Wechsel fix

„Japanischer Messi“: Real Madrid leiht Wunderkind schon wieder aus

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Takefusa Kubo absolvierte die gesamte Vorbereitung bei Real Madrid.

Mit gerade einmal 18 Jahren wechselt Takefusa Kubo von Japan nach Europa. Jetzt ist sein neuer Verein klar - der wiederum leiht ihn direkt wieder aus.

Update vom 22. August: Keine zwei Monate im Verein, schon darf der „japanische Messi“ wieder gehen. Allerdings nur auf Leihbasis.

Real Madrid leiht Takefusa Kubo bis kommendne Sommer an den Ligakonkurrenten RCD Mallorca aus. Ursprünglich war geplant, das Talente bei der Profis der Königlichen mittrainieren zu lassen und ihn dann bei Reals zweiter Mannschaft, Real Madrid Castilla, die von Raul trainiert wird, spielen zu lassen. 

Doch nun entschieden die Madrilenen sich um und wollen dem 18-Jährigen die Möglichkeit geben, in der Primera Division Spielpraxis zu sammeln. 

„Japanischer Messi“: Zukunft von Wunderkind Kubo geklärt

Update vom 14. Juni: Nachdem Takefusa Kubo vergangene Woche 18 Jahre alt geworden war, rissen sich die europäischen Topklubs um den kleinen Japaner. Als Favorit auf einen Transfer galt der FC Barcelona, bei dem Kubo schon mal unter Vertrag stand. War auch der FC Bayern an ihm dran?

Shooting Star aus Japan: Takefusa Kubo.

Nun ist klar: Barcas ärgster Konkurrent, Real Madrid, hat die Verpflichtung des „japanischen Messis“ verkündet. Dafür überwiesen die Königlichen rund zwei Millionen Euro an den FC Tokio. Es ist bereits der vierte Neuzugang Madrids innerhalb weniger Tage. 

Für Eden Hazard, Luka Jovic und Ferland Mendy mussten die Galaktischen aber deutlich tiefer in die Tasche greifen. Bei den Bayern stehen dagegen andere Spieler im Fokus: Leroy Sané oder Callum Hudson-Odoi zum Beispiel.

„Japanischer Messi“: Kommt das Wunderkind zum FC Bayern?

Erstmeldung vom 07. Juni: Takefusa Kubo - ein Name, den viele Fußballfans in Europa wahrscheinlich noch nicht gehört haben. Aber diesen Takefusa Kubo sollte man sich merken. Der 18-jährige Japaner wird als der „neue Messi“ in der Fußballwelt gefeiert. Zahlreiche europäische Topklubs wie Real Madrid, Manchester City, Paris Saint-Germain und allen voran der FC Barcelona haben bereits ihr Interesse an dem schmächtigen Japaner bekundet - auch der FC Bayern?

Für den FC Barcelona spielte Kubo sogar schon mal. Im Jahr 2009 wurde er bei einem Fußballcamp des FC Barcelona in Japan entdeckt. Mit gerade einmal acht Jahren wurde er als bester Spieler ausgezeichnet. Danach wurde Kubo nach Fukuoka in die Barca-Akademie eingeladen. Es folgte eine Jugendturnier-Teilnahme in Belgien und letztendlich der Wechsel in die Talentschmiede La Masia des FC Barcelona. Da war er gerade elf Jahre alt. Zumindest durften seine Eltern mit ins ferne Spanien. 

Kubo: Die Ähnlichkeit zu Lionel Messi „war verblüffend“

Hier entstand schnell der Vergleich zum argentinischen Superstar Lionel Messi. „Sein überragendes Talent war nicht zu übersehen. Und diese Ähnlichkeit mit Lionel Messi war damals schon verblüffend", sagte der Leiter des Campus in Fukuoka, Oscar Herndandez, wie Sport1 berichtet. 2012/13 spielte der Japaner seine ersten kompletten Saison für den FCB. Dabei schoss er in 30 Spielen unfassbare 74 Tore. Den ersten Rückschlag seines sportlich sonst so steilen Aufstiegs musste der „japanische Messi“ 2014 hinnehmen. Beinahe ein Dutzend Jugendspieler - darunter Kubo - mussten die Blaugrana verlassen. Der FC Barcelona wurde von der FIFA dafür bestraft, gegen die Auflagen von Transfers mit Minderjährigen verstoßen zu haben. 

Kubo: der jüngste Spieler in Japans Profi-Fußball

Kubo musste zurück nach Japan. Dort klang der Hype um den Tempodribbler erst einmal ab. Hin und wieder gab es aber doch Neues vom japanischen Wunderkind. Zum Beispiel als er mit 15 Jahren, 10 Monaten und 11 Tagen zum jüngsten Torschützen im japanischen Profi-Fußball avancierte. Mit 16 Jahren spielte Kubo das erste Mal in Japans höchster Liga. Gegen Vissel Kobe mit den Weltmeistern Lukas Podolski und Andrés Iniesta erzielte er für Yokohama, an das er ausgeliehen war, das Führungstor beim 2:0-Sieg. 

Seit dieser Saison spielt Kubo wieder in Tokio. In 13 Einsätzen kommt der offensive Mittelfeldspieler auf vier Tore und vier Vorlagen. Diese Woche nahm das Interesse an seiner Person wieder merklich zu, denn Kubo ist am 4. Juni 18 Jahre alt geworden. Damit ist er für den europäischen Transfermarkt wieder zugänglich. Gerüchte über einen Wechsel heizte er zuletzt selber an: „Ich würde gerne in den europäischen Top-Ligen spielen“, sagte er bei Spox

FC Bayern: Japanisches Wunderkind einer für die Roten?

Von einem angeblichen „gentlemen’s agreement“ zwischen dem FC Tokio und Barca, das Tokio einem Rückwechsel von Kubo nicht im Weg stehen werde, wollen die Verantwortlichen des aktuellen Tabellenführers der J1 League nichts wissen: „Wir haben nichts unterschrieben und hatten mit Barcelona bisher keine Verhandlungen“, wird Naoki Ogane, Vorsitzender des FC Tokio, in the japan times zitiert. Die Zukunft des „japanischen Messi“ ist also noch offen. 

Zunächst steht für ihn jetzt mit der Nationalmannschaft die Copa América im eigenen Land an. Das dürfte das Interesse der europäischen Spitzenvereine weiter steigen lassen - auch des FC Bayern? Die Münchener haben bereits Erfahrungen mit Spielern aus dem Fernen Osten und Kubo wäre nicht der erste Japaner in Bayerns Landeshauptstadt. 2011 wechselte Takashi Usami an die Isar. Er konnte sich in seiner Zeit in München jedoch nie richtig durchsetzen. 

Ein Asiate, der derzeit eine erfolgreiche Zeit in der Reserve der Bayern erlebt, ist der Südkoreaner Wooyeong Jeong. Er gehörte in der Aufstiegssaison zu den Leistungsträgern der Zweiten und steht nun auf dem Einkaufszettel bei mehreren Bundesligavereinen. Im Zuge des unausweichlichen personellen Umbruchs beim FC Bayern werden zahlreiche neue Spieler gehandelt. Neben Nationalspieler Leroy Sané soll der FCB auch Interesse am Niederländer Matthijs de Ligt haben. Auch U21-Keeper Alexander Nübel wird immer wieder mit den Münchnern in Verbindung gebracht. 

pp

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