Er schaffte den Durchbruch nicht

Kein Happy End: Transfer-Flop wird nicht mehr für den FC Bayern spielen

Douglas Costa wird für Leroy Sané eingewechselt.
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Douglas Costa wird nicht mehr im Trikot des FC Bayern auflaufen.

Douglas Costa wird nicht mehr für den FC Bayern auflaufen. Sein Leih-Jahr in München war nicht von Erfolg gekrönt, nun ist es vorzeitig beendet.

München - Leroy Sané und Kingsley Coman stecken im Formtief, Serge Gnabry fiel wochenlang aus - auf den Flügeln läuft es beim FC Bayern momentan nicht rund. An den etatmäßigen Außenstürmer Nummer vier denkt schon gar niemand mehr: Douglas Costa zog sich Ende Februar einen Haarriss im Fuß zu, jetzt herrscht traurige Gewissheit: Der Brasilianer wird kein Spiel mehr für den FC Bayern machen.

Der Kicker berichtet in der Donnerstags-Ausgabe vom Saison-Aus des 30-Jährigen. Seine Leihe läuft zum Saisonende ab, im Sommer wird er zu Juventus Turin zurückkehren. Insgesamt hat es Costa in der aktuellen Saison auf gerade einmal elf Spiele, ein Tor und einen Assist gebracht. Auch vor seiner Verletzung war er eher selten eine Option für Trainer Hansi Flick.

FC Bayern: Saison für Douglas Costa beendet - Rückkehr zu Juventus Turin

In den wenigen Spielen, in denen er sich beweisen durfte, machte er meist keine gute Figur. Im Laufe der Saison spielte sich stattdessen der 18-jährige Jamal Musiala ins Schaufenster.

Costas Rückkehr zum FC Bayern kann rückblickend als Flop bezeichnet werden. Genauso wie Bouna Sarr, Marc Roca und Eric Maxim Choupo-Moting war er in den letzten Tagen des Sommer-Transferfensters als eine Art Notnagel von Sportvorstand Hasan Salihamidzic verpflichtet worden, da Flick vehement Verstärkungen gefordert hatte. Außer Choupo-Moting konnte sich bisher aber keiner der Neuzugänge wirklich durchsetzen.

FC Bayern: Neben Costa könnten Sarr und Tolisso den Verein verlassen

Neben Costa wollen die Bayern angeblich noch weitere Spieler vor der nächsten Saison loswerden. Medienberichten zufolge stehen Bouna Sarr und Corentin Tolisso auf der Verkaufsliste. Die Transferpolitik war einer der zentralen Streitpunkte zwischen Salihamidzic und Flick, deren Streit schließlich zum Abgang des Trainers geführt hat. Flick bekundete öffentlich, dass die Kaderqualität nachgelassen habe.

Nachfolger Julian Nagelsmann wird wohl auch nicht ohne Wünsche in München aufkreuzen. Von RB Leipzig ist er es gewohnt, in Transferfragen eine wichtige Stimme zu haben. Spannend zu sehen, inwieweit „Brazzo“ hier mit sich reden lässt. (epp)

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