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Deutlicher Sieg gegen Union Berlin: Einzelkritik und Noten für die Bayern-Stars

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Von: Philipp Kessler

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Feiert seinen Treffer zum 2:0: Bayern-Youngster Tanguy Nianzou.
Feiert seinen Treffer zum 2:0: Bayern-Youngster Tanguy Nianzou. © Matthias Koch / Imago

Trotz einiger Personalprobleme setzte sich der FC Bayern München klar gegen Union Berlin durch. Die tz-Einzelkritik und die tz-Noten zum Sieg.

München - Der FC Bayern München* hatte im Bundesliga-Topspiel keine Probleme und fertigte Union Berlin mit 4:0 ab. Die Einzelkritik zum Sieg der Roten:

Manuel Neuer: Riesen-Reflex gegen Knoche in der 20. Minute, verhinderte mit seiner Parade den schnellen Ausgleich. Auch in der Folge war er immer wieder mit Paraden zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Immer wieder spielte der Kapitän gut mit. Note: 1

Josip Stanisic: Zuletzt spielte der Rechtsverteidiger in der Bundesliga im Herbst beim 5:2 der Bayern bei Union Berlin. Danach warfen ihn Corona und ein Muskelbündelriss zurück. Nach rund fünf Minuten war er nicht ideal positioniert, als Union-Stürmer Becker zwischen ihm und Sané frei zum Kopfball kam – der Abschluss des Berliners landete aber neben dem Tor. Einmal versuchte Stanisic selbst sein Glück im Angriff. Ende der ersten Halbzeit leistete er sich einen Fehlpass am eigenen Strafraum. Aber alles in allem war das unter Berücksichtigung der wenigen Spielpraxis okay. Note: 3

Tanguy Nianzou: Sein erster Startelfeinsatz in der Bundesliga unter Trainer Julian Nagelsmann. Das war auch der personellen Situation aufgrund der Ausfälle von Niklas Süle (Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel) und Benjamin Pavard (Corona) geschuldet. Begann gut. In der 25. Minute köpfte Nianzou das 2:0, sein erster Treffer für den FC Bayern. In der 50. Minute brachte er Knoche zu Fall, der Videoschiedsrichter entschied aber, keinen Strafstoß zu geben. Einige seiner Zuspiele in die Offensive hätten noch genauer sein können. Trotzdem war das ein gutes Spiel des jungen Franzosen. Note: 2

Dayot Upamecano: Setzte seinen Körper häufig robust gegen Becker ein. Einige Konzentrationsschwächen hatte er aber auch dieses Mal. Kam bei der Riesen-Chance von Knoche zu spät. Kurz darauf war auch Awoniyi vor ihm im Bayern-Strafraum am Ball. Note: 3

Lucas Hernández: Der französische Weltmeister von 2018 war in Abwesenheit des verletzten Süle der Abwehr-Chef. Das Tor zum 1:0 bereitete er vor. In der 53. Minute rettete er auf der Torlinie. Gutes Spiel von ihm. Note: 2

FC Bayern München: Einzelkritik und Noten nach dem Sieg gegen Union Berlin

Joshua Kimmich: Ballverteiler im Mittelfeld, bewies häufig gute Übersicht. Das 2:0 bereitete er mit einem Eckball vor. Note: 2 (ab 75. Corentin Tolisso: o.B.)

Jamal Musiala: Spielte enorm offensiv. Nahezu jeder Bayern-Angriff lief über den Youngster. Das 4:0 legte er Lewandowski auf. Er hätte allerdings selbst häufiger den Abschluss suchen können. Note: 2 (ab 62. Marcel Sabitzer: o.B.)

Leroy Sané: Der Offensiv-Star wirkte extrem motiviert, war auch in der Rückwärtsbewegung fleißig. Luchste Luthe in der 28. Minute den Ball ab. Die Kugel landete danach bei Coman, der den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte. Sané versuchte es auch mit Distanzschüssen. Er war viel unterwegs, konnte sich selbst aber nicht belohnen. Note: 3 (ab 75. Marc Roca: o.B.)

Thomas Müller: Der Bayer war wie immer sehr engagiert. Zählbares kam aber vor der Pause nicht dabei aus. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs leitete er das 4:0 mit ein. Note: 3 (ab 75. Eric Maxim Choupo-Moting: o.B.)

FC Bayern München: Einzelkritik und Noten nach dem Sieg gegen Union Berlin

Kingsley Coman: Seit Wochen ist er einer der besten Bayern-Stars. Auch gegen Union Berlin war er sofort wichtig, erzielte in der 16. Minute per Distanzschuss das Führungstor für den FC Bayern – unhaltbar war der Ball aber nicht. In der 29. Minute hatten die Münchner eine große Konterchance, Comans Zuspiel in die Mitte auf Lewandowski oder Sané war aber zu ungenau. Kurz vor der Pause hatte er nach einem Fehler des häufig desorientiert wirkenden Luthe eine weitere Großchance, verzog aber ordentlich. Trotzdem: Über seine Seite wurde es immer wieder gefährlich. Note: 2 (ab 68. Serge Gnabry: o.B.)

Robert Lewandowski: Der Superstürmer war nach seinem Knie-Schreck unter der Woche wieder einsatzbereit. In der 11. Minute hatte er nach einem Fehler von Rani Khedira die Riesen-Chance aufs 1:0, scheiterte aber an Union-Torwart Luthe. In der 45. Minute holte er gegen den Berliner Keeper einen Elfmeter heraus – und verwandelte eiskalt selbst zum 3:0. Kurz nach Wiederanpfiff traf er erneut. Mittlerweile steht er bei 31 Liga-Toren in dieser Saison – Wahnsinn! Note: 1 (pk)

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