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Ex-Bayern-Star verrät: „Kann mir vorstellen, zurück nach München zu kommen“

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Von: Antonio José Riether

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FC Bayern: Der ehemalige Stürmer-Star Roque Santa Cruz spielte von 1999 bis 2007 bei den Münchnern. Nun äußerte sich der frisch gebackene paraguayische Meister zu seinen Anfängen beim FCB - und seiner Zukunft.

Asuncion - Der ehemalige Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz war nicht nur ein kleiner Popstar - die Germeringer Band Sportfreunde Stiller widmete ihm sogar einen Song - sondern auch ein absoluter Publikumsliebling in München. Als Teenager kam er 1999 zum FCB, wo er bis 2007 238-mal für den Rekordmeister auflief. Er verriet kürzlich in einem Interview, dass er sich vorstellen könnte, zurück nach München zu kommen.

Ex-Bayern-Star Santa Cruz: München war „die beste Zeit als Fußballer“

Der Paraguayer gab Sport1 ein ausführliches Interview, in dem er über seine Zeit beim FC Bayern und seine Zukunft sprach. Mit 38 Jahren gewann Santa Cruz mit seinem Heimatverein Olimpia Asuncion die paraguayische Meisterschaft, mit dem FC Bayern München gewann er* unter anderem die Champions League, ehe er nach England wechselte.

Santa Cruz schwärmt von seiner Zeit in München, meint „es war für mich die beste Zeit als Fußballer.“ Er hat nach eigener Aussage noch Freunde in Deutschland und verfolgt den Verein intensiv. Er hat bei den Bayern „die besten Momente seines Lebens“ erleben dürfen. Vor allem zu seinen ehemaligen Mitspielern, die ebenso Verbindungen zum FCB pflegen oder im Verein angestellt sind, hat Santa Cruz einen guten Draht. „Ich bin noch gut befreundet mit Giovane Elber, mit Martin Demichelis, mit Claudio Pizarro und Hasan Salihamidzic“, doch auch nach Lothar Matthäus, Mehmet Scholl und Stefan Effenberg fragt der Paraguayer regelmäßig.

Ex-FCB-Stürmer Santa Cruz: Uli Hoeneß war „wie ein Vater für mich“ - Ex-Präsident flog für Santa Cruz nach Paraguay

Von der Rolle der Bayern im internationalen Fußball ist Santa Cruz ebenfalls überzeugt. „Egal, in welchem Wettbewerb sie spielen, keiner will Bayern als Gegner haben, das hat sich auch nicht geändert.“ Sein ehemaliger Mitspieler Oliver Kahn gefällt Santa Cruz auch in seiner neuen Rolle, auch wenn er zugibt, anfangs etwas Angst vor der Torwart-Legende gehabt zu haben. „Er ist genau so eine gute Wahl wie Salihamidzic. Das sind Leute, die diese Kultur und die Tradition vom FC Bayern* in sich haben. Diese Kultur und die ganzen Vorbilder des FC Bayern wie Karl-Heinz Rummenigge, wie Uli Hoeneß, wie früher Franz Beckenbauer und so weiter, machen den Verein aus.“

Uli Hoeneß war „wie ein Vater für mich“, erinnert sich Santa Cruz. In seiner Anfangszeit habe der Paraguayer von ihm „viel über das Leben gelernt“. Doch nicht nur das schätzt Santa Cruz am Ex-Präsidenten des FCB. „Er war derjenige, der nach Paraguay kam, um mich persönlich Fußball spielen zu sehen. Ich glaube, das war gar nicht so einfach, mich von meinem Verein weg zu lotsen.“

Ex-Bayern-Stürmer Santa Cruz: „Kann mir vorstellen, nach der Karriere zurück nach München zu kommen“

In der Eingewöhnungszeit halfen ihm besonders die Spieler, die Spanisch sprachen, „Giovane (Elber, Anm.d.Red.), Paolo Sergio und Lizarazu“. Doch der junge Santa Cruz beschäftigte sich auch mit den Kollegen, die seiner Muttersprache nicht mächtig waren. So habe er „auch Michael Ballack“ zu seinen Freunden gezählt. „Aber ich habe auch mit Thorsten Fink in der Anfangszeit viel gemacht.“ 

Auch wenn der Stürmer seit seinem Wechsel 2007 nicht mehr in der bayerischen Landeshauptstadt lebt, vermisst er sie. „Ich spreche immer wieder mit der Familie über München und meine Zeit dort“, so der Oldie. „Ich möchte unbedingt wieder dorthin.“ Zwar glaubt Santa Cruz, dass er noch einige Zeit spielen kann, doch eine klare Zukunftsvision hat er nicht. „Ich kann mir aber vorstellen, nach der Karriere zurück nach München zu kommen“, so der sympathische Südamerikaner.

Ganz vergessen kann Santa Cruz seine Zeit in München auch in Paraguay zwangsläufig nicht. Wie er erzählt, dröhnt selbst bei Olimpia Asuncion der Sportfreunde Stiller-Song „Ich, Roque“ vor jedem Heimspiel aus den Boxen.

Derweil teilt ein anderer ehemaliger Bayern-Profi gegen Niko Kovac aus, weil dieser Schuld sein soll am Abschied mehrerer Stars.

Niemand anderes als Klub-Legende und Ehrenpräsident Franz Beckenbauer wird beim FCB zur achtköpfigen Delegation gehören, die das Spiel gegen Eintracht Frankfurt vor Ort verfolgen darf.

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