Titan spricht Klartext

Oliver Kahn: Künftiger Bayern-Boss verrät neue Transfer-Strategie - und die Rolle von Erling Haaland

Ab kommendem Jahr steht Oliver Kahn an der Vereinsspitze des FC Bayern, er sprach nun über die Nagelsmann-Ablöse sowie die Wahrscheinlichkeit eines Haaland-Transfers.

München - Ab 2022 beerbt Oliver Kahn den langjährigen Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der legendäre Ex-Keeper verteidigte in einem Interview die Ablöse des künftigen Trainers Julian Nagelsmann und sprach auch über die Rolle des Rekordmeisters im kommenden Transferfenster. Auch die Gerüchte um ein Millionen-Paket für Erling Haaland kommentierte der 51-Jährige mit offenen Worten.

FC Bayern: Oliver Kahn über Nagelsmann-Verpflichtung - „Wäre fahrlässig gewesen, nicht zügig zu handeln“

In München hat sich in den vergangenen Wochen viel getan. Kaum kündigte Hansi Flick seinen Abschied an, schon wurde mit Julian Nagelsmann wohl der Trainer für die Zukunft verpflichtet - und das für eine Rekord-Ablöse von angeblich 25 Millionen Euro. „Als klar war, dass Hansi Flick den FC Bayern verlässt, wäre es fahrlässig gewesen, nicht zügig zu handeln, wenn sich so eine Chance bietet“, meinte Kahn rückblickend im Sport Bild-Interview. Allerdings soll der „garantierte Beitrag“, der für den RB-Trainer hingeblättert wurde, „deutlich darunter“ liegen.

Was Nagelsmanns Zufriedenheit mit dem aktuellen Kader betrifft, hält sich Kahn bedeckt. Der künftige Vorstandsvorsitzende kommentierte stattdessen die beiden angeblichen Wunsch-Transfers Georginio Wijnaldum vom FC Liverpool und Achraf Hakimi von Inter Mailand. Die finanzielle Situation sei heute „eine andere, als vor eineinhalb Jahren“, als er seinen Posten antrat, meint Kahn und spielt wohl auf die hohen geforderten Summen sowie die Einbußen während der Corona-Krise an.

FC Bayern: Erling Haaland nach München? Oliver Kahn hat eine klare Meinung - „Heute keine Gedanken machen“

Direkte Statements zu den internationalen Stars ließ er aus, es gehe nun darum, künftig auf dem Transfermarkt „Gelegenheiten schnell zu nutzen“. Also im Klartext: Spieler nicht erst dann verpflichten, wenn der Preis bereits in die Höhe getrieben wurde - sind teure Transfers nach der 42,5-Millionen-Euro-Verpflichtung von Dayot Upamecano also vom Tisch? „Unser Spielraum ist jedenfalls kleiner geworden“, so der Champions-League-Sieger von 2001.

Es gab schon das ein oder andere wilde Gerücht über ein mögliches Angebot für Dortmunds Stürmer Erling Haaland, auch hierzu gab Kahn seine Einschätzung zum Besten. „Sorry, wer davon spricht, hat die Situation noch immer nicht begriffen. Ein Paket, das wie man hört mehr als 100 Millionen Euro kostet, ist aktuell für den FC Bayern nicht denkbar“, so der künftige FCB-Boss. Zudem steht 39-Tore-Mann Robert Lewandowski noch zwei Jahre unter Vertrag in München, „deshalb müssen wir uns heute keine Gedanken über Haaland machen“. (ajr)

Rubriklistenbild: © MIS/imago-images

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