Engpass vor Bielefeld-Spiel

Neue Bayern-Sorgen: Duo verletzt sich bei Sieg in Kiew

Der FC Bayern kehrt mit dem Champions-League-Gruppensieg aus Kiew zurück - mit dabei sind allerdings auch neue Probleme.

München - Es war maximaler Aufwand, den die Bayern am Dienstagabend betreiben mussten. Am Ende müssen sie den Sieg bei Dynamo Kiew womöglich teuer bezahlen: Zwei Spieler haben sich beim 2:1-Erfolg in der Champions League verletzt: Lucas Hernandez und Tanguy Nianzou. Droht möglicherweise sogar ein Ausfall für das Bundesliga-Spiel am Samstag gegen Bielefeld?

Die Antwort auf diese Frage steht noch aus, so viel ist aber jetzt schon klar: Die Bayern-Dienstreise in die Ukraine hat extrem viel Körner gekostet: Zwei Stunden Hinflug, eine Stunde Zeitverschiebung, widrige Bedingungen bei Schneefall, Verletzungsrisiko, kaum Auswechselspieler, kräfteraubender 2:1-Sieg, zwei Stunden Rückflug, eine Stunde Zeitverschiebung. Am Mittwoch kehrt der FCB-Tross in die bayerische Landeshauptstadt zurück - mit dem Gruppensieg in der Champions League, aber eben auch mit neuen Sorgen im Gepäck.

FC Bayern München: Sieg in Kiew - Hernandez und Nianzou aber angeschlagen

Wie steht es um das Duo, das gegen Kiew angeschlagen raus musste? Trainer Julian Nagelsmann sagte nach der Partie über die Oberschenkel-Probleme von Hernandez (25): „Er hat über dem Knie in den Hamstrings (Oberschenkel-Rückseite, Anm. d. Red.) ein Ziehen gespürt. Er hatte ein bisschen mehr Spannung gehabt in der Pause. Er meinte zwar, dass er noch spielen kann. Aber das ist eine sehr blöde Stelle und wenn da was passiert, ist es oft eine langwierige muskuläre Verletzung. Deswegen wollten wir da nichts riskieren.“

Auch sein Abwehrkollege Nianzou musste vorzeitig raus - der 19-Jährige habe nach einem Sturz auf die Schulter seinen Arm nicht mehr bewegen können, sagte der Coach. Damit wird es in der FCB-Defensive nun richtig eng. Sollten die beiden Franzosen ausfallen, muss Nagelsmann einmal mehr improvisieren.

FC Bayern München: Personalprobleme gegen Arminia Bielefeld? Lücken in der Defensive

Zwar könnten Niklas Süle und Josip Stanisic gegen Bielefeld theoretisch in den Kader zurückkehren. Beide haben zuletzt aber wegen ihrer Corona-Infektionen nicht mit der Mannschaft trainiert, was bei einem Kaltstart gegen die Arminia natürlich ein erneutes Verletzungsrisiko mit sich bringen würde. Nach aktuellem Stand sind in der Defensive nur noch Benjamin Pavard, Dayot Upamecano (fehlte in Kiew wegen einer Gelbsperre), Alphonso Davies, Omar Richards und Bouna Sarr gesund und im Rhythmus.

Immerhin gibt es eineinhalb Wochen vor dem Klassiker gegen Dortmund aber auch gute Nachrichten aus Sicht des FC Bayern: Nagelsmann gab bei Goretzka, der nach einer Rettungsaktion kurz vor dem Spielende Schmerzen hatte, Entwarnung: „Bei Leon ist es nichts Dramatisches“, sagte der Trainer. (akl/dpa)

Rubriklistenbild: © kolbert-press / Imago

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