Achtelfinale

Champions-League-Kracher: So will Niko Kovac den FC Liverpool stoppen

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Niko Kovac will mit einer stabilen Defensive eine gute Ausgangslage im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool schaffen. 

Am Dienstag wartet ein richtiger Kracher in der Champions League auf die Zuschauer: Der FC Bayern trifft auf den FC Liverpool. Niko Kovac hat verraten, wie er die Reds stoppen möchte. 

Liverpool/München - Niko Kovac macht sich keine Illusionen: "Wir sind hier, um Titel zu holen. Das muss man beim FC Bayern", sagt der Trainer des FC Bayern im Kicker-Interview. Schon am Dienstag wird es für den FC Bayern im Rennen um die Titel das erste Mal ernst. Denn im Champions-League-Achtelfinale wartet der FC Liverpool. „Liverpool ist eine, vielleicht die Topmannschaft. Es wird ein schwieriger Gang, doch ich bin überzeugt: Wir werden uns eine gute Ausgangslage schaffen“, sagt Kovac. 

Die Reds haben vor allem nach vorne eine gute Mannschaft, doch der FC Bayern hat laut Kovac schon einige Ideen, wie sie die Offensivpower von Mo Salah und seinen Partnern stoppen wollen. Die Mannschaft müsse in jeder Phase gestaffelt stehen, um nicht in einen Konter zu laufen. Denn der FC Liverpool lauere auf Konter. 

Niko Kovac hat einen Plan für die Verteidigung des FC Bayern

Gegen Liverpool muss der FC Bayern auf jeden Fall noch eine Schippe in der Verteidigung drauflegen, denn in den vergangenen Wochen präsentierte sich die Defensive des Rekordmeisters immer wieder löchrig. 

Vor dem Kracher in der Champions League: Hält die Torflaute der Bayern an der Anfield Road an?

Um gegen den FC Liverpool bestehen zu können, müsse die Viererkette und das defensive Mittelfeld so formiert sein, dass eine ordentliche Restverteidigung bleibe, auch wenn die Bayern angreifen. „Du kannst nur so gut offensiv agieren, wie du defensiv nach Ballverlust aufgestellt bist. Wir müssen eine Balance haben“, sagt Kovac. 

Niko Kovac bestätigt: Robert Lewandowski dritter Kapitän hinter Manuel Neuer und Thomas Müller 

Viele Diskussionen gab es in den letzten Wochen um FCB-Stürmer Robert Lewandowski. An der Säbener Straße will man von dieser Kritik nichts hören – ganz im Gegenteil. Niko Kovac hat Lewandowski zum dritten Kapitän hinter Manuel Neuer und Thomas Müller ernannt. Er steht damit in der Hierarchie über verdienten Bayern-Spielern wie Franck Ribery, Arjen Robben oder auch Jerome Boateng. Ein klares Bekenntnis zu dem Polen von Seiten des FC Bayern. 

Jerome Boateng ist übrigens nicht mit nach Liverpool gereist. Grund ist aber nicht eine Degradierung sondern ein Magen-Darm-Infekt. Denn für Kovac gehört Boateng weiterhin zur Führungsgruppe des FC Bayern. „Jerome bleibt eine große Persönlichkeit. Ich schätze ihn sehr. Er wird uns immer Impulse geben“, sagt er. 

Thomas Müller auf der Reservebank: Mehrere Gründe, ihn nicht aufzustellen

Auch Thomas Müller musste in den vergangenen Wochen mehr Zeit auf der Bank verbringen. Klar habe Kovac auch die Sperre gegen Liverpool im Hinterkopf gehabt, das sei aber nicht der Hauptgrund gewesen, Müller nicht aufzustellen. „In Leverkusen war die erste Halbzeit insgesamt gut, die zweite weniger, bei allen. In Berlin machte es Serge Gnabry gut, es gab keinen Grund zu Änderungen“, sagt der FCB-Trainer. 

Wie geht es mit Müller weiter? Rechts außen sei nicht seine Position, weiß Kovac. Auf der Zehn oder der Neuneinhalb fühle sich Müller wohler. „Aber ich kann nur elf Plätze vergeben. Es ist zurzeit so, wie es ist“, sagt Kovac. 

msb

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