Schlammschlacht noch zu vermeiden?

Flick-Aus beim FC Bayern: Jetzt schaltet sich auch Franz Beckenbauer ein

Ex-Präsident und -Spieler des FC Bayern: Franz Beckenbauer.
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Ex-Präsident und -Spieler des FC Bayern: Franz Beckenbauer.

Das Aus von Trainer Hansi Flick beim FC Bayern könnte in einer Schlammschlacht enden. Karl-Heinz Rummenigge suchte nun offenbar das Gespräch. Auch der Kaiser meldet sich.

München - Hansi Flick will den FC Bayern gerne verlassen. Dass der Erfolgs-Coach die Säbener Straße aber in aller Freundschaft verlässt, ist seit dem Wochenende nicht mehr ganz so selbstverständlich. Der FCB zumindest reagierte mit einer offiziellen Stellungnahme auf Flicks Ankündigung die Bayern zu verlassen und missbilligte die vorzeitige Verkündung.

Die Bayern bestätigten schließlich nur, dass Flick den Wunsch geäußert habe zu gehen. Ein Gespräch wollten sie erst nach den anstehenden Spielen gegen Leverkusen und Mainz führen. Trainer Flick düpierte die Vereins-Granden also und die wehrten sich deutlich. Nun stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hofft bereits inständig, dass eine „vernünftige Lösung“ gefunden wird, nachdem der Klub den Coach zuletzt gerügt hatte. „Hansi Flick und die Bayern haben jetzt so viel erreicht“, sagte der Kaiser der Bild.

Video: Fans für Flick

Flick vor FC-Bayern-Abschied: Schlammschlacht droht - Rummenigge setzt erstes Zeichen

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge suchte zumindest schon am Mittwoch am Rande des Trainings das Gespräch mit Hansi Flick. KHR gilt allgemein als Unterstützer des Trainers. Bilder von der Säbener Straße zeigen Flick und Rummenigge entspannt im regen Austausch, wie der SID berichtet. Nach einer befürchteten Schlammschlacht sah dies nicht aus. Nach Bild-Infos spielten sich beide einen Ball hin und her und sprachen danach ruhig knappe fünf Minuten.

Weiterer Grund zur Freude: Später stieß auch noch Robert Lewandowski hinzu. Der polnische Goal-Getter stieg am Mittwoch wieder voll ins Training ein und steht gegen Mainz vor seinem Comeback nach einer Knieverletzung.

Flick will FCB verlassen: Trainer gibt sich locker angesichts anstehender Gespräche

Fakt ist: Flick will im Sommer trotz eines Vertrages bis 2023 mit aller Macht weg. Das Verhältnis zu Hasan Salihamidzic gilt als zerrüttet. Auch wenn der umstrittene Sportvorstand bei den Fans der Buhmann ist, halten die Bayern-Verantwortlichen, insbesondere Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Präsident Herbert Hainer, an „Brazzo“ fest.

Flick selbst gab sich betont gelassen. Der 56-Jährige behauptete, dass er sich über die anstehenden Gespräche mit den Bossen „noch keine Gedanken“ gemacht habe. Auch Wehmut verspüre er nicht. „Ich gucke nicht in die Vergangenheit, auch nicht in die Zukunft“, sagte er. Er genieße vielmehr, „wenn die Mannschaft so spielt, wie in der ersten Halbzeit. Wenn wir so spielen, sind wir alle zufrieden.“ (rjs/sid)

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