wechsel? „Enttäuschter und verletzter“ Star hätte einige Optionen - Mega-Liste mit Super-Vereinen

David Alaba verpokerte sich seine Zukunft beim FC Bayern. Wo zieht es den Österreicher nun hin? Wir haben im tz-Check fünf Wechsel-Optionen zusammengefasst.

  • David Alaba hat sich mit der Vertragsposse in den vergangenen Monaten nicht sehr beliebt gemacht.
  • Der FC Bayern zog sein Angebot zurück - Alaba wird somit wohl nicht verlängern und keine Ablöse einbringen.
  • Ein Wechsel im kommenden Sommer steht nun bevor. Doch wohin zieht es den 28-Jährigen?

München - Seit David Alaba im Sommer 2008 von Austria Wien in die Jugendabteilung des FC Bayern wechselte, war er stets Leistungsträger. Erst in den Jugendteams, dann bei den Amateuren und schließlich bei den Profis. Der österreichische Verteidiger und die Münchner - das passte jahrelang perfekt zusammen. Doch nach den gescheiterten Vertragsgesprächen und einem Machtwort des Bayern-Präsidenten Herbert Hainer stehen die Zeichen auf Abschied.

Bis Ende Oktober habe man „Klarheit haben wollen“, so Hainer. Also erkundigte sich Bayerns Sportvorstand Salihamidzic noch einmal bei Alabas Berater nach dessen Stand. Der neue Vertrag war jedoch „noch immer unbefriedigend“ für die Verhandlungsführer des Spielers. Und so beschloss der Rekordmeister, dem Poker ein Ende zu setzen und nahm „das Angebot komplett vom Tisch“.

Nun sieht es so aus, als würde Alaba seinen Vertrag bei den Münchnern bis Sommer 2021 aussitzen - um den Verein dann ablösefrei zu verlassen. Aufgrund seiner immensen Gehaltsforderungen gibt es nur einige wenige Transferziele, die in Frage kämen.

David Alaba (FC Bayern München) vor Wechsel? Super-Liste mit Mega-Kandidaten

Option 1: Juventus Turin

Geographisch gesehen ist Juventus Turin der nächste europäische Spitzenklub, wenn man von Alabas derzeitigem Wohnort München ausgeht. Der Österreicher wäre zudem nicht allzu weit von seiner Heimat entfernt. Sportlich gesehen wäre der Wechsel zwar kein Fortschritt, doch die finanzkräftigen Italiener scheinen auf große Namen zu setzen. David Alaba würde recht gut in das Starensemble passen. Zudem werden die Innenverteidiger Leonardo Bonucci (33) und Giorgio Chiellini (36) auch nicht jünger.

Juventus braucht ihn“, meint der 70-Jährige. „Mit Bonucci und Chiellini kann man auch in Italien nicht ewig spielen“, meint der Fachmann bezogen auf das hohe Alter der beiden Stamm-Innenverteidiger der Turiner.

Einige Portale berichteten bereits von einer Übereinkunft der Bianconeri mit dem 28-Jährigen, die nach dem Vertragsende bei den Bayern greifen soll. Ein Wechsel nach Italien wäre nicht abwegig, doch Alaba hat eigentlich ein anderes favorisiertes Ziel.

Option 2: Real Madrid

Die spanische Liga soll den Österreicher dem Vernehmen nach am meisten reizen, Real Madrid soll in den Poker um den Verteidiger eingestiegen sein. Die Hauptstädter haben derzeit mit Sergio Ramos, Nacho Fernandez, Raphael Varane und Eder Militao vier Innenverteidiger. Mit Ferland Mendy und Marcelo sind zudem zwei Linksverteidiger im Kader der Königlichen. Doch Alaba hätte aufgrund seiner Qualität wohl Chancen auf einen Stammplatz, müsste sich diesen jedoch erst erarbeiten.

Der andere La-Liga-Gigant FC Barcelona steht finanziell vor großen Problemen und wird auf Transfers der größeren Ordnung verzichten müssen. Wie spanische Medien berichten, droht den Katalanen die Insolvenz, sollte man keinen Gehaltsverzicht bei den Spielern durchsetzen können.

Option 3: Liverpool

Nach der Verletzung von Virgil van Dijk hat der FC Liverpool noch vier Innenverteidiger im Kader, doch die Vertreter des Niederlande-Stars wie etwa Nathaniel Phillips sind noch recht unerfahren. In der Defensive hat Liverpool in der kommenden Saison wohl keine großen Baustellen, jedoch dürfte der Ausfall von van Dijk eine Warnung an den englischen Meister gewesen sein. Eine Verpflichtung von David Alaba wäre wohl für jeden Topverein in der Premier League zu bewerkstelligen.

David Alaba (FC Bayern München): Zurück zu einem Ex-FCB-Coach?

Option 4: Manchester City

Genau wie Alaba endet auch Pep Guardiolas Vertrag im Sommer 2021. Sollte der Katalane jedoch über 2021 hinaus auf der Trainerbank der Citizens das sagen haben, so wäre ein Transfer seines ehemaligen Spielers Alaba nicht unwahrscheinlich. Guardiola kennt den flexiblen Defensivmann aus seinen drei Jahren als Bayern-Trainer und weiß um dessen Qualitäten. Entscheidend ist hier auch der Geldbeutel, denn Guardiolas Wunschspieler landen meist für Rekordsummen bei Manchester City.

„Herr Guardiola braucht doch Abwehrspieler“, stellte Marcel Reif in seiner Show bei bild.de fest. Der ehemalige Bayern-Trainer habe „eine halbe Milliarde ausgegeben und sie sind noch nicht gut genug. Möglicherweise ist es das. Aber es ist ein anderer Fußball in England, es ist nicht immer die ganz feine Klinge“, so Reif.

Option 5: Paris Saint-Germain

Im mit Stars gespickten Team von PSG hätte Alaba trotz klanghafter Namen wie Marquinhos, Kimpembe oder Kurzawa wohl eine Leader-Rolle sicher. Die französische Ligue 1 hat zwar aufgeholt, doch hinkt sie sportlich noch hinter der Bundesliga her. Ob Alaba beim von Katar finanzierten Serienmeister auf dieser Ebene glücklich werden würde, ist angesichts seiner Erwartungen fraglich. Das üppige Gehalt, das ihm in München nicht zuteil wurde, wäre allerdings das geringste Problem. (ajr)

Rubriklistenbild: © Stefan Matzke/sampics

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