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Voss-Tecklenburg hat 40 Spielerinnen für die WM im Blick

Sieben Bayern-Damen im Trainingslager der DFB-Frauen 

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Schwere Tests im Blick: Auf Martina Voss-Tecklenburg und die DFB-Frauen warten Frankreich und Schweden.

Martina Voss-Tecklenburg hatte ein beschwingtes „Buenas tardes“ auf den Lippen, als sie zum Abschluss des Trainingslagers der DFB-Frauen mit ein paar Journalisten ein Fazit zog.

VON ANDREAS WERNER

Die Woche in Spanien sollte ihr helfen, ein Gespür für diese Mannschaft zu bekommen, die sie nun als neue Bundestrainerin wieder zu alten Glanzzeiten führen soll. „Niemand hat enttäuscht“, sagte sie.

Das klingt gar nicht mal so erbaulich, eher negativ, aber ganz so hart gemeint war es ja nicht. Martina Voss-Tecklenburg hat eine Aufgabe vor sich, die sich nicht in einer Woche Marbella lösen lässt, und es spricht für sie, dass sie auch gar nicht erst so tut, als wäre es so. Sie sei durchaus zufrieden mit ihren Spielerinnen, sagte sie, jede Übung, die sie zu Beginn des Trainingslagers ablaufen ließ, sei am Ende der Woche besser gewesen. Am Ende der „sehr intensiven Tage“ präsentierte sie den 30 Spielerinnen einen Videozusammenschnitt, auf dem alle erzielten Lerneffekte veranschaulicht waren; außerdem gab es die schönsten Aktionen und Treffer zu sehen. Das sollte aufbauen und Mut machen, „und die Spielerinnen sollen wissen, dass wir Trainer merken, wenn sie etwas Gutes machen“.

Knappe fünf Monate sind es noch bis zur WM in Frankreich, das ist wenig Zeit, und Voss-Tecklenburg will nichts vertrödeln. In Marbella reiste das Funktionsteam schon ein paar Tage vor den Spielerinnen an, das war gut für die Absprachen, sagt die 50-Jährige, die bis zum Spätherbst die Schweiz gecoacht hat und in den nächsten Monaten die DNA der DFB-Auswahl herausarbeiten möchte. „Von der Fußballsprache her sind wir alle auf einer Ebene, es fühlt sich nicht so an, als würden wir erst eine Woche zusammenarbeiten“, sagte sie. Auch die Jüngeren – sie hatte einige eingeladen, um sie mal kennenzulernen – hätten das Klima bereits nach dem ersten Tag genossen. „Sie haben alle gesagt, dass es hier cool ist. Sie sollen Fehler machen dürfen und mutig sein. Und sie sind sehr offen, sehr lernwillig. Das gefällt mir“, so die Trainerin.

Alles sind unter der neuen Chefin per Du, das habe sich so ergeben, sagte Voss-Tecklenburg. Sie klang da selbst etwas verdutzt, doch dagegen hat sie nichts, sie hat das Klima ja selber so beeinflusst, indem sie unter anderem mit den Spielerinnen auch mal Tischtennis spielt. Die Atmosphäre beschrieb die Trainerin so: „Es ist entspannt, aber jede bei uns weiß, wann man wieder den Fokus auf ernsthafte Dinge richten muss.“

Locker werden die anstehenden Aufgaben sowieso nicht; am 28. Februar steht der erste Test unter der neuen Bundestrainerin in Frankreich an, und auch das zweite Vorbereitungsspiel hat es in sich, am 6. April ist man in Schweden zu Gast. Sie sei froh, dass solche Kaliber angefragt haben, so Voss-Tecklenburg, „wir müssen unsere Spielidee gegen Gegner auf Top-Niveau beweisen, damit wir wissen, wo wir zur WM stehen“. Aktuell vermag sie das noch nicht zu sagen, allerdings ist sie sicher, dass angesichts des Potenzials vieles drin ist. In Marbella wollte sie alle kennenlerne, doch das ehrgeizige Projekt, jede in einem Einzelgespräch zu ergründen, scheiterte am Zeitmangel. Bisher hat sie gut 20 Einzeltermine abgewickelt. Aber sie bleibt dran. Demnächst will sie sie viel reisen und den einen oder anderen Bundesligisten abklappern.

40 Spielerinnen hat sie insgesamt im Blick, wenn sie den Kader für das WM-Turnier im Sommer zusammenstellt, und die Marbella-Fahrerinnen haben nun natürlich einen Vorteil. Mit dabei waren vom FC Bayern Melanie Leupolz, Leonie Maier, Kathy Hendrich, Sara Däbritz, Verena Schweers, Sydney Lohmann und Lina Magull. Aber es gäbe noch Spielerinnen, die zuhause geblieben sind und Chancen haben, so Voss-Tecklenburg. So können die Münchnerinnen Mandy Islacker, Simone Laudehr, Laura Benkarth und Nicole Rolser auf ihre Nominierungen hoffen. Alles ist noch drin. Die neue Bundestrainerin wünschte am Ende ihrer Analyse „Hasta luego“. Bis bald. Es ist erst der Anfang.

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