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Sirtaki-Bayern tanzen Olympiakos aus

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Von: Xaver Bitz, Michael Knippenkötter, José Carlos Menzel López, Sven Westerschulze

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FC Bayern München, Olympiakos Piräus, Thomas Müller, Arjen Robben
"Dankeschön" - "Gern geschehen": Arjen Robben gratuliert Thomas Müller zum Treffer zum 3:0. © Christina Pahnke / sampics

Dank drei frühen Toren hat der FC Bayern München das Achtelfinale der Champions League gegen Olympiakos Piräus klargemacht. Für Wehrmutstropfen sorgten Robben und Badstuber.

Update vom 5. November 2019: Am Mittwoch treten die Bayern in der Champions League an und es wird das erste Spiel unter der Leitung von Interimstrainer Hansi Flick sein - so sehen Sie FC Bayern München - Olympiakos Piräus live im TV und im Live-Stream.

Update vom 21. Oktober 2019: Gelingt den Bayern in Griechenland die Trendwende? Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Champions-League-Spiel Olympiakos Piräus gegen FC Bayern München live im TV und im Live-Stream sehen können.

Abflug ins Achtelfinale! Der FC Bayern hat mit einem klaren 4:0 (3:0) gegen Olympiakos Piräus den Gruppensieg in der Champions League perfekt gemacht und kann sich zum Schluss der Runde auf eine Kaffeefahrt nach Kroatien einstellen. Wenn es in zwei Wochen zu Dinamo Zagreb geht, dann nur noch zu Testzwecken: Das Maximalziel ist bereits erreicht, die Roten dürfen als Spitzenreiter auf ein erträgliches Los für die K.o.-Phase hoffen!

Negativerscheinungen des Abends: Arjen Robben musste mit muskulären Problemen in der Wade raus, Holger Badstuber wurde nach einer Notbremse vom Platz gestellt. Da war vom Ergebnis her allerdings schon längst der Haken drunter.

Pep Guardiola würfelte seine Mannschaft gestern mal wieder ordentlich durch, brachte fünf neue Spieler im Vergleich zum Sieg auf Schalke. Nötig war dabei nur ein Wechsel, verletzungsbedingt musste lediglich David Alaba pausieren (Sprunggelenksprobleme). Für ihn spielte Rechtsfuß Rafinha hinten links. Und daneben war doch eher überraschend Holger Badstuber ins Team gerutscht. Nach langer Muskelriss-Pause und einer halben Stunde in Stuttgart stand er auf einmal gegen die schnelle Griechenoffensive in der Verantwortung.

Bayern zerlegt Piräus: Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Gewagt von Guardiola? „Ich glaube, das ist wieder so eine Situation, in der die Mannschaft ihn unterstützen muss“, sagte Sportvorstand Matthias Sammer und meinte Badstuber. Geholfen haben dem dann vor allem die Leute in der Offensive.

Von da an konnte Badstuber eigentlich schon nicht mehr so viel falsch machen, als dass es kritisch hätte werden können. Er „versuchte“ es dennoch. In Wahrheit fehlte ihm im Laufduell mit dem wuchtigen Brown Ideye nur das richtige Timing, noch vor der Strafraumgrenze lief er dem griechischen Stürmer in die Parade. Schiri Eriksson gab Freistoß und zückte Rot, es mag der Moment gewesen sein, als die Griechen noch mal kurz an sich glaubten. Ganz kurz nur.

In der Folge nämlich spielte der FC Bayern dann eben nur noch mit zehn Leuten den Gegner aus. Im Mittelfeld ordnete Vidal (als Sechser-Ersatz für Alonso) das Geschehen, Douglas Costa zog mit seinen Sprints die Aufmerksam auf sich, Müller und Coman beschäftigten die überfoderte Gäste-Abwehr über außen. Hinten stabilisierte Benatia, der für Lewandowski kam (55.).

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Nur gut eine Viertelstunde nach dem Platzverweis für Badstuber machte Kingsley Coman per Kopf dann die Demütigung für Piräus perfekt, blieb bei der Attacke des zu spät herausstürmenden Torwarts Roberto dann auch zum Glück unverletzt (69.). Damit war der Gyrosspieß abgenagt! Guardiola brachte Martinez für Costa und stellte Kimmich, der zuvor für Robben kam, in die Spitze.

Fazit Lahm: „Wichtig! Immer wichtig, dass man Erster wird. Wir haben noch ein Spiel, das wollen wir gewinnen. Aber gut, dass wir schon jetzt Erster sind.“

mic, lop, sw

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