Vertragsgespräche stocken

Macht es Coman wie Alaba? Bayern-Star und Berater fordern wohl gewaltige Gehalts-Erhöhung

Kingsley Coman will offenbar eine Gehaltserhöhung bei einem neuen Vertrag.
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Kingsley Coman will bei einem neuen Vertrag offenbar eine Gehaltserhöhung.

Die Bayern wollen mit Kingsley Coman verlängern, doch der Franzose fordert offenbar eine Aufstockung seines Salärs, Berater Pini Zahavi ist erneut beteiligt.

München - Um Star-Spieler halten zu können, müssen Spitzenvereine heutzutage tief in die Tasche greifen. Beim FC Bayern zeichnet sich derzeit ein harter Vertragspoker ab, bei dem der berüchtigte Berater Pinhas Zahavi wieder seine Finger im Spiel hat. Weltfußballer Lewandowski besorgte er einen Mega-Vertrag, während David Alabas Forderungen zu hoch waren, seinen neuen Klienten Kingsley Coman will er nun offenbar zu einem der Topverdiener machen.

FC Bayern: Kingsley Coman will höheres Jahresgehalt - Interesse aus England

Bis 2023 läuft der Vertrag des französischen Nationalspielers, allerdings brauchen die Bayern-Bosse Planungssicherheit. Wie Sport1 berichtet, gerieten die Vertragsverhandlungen zwischen Kingsley Coman und dem Rekordmeister gewaltig ins Stocken. Grund sind - wie bereits bei David Alaba - die Gehaltsforderungen. Das Jahressalär des 24-Jährigen, das sich auf rund zwölf Millionen Euro beläuft, soll dem Bericht zufolge um eine weitere Million Euro aufgestockt werden.

Eine entsprechendes Druckmittel hat der Flügelflitzer bereits parat, so erteilte er Pinhas Zahavi kürlich den Auftrag, Angebote aus der Premier League einzuholen. Englische Vereine scheinen ohnehin am Franzosen interessiert zu sein, allen voran Manchester United. Trotz des Engagements des Star-Beraters will Coman aber offenbar seinen Vertrag verlängern und hofft auf einen Verbleib in München.

FC Bayern: Zahavi kennt FCB-Gehaltsgefüge - gibt es wegen Hoeneß keine Coman-Verlängerung?

Die bisherigen Gespräche mit seinem Vater, der ihn eigentlich berät, wurden angesichts der geforderten Summen nicht weiter geführt. Nun soll Zahavi den neuen Vertrag für Coman in die Wege leiten, der 77-Jährige hat nicht zuletzt wegen Lewandowski und Alaba einen Überblick über die Spielergehälter beim FC Bayern. Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der Zahavi im vergangenen Jahr als „geldgierigen Piranha“ bezeichnete, zeigte kürzlich gegenüber Sport1 klare Kante. „Wenn Preise aufgerufen werden, die nicht darstellbar sind, dann wird‘s keine Vertragsverlängerung beim FC Bayern geben“, meinte der Bayern-Macher.

Der künftige FCB-Boss Oliver Kahn pflichtete ihm bei, der Klub müsse „auf wirtschaftliche Aspekte“ achten. Auch Karl-Heinz Rummenigge machte mit einem Spruch über die Forderungen des abgewanderten David Alaba auf sich aufmerksam. Die Vertrags-Posse um den Österreicher soll sich scheinbar nicht wiederholen. Sollte Coman sein Wunsch-Gehalt nicht anpassen, so wäre wohl eine Trennung möglich. (ajr)

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