Gastrolle in „Men in Black“

Jerome Boateng wird zum Hollywood-Star: Gastrolle in Mega-Blockbuster

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Jerome Boateng ist ab 13. Juni auf der Kinoleinwand zu sehen.

Nach Brillendesigner, Magazin-Herausgeber und Seriendarsteller glänzt Jerome Boateng erneut abseits des Platzes – und zwar auf der Kino-Leinwand.

Ab 13. Juni ist er in der neuesten Episode von Men in Black mit einem Gast-Auftritt als Außerirdischer in den deutschen Kinos zu sehen. „Hier kommt der Men in Black. Ich bin so froh, ein Teil davon zu sein. Dieses Mal ist es kein Aprilscherz, versprochen“, teilte er dazu via Instagram mit.

Der FC Bayern sieht die vielen Lifestyle-Ausflüge schon seit Längerem kritisch. Tenor: Boateng soll sich lieber auf das sportliche Geschehen konzentrieren. Ein Grund, weshalb die Münchner ihren Abwehrspieler im Sommer gerne für eine passende Ablösesumme abgeben würden. In München blieb ihm vergangene Saison ohnehin nur ein Bankplatz.

Uli Hoeneß sagte daher jüngst: „Den Frust, den er derzeit hat, wird er nächstes Jahr noch mehr haben, wenn er dableibt. Es laufen schon ewig Gespräche, sein Manager sucht Vereine, das wissen wir, und wir haben das schon lange akzeptiert.“

Boateng-Berater Nerlinger widerspricht Hoeneß

Boateng-Berater Christian Nerlinger sah sich gezwungen, dieser Hoeneß-Aussage via Kicker zu widersprechen: „Ich bin nicht auf der Suche. Das muss ich auch gar nicht. Wenn ein Weltklasse-Spieler wie Jerome Boateng auf dem Markt ist und die Parameter bekannt sind, muss man nicht suchen, sondern die Vereine melden sich.“

Dass Nerlinger solch große Töne anschlägt, wundert vor allem wegen folgendem Hintergrund: Boateng stand vergangene Saison bekanntlich kurz vor einem Wechsel zu Paris Saint-German. Den Deal fädelte nach tz-Informationen allerdings nicht Nerlinger ein, sondern die Agentur Sports Total. Die vertritt unter anderem Top-Stars wie Toni Kroos, Marco Reus oder Julian Weigl. Bereits im vergangenen Sommer gab Boateng Sports Total eine Generalvollmacht, seinen Wechsel zu PSG über die Bühne zu bringen. Letztendlich scheiterte der Wechsel am Geld. Nerlinger war freilich bemüht, dass dieses pikante Detail nicht bekannt wird.

„Ich bin nicht auf der Suche. Das muss ich nicht“
Nerlinger über einen Boa-Wechsel

Wie auch immer, für Boateng gilt: neuer Transfersommer, neues Glück. Allerdings scheint es aktuell schwierig, den Noch-Münchner bei einem anderen Verein unterzubringen. Juventus Turin galt immer wieder als heißer Kandidat, wo sowohl die finanzielle als auch die sportliche Perspektive stimmt. Doch die Turiner haben ihr Transfer-Budget bereits anderweitig verplant.

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Ein Wechsel zu Inter Mailand mit dessen neuem Trainer Antonio Conte scheint ebenfalls unrealistisch, immerhin haben die Mailänder für den Sommer Innenverteidiger Diego Godin (33) von Atlético Madrid verpflichtet. Viele Vereine werden Boateng kein ähnlich großes Gehalt – ca. zwölf Millionen Euro pro Jahr – wie in München bieten können. Auf einen Wechsel nach England hat der Abwehrspieler weniger Lust. Dort spielte er bereits zwischen 2010 und 2011 bei Manchester City.

Aktuell befindet er sich in den USA im Urlaub, postete am Samstag auf Instagram ein Video von einem Basketball-Feld mit Palmen im Hintergrund. Mit einem extra für ihn erstellten Trainingsprogramm will Boa nach dem Sommer wieder sportlich für Schlagzeilen sorgen.

FC Bayern vor der neuen Saison: Der Sommerfahrplan 2019 präzisiert - USA-Reise, Audi Cup, Traumspiel

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