Hoffenheim, München, China

Extremer Wertverlust: FC Bayern bei Wagner mit dickem Minus-Geschäft

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Sandro Wagner wurde für acht Millionen Euro weniger nach China transferiert.

Finanziell hat sich das einjährige Gastspiel von Sandro Wagner für den FC Bayern nicht gelohnt. Nicht mal die Hälfte der Ablösesumme an Hoffenheim konnte wieder hereingeholt werden.

Update vom 6. Februar 2019, 15.37 Uhr:  Dass der Wechsel zu einem Topklub längst nicht die Steigerung des Marktwertes bedeutet, zeigt der Transfer von Sandro Wagner (31) nach China. Hatte der FC Bayern in der Winterpause 2017/2018 noch 13 Millionen Euro an die TSG Hoffenheim überwiesen, so betrug die Ablösesumme ein Jahr später im Rahmen des abrupten Wechsels nach China wesentlich weniger. Wie die SportBild berichtet, soll der deutsche Rekordmeister für den Angreifer vom Super-League-Klub Tianjin Teda gerade mal rund fünf Millionen Euro kassiert haben. Dies bedeutet letztlich nicht mal die Hälfte jenes Betrages, der zwölf Monate zuvor für den gebürtigen Münchner vom Festgeld des FCB geflossen war. 

Damit reiht sich Wagner in die Riege derjenigen Spieler ein, deren Anstellung beim FC Bayern aus sportlicher Sicht nicht gerade glücklich verlaufen ist. Überalterung und durchwachsene Leistungen in der Hinrunde hatten Folgen für noch weitere Spieler des FC Bayern - die Marktwerte der Stars haben gelitten.

FC Bayern: Sandro-Wagner-Ersatz - Musste er wegen Transfercoup gehen?

Update vom 30. Januar 2019, 12.49 Uhr: Bislang hat man in Sachen Nachfolger für Sandro Wagner vom FC Bayern keine Aussagen bekommen. Womöglich wird man im Winter gar nicht mehr aktiv werden. 

Steckt dahinter ein viel größerer Plan für den Sommer? An und für sich ist der Wagner-Deal eine Win-win-win-Situation. 

Sandro Wagner verlässt den FC Bayern. Ein neuer Stürmer kann nun erst wieder im Sommer verpflichtet werden.

Der FC Bayern kassiert für einen Ergänzungsspieler, der zuletzt nicht einmal im Kader stand, noch einige Millionen Euro. 

Lesen Sie auch: Ganz schön viel Geld: So viel kostet ein Ticket beim FC Bayern im Schnitt

Wagner steigt gehaltstechnisch auf die Stufe von seinem Ex-Sturm-Kollegen Lewandowski. Zudem schafft der Rekordmeister damit Platz im Kader - um damit im Sommer eine richtigen Kracher zu verpflichten? 

Nicht erst seit gestern wird Timo Werner an der Säbener Straße gehandelt. Nach dem Wagner-Abgang müssen und wollen die Bayern spätestens im Sommer reagieren.

Auch Wagners Ex-Verein TSG 1899 Hoffenheim hat auf den Wechsel nach China reagiert - mit einem lustigen Tweet, wie heidelberg24.de* berichtet.

Gerücht: Wagner-Verkauf, weil Werner kommt

Der Vertrag des Nationalspieler läuft 2020 bei RB Leipzig aus. Die Sachsen haben bereits angekündigt, dass sie Werner verkaufen wollen, wenn dieser das ihm vorliegenden Vertragsangebot nicht annimmt.  

Werner selbst hatte im Dezember zwischen den Zeilen durchblicken lassen, dass er sich eine Zukunft beim FC Bayern vorstellen könnte.  

Mit Gnabry könnte Werner ein Turbo-Duo beim FC Bayern bilden. Bereits im DFB-Team bewiesen die beiden, dass sie gut miteinander harmonieren. 

Am Ende könnte auch Lewandowski davon profitieren. Auch wenn er jetzt ein halbes Jahr noch weitestgehend alleine auf sich gestellt ist. 

Wagner-Abgang fix: FC Bayern und die Stürmer-Not

Update vom 30. Januar 2019, 10.16 Uhr: Der Abgang von Sandro Wagner zu Tianjin Teda in die chinesische Super League ist perfekt. Das vermeldete der FC Bayern am Mittwochmorgen. 

Wie geht‘s beim Rekordmeister nun weiter? Der Transfermarkt ist noch bis Donnerstag, 18 Uhr geöffnet. 

Theoretisch also genügend Zeit, um noch einen Backup für Robert Lewandowski zu verpflichten. Doch die Bayern planen wohl keinen kurzfristigen Transfer.

Stattdessen sieht Coach Niko Kovac seine Offensive mit Serge Gnabry und Thomas Müller als mögliche Lewy-Backups bestens aufgestellt. 

Sollte der Pole mal eine Pause benötigen, sind die beiden sicherlich eine gute Alternative. Doch was ist, wenn Lewandowski sich einmal schwerer verletzt?

Wagner-Abgang fix: Holt der FC Bayern nun diesen Bundesliga-Stürmer?

Bremen - Es ist ein Paukenschlag im Wintertransfer-Fenster: Sandro Wagner verlässt nach einem Jahr den FC Bayern und wechselt nach China zu Tianjin Teda. Der 31-Jährige gebürtige Münchnern hinterlässt beim FCB eine Lücke im Sturm - zumindest quantitativ, da es nun keinen Back-up für Robert Lewandowski gibt. 

Deshalb könnten die Bayern noch einmal selbst auf dem Transfermarkt aktiv werden. Ein mögliches Ziel dabei ist der ehemalige Nationalspieler Max Kruse.

Kruse ist aktuell Kapitän und Leistungsträger bei Werder Bremen, hat seinen im Juni auslaufenden Vertrag allerdings noch nicht verlängert. 

Wagner-Abgang fix: Was läuft da mit Kruse?

Der Express will den Grund wissen: Kruse will ins internationale Geschäft zurück und soll einen Verbleib in Bremen davon abhängig machen, ob die Norddeutschen zumindest in die Europa League einziehen. Dem Bericht nach soll der FC Bayern an dem abgezockten Mittelstürmer interessiert sein. 

Fast logisch, schließlich wäre Kruse im Sommer ablösefrei. Ein großes Risiko also für Werder Bremen, weshalb auch ein Wechsel im Winter bei einem passenden Angebot im Raum des Möglichen ist. 

Bayern nicht die einzigen Interessenten

Bei den Bayern könnte Kruse den Platz hinter Robert Lewandowski einnehmen und das in zweierlei Hinsicht: Von der Bank wäre der spielstarke Mittelstürmer eine echte Verstärkung. Doch auch auf der Zehn kann Kruse aushelfen und als hängende Spitze mit seiner Übersicht helfen.

Allerdings sollen die Münchner nicht die einzigen sein, die auf diese Idee gekommen sind. Neben einem Interesse von Borussia Dortmund sieht der Express aktuell Borussia Mönchengladbach als Favoriten im Transfer-Rennen um Kruse und zitiert Fohlen-Manager Max Eberl: „Max Kruse ist ein super Spieler. Er ist einen großartigen Weg gegangen nach der schweren Verletzung, die er zu Beginn seiner Karriere hatte. Ausschließen darf man im Fußball nichts.“ 

Das kommt nicht von ungefähr: Die Fohlen kennt Kruse noch aus den Jahren 2013 bis 2015. In dieser Zeit spielte er mit Gladbach Europa League.

Video: Sandro Wagner verlässt den FC Bayern

Alle Transfers und Transfergerüchte zum FC Bayern München lesen Sie hier.

Lesen Sie auch:

Kein Ende in Sicht im Falle Callum Hudson-Odoi. Das Talent hat vom FC Chelsea trotz Anfrage keine Wechselerlaubnis zum FC Bayern erhalten. Trainer Maurizio Sarri versetzte den Münchner Hoffnungen nun erneut einen Schlag.

rjs

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