Rekordmeister holte damals Martínez

Eigentlich wollte der FC Bayern die Bender-Zwillinge

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Lars Bender (l.) und Sven Bender (2.v.r.).

2012 verpflichtete der FC Bayern den Spanier Javi Martínez für die Rekordsumme von 40 Millionen Euro. Einem Medienbericht zufolge waren die Münchner jedoch an zwei anderen Spielern interessiert.

München - Am Freitag beginnt für den FC Bayern München die Rückrunde der Saison 2017/2018. Los geht es am Abend mit der Bundesligapartie bei Bayer 04 Leverkusen (20.30 Uhr bei uns im Live-Ticker). Mit dabei: Mittelfeld-Motor Javi Martínez.

Der Spanier ist unter Trainer Jupp Heynckes aus dem defensiven Mittelfeld gar nicht mehr wegzudenken. Seit Sommer 2012 spielt der 29-Jährige nun schon für die Bayern und hatte 2013 maßgeblichen Anteil am Gewinn der Champions League.

Doch beinahe wäre es womöglich gar nicht zu diesem Transfer gekommen. Denn der deutsche Rekordmeister hatte nach Informationen der Bild-Zeitung offenbar im Sommer 2012 zwei andere Akteure im Visier: die Zwillinge Lars und Sven Bender. 

Beide spielten einst bereits in München, allerdings nicht für den FC Bayern, sondern für den Stadtrivalen 1860 München. 2009 verließ sowohl Lars, als auch Sven die Löwen. Während Lars Bender nach Leverkusen wechselte, schloss sich Bruder Sven Borussia Dortmund an. Heute kicken beide für Bayer 04.

Javi Martínez wechselte im Sommer 2012 von Athletic Bilbao zum FC Bayern.

Lars Bender trotz leichter Erkältung fit für Bayern-Spiel

Am 12. Januar könnten nun beide in der BayArena auf dem Platz stehen. „Lars war leicht erkältet, hat aber trainiert. Ich mache mir keine Sorgen, dass er zur Verfügung steht“, sagte Bayer Leverkusens Chefcoach Heiko Herrlich am Donnerstag. Der 46-Jährige erwartet gegen den amtierenden deutschen Meister ein absolut schwieriges Spiel. „Bayern München ist natürlich der Branchen-Primus. Das wird doppelt schwer“, sagte Herrlich. Auch das Fehlen von Bayern-Torjäger Robert Lewandowski ändert für den Bayer-Trainer nichts daran: „Wenn einer bei den Bayern wegbricht, kommt ein anderer rein. Wir spielen gegen eine bärenstarke Mannschaft.“

Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel fordert Herrlich von der Bayer-Elf vor allem eines: „Wir müssen Respekt und Angst ablegen. Alle hoffen auf uns, alle wollen, dass die Bundesliga wieder spannender wird.“

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sk/dpa

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