In der Form seines Lebens

Auf diesem Tabellenplatz wären die Bayern ohne Robert Lewandowski

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Torgarant Robert Lewandowski jubelt im Spiel gegen Piräus.

Nur einen Punkt von der Tabellenspitze entfernt - so kann man sich die Situation beim FC Bayern schönreden. Denn ohne Superstar Robert Lewandowski sähe es ganz anders aus.

München - Alles halb so schlimm! Spricht man Bosse und Trainer des FC Bayern dieser Tage auf den Rumpelfußball des Rekordmeisters an, erntet man noch bis zur Rummenigge-Rede beim Bankett in Piräus („So bekommen wir Probleme“) Unverständnis: In der Bundesliga sei man ja lediglich einen Punkt von der Tabellenspitze entfernt, in der Champions League throne man doch sowieso ganz oben. Stimmt ja auch alles. Dass dem so ist, liegt aber weniger an der Mannschaftsleistung bislang, sondern doch vielmehr an der schier unglaublichen Verfassung des alles überragenden Superstars beim FC Bayern: Robert Lewandowski.

Lewys Bilanz: 18 Treffer in zwölf Spielen

Ein Tor kann Zufall sein. Zwei sind ein kleiner Lauf. 18 Treffer in zwölf Spielen sind einfach verrückt. Und natürlich braucht auch einer wie Lewy Zuarbeiter, die ihm all seine Tore auflegen – dass man an der Säbener Straße aktuell ohne den Superpolen wohl etwas tiefer in der Krise stecken würde, ist angesichts der Zahlen aber ein offenes Geheimnis. Zieht man nämlich die 18 Treffer des 31-Jährigen ab, wäre der FC Bayern zumindest in der Bundesliga nur Mittelmaß. Acht Punkte, ein Torverhältnis von 10:10 und demzufolge lediglich Platz 13 in der Bundesliga-Tabelle. Der FCB würde sogar bei zwei Zählern auf die Abstiegsplätze zittern müssen. Lediglich in der Champions League wäre bei sechs statt neun Punkten weiter die Tabellenführung drin. Zugegebenermaßen ist diese Statistik ziemlich kryptisch. Nach dem Union-Spiel hatte der Pole jedoch einen neuen Bundesliga-Rekord in der Tasche - und nahm dazu nach der Partie Stellung.

FCB-Legende Elber: „Ohne ihn ist Bayern nicht dasselbe!“

Und siehe da: Auch der einstige Münchner Torgarant Giovane Elber ist der Meinung, dass die Saison der Bayern ohne Lewandowski bis jetzt ganz anders verlaufen wäre. Der FCB sei „ohne Lewandowski nicht derselbe Verein“, versicherte der Brasilianer bei einem Event der Hotelgruppe Marriott Bonvoy in der Allianz Arena. Was der Pole derzeit abliefert, sei „der Wahnsinn. Lewy ist besser als ich, viel besser“, stellte Elber ganz uneitel fest. Und geht es nach dem 47-Jährigen, so ist auch die legendäre 40-Tore-Marke von Gerd Müller aus der Bundesliga-Saison 71/72 nicht sicher. Zum Vergleich: Der Bomber hatte damals nach acht Spieltagen gerade einmal drei Treffer erzielt – bei Lewy sind es zwölf und damit viermal so viel.

Ex-Torschütze Giovane Elber stellt fest: „Lewy ist besser als ich.“

Doch nicht nur national sorgt der Bayern-Ballermann für Aufsehen, auch international kommt aktuell keiner an die Quoten Lewandowskis heran. Cristiano Ronaldo (5) und Lionel Messi (2) kommen zusammen nicht mal auf die Hälfte von Lewys Torausbeute diese Saison heran. Und auch im Kalenderjahr 2019 liegt der Ex-Dortmunder vor den beiden Alleskönnern aus Barcelona und Turin: 39 Mal traf der Münchner ins Schwarze, Messi kommt derweil auf 35 und Ronaldo auf 28. Bleibt nur zu hoffen, dass die Lewynsversicherung der Roten lange fit bleibt…

Lesen Sie auch: Nach den Verletzungen von Niklas Süle und Lucas Hernandez plagen den FC Bayern Abwehr-Probleme. Niko Kovac hat mehrere Möglichkeiten, wie er diese lösen könnte.

Und: Der FC Bayern hat einen neuen Anlauf bei Leroy Sané gestartet. Und dieser soll erfolgreich gewesen sein. Manchester City gibt sich offenbar geschlagen.

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