Er trifft auf BVB-Boss Aki Watzke

„Fußball erlebt tiefgreifendste Veränderungen“: FCB-Boss in wichtigen internationalen Vorstand gewählt

Oliver Kahn ist neuer Vice Chairman der ECA.
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Oliver Kahn ist neuer Vice Chairman der ECA.

Oliver Kahn wurde auf der Vorstandssitzung der europäischen Klub-Vereinigung ECA in den Vorstand gewählt. Einst stand schon Karl-Heinz Rummenigge an der Spitze des Executive Boards.

München/Paris - Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München* hatte Oliver Kahn* gemeinsam mit der gesamten Führungsriege des Vereins einen sehr schweren Stand bei den Fans. Der Termin am Mittwoch dürfte dem Vorstandsboss des deutschen Rekordmeisters deutlich leichter gefallen sein.

Beim Vorstandstreffen der Europäischen Club-Vereinigung (ECA) wurde Kahn in den Vorstand gewählt und bekleidet nun das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Damit tritt er die Nachfolge eines FCB*-Kollegen an. So hatte Michael Gerlinger, der Direktor Recht beim FC Bayern, das Amt zuvor vier Jahre lang inne. Auch Karl-Heinz Rummenigge kennt die ECA nur zu gut, jahrelang stand er an der Spitze der unabhängigen Interessenvertretung europäischer Fußballvereine.

FC Bayern München: Oliver Kahn sieht „tiefgreifendste Veränderungen der Fußball-Geschichte“

„Die Wahl in dieses führende Gremium ist zum einen eine große Ehre - zum anderen bedeutet sie auch eine große Verantwortung. Der internationale Fußball erlebt gerade die tiefgreifendsten Veränderungen in seiner Geschichte, dazu kommen weitere Herausforderungen wie Covid 19 und die Folgen dieser Pandemie“, erklärt Kahn auf der Homepage des FC Bayern. Es die Aufgabe der ECA, den europäischen Fußball als Erfolgsmodell am laufen zu halten - das ginge nur mit „absolutem Zusammenhalt“ unter den internationalen Klubs.

Im Vorstand der ECA sind unter anderem Hans-Joachim Watzke und Fernando Carro, die Bosse der Bundesligisten Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen vertreten. Vorsitzender ist PSG-Chef Nasser Al-Khelaifi, der unter anderem im Frühjahr für die große Kontroverse rund um die Super League sorgte. „Die Stimme der Vereine, die von dieser Vereinigung vertreten werden, muss bei den Weichenstellungen im Weltfußball Gewicht haben, gehört und berücksichtigt werden“, erläutert Kahn weiter. Er wolle mit seiner Erfahrung einen Beitrag leisten und im Sinne des Fußballs und des FC Bayern handeln.

Im Nachgang der denkwürdigen Jahreshauptversammlung hatte sich Kahn noch missverstanden gefühlt* und eingesehen, wie wichtig der Dialog zwischen Verein und Mitgliedern sei. Bleibt zu hoffen, dass sich der einstige „Titan“ im Vorstand der ECA besser positionieren kann. (ta) tz.de ist Teil von IPPEN.MEDIA

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