Tod im Alter von 62 Jahren

Erneut Trauer beim FC Bayern: „Ein wunderbarer Freund, der eine unersetzliche Lücke hinterlässt“

Beim FC Bayern München gibt es einen Trauerfall.
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Beim FC Bayern München gibt es einen Trauerfall.

Der FC Bayern München trauert nach dem Tod von Fußball-Legende Gerd Müller um einen weiteren Weggefährten des Vereins.

München - Der FC Bayern München* und Präsident Herbert Hainer nehmen Abschied von einem „zutiefst loyalen, stets höflichen, bescheidenen und zuverlässigen Weggefährten unseres Vereins“: Dr. Gerhard Riedl. Er war seit 2014 Vorsitzender des Ehrenrats des Rekordmeisters. Nun ist er, wie der Verein am Montag (30. August) mitteilte, „im Alter von 62 Jahren sehr plötzlich und unerwartet gestorben“.

Riedl sei über viele Jahre eine Persönlichkeit gewesen, die stets mit Rat und Tat zur Seite stand. Er hinterlasse seine Frau und drei Kinder. Nach dem Tod von Fußball-Legende Gerd Müller* ist es binnen kürzester Zeit der zweite Trauerfall beim FC Bayern München*.

FC Bayern München trauert um Dr. Gerhard Riedl

Den Mitgliedern des Klubs war Riedl unter anderem eine vertraute Figur, weil er neben seiner Tätigkeit im Ehrenrat stets die Wahlgänge bei den Jahreshauptversammlungen des FC Bayern geleitet hat. Zudem war der Jurist Mitglied der Satzungskommission. Als Anwalt war er regelmäßig für die FC Bayern AG tätig. Erst vor kurzem wurde er in den Kreis der Montagskicker aufgenommen.

Präsident Hainer wird in der Mitteilung weiter zitiert: „Wir sind in Gedanken bei seiner Frau und den Angehörigen. Wir werden ihn immer in unserer Erinnerung behalten.“

Dr. Gerhard Riedl ist tot: FC Bayern München trauert um Vorsitzenden des Ehrenrates

Vizepräsident Professor Dr. Dieter Mayer fügte an: „Die Nachricht kam völlig unerwartet. Schock und Schmerz sind unfassbar groß und lassen sich nicht beschreiben. Dr. Gerhard Riedl hat den Ehrenrat mit seinem exzellenten juristischen Wissen, seiner ungemein herzlichen Art und mit seiner großen Liebe zum FC Bayern auf beeindruckende Weise geführt und geprägt. Er war ein wunderbarer Freund, der eine unersetzliche Lücke hinterlässt.“

Erst vor wenigen Wochen äußerte sich Dr. Gerhard Riedl noch öffentlich - er war als Anwalt auch für Ex-Bayern-Star Franck Ribéry im Einsatz*. Der Franzose stand jüngst als Opfer versuchter Millionenmanipulation im Fokus. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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