Ivorischer Star will in die Champions League

FC Bayern: Tauziehen um Wilfried Zaha? Nächster England-Verein schlägt mit Mega-Angebot dazwischen

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Wilfried Zaha will in die Championsleague: Doch nun erfüllt Everton die Forderungen von Crystal Palace.

Der FC Bayer sucht fleißig auf der Insel nach Verstärkungen für den Flügel. Britische Medien sprechen nun von Interesse an einem Arsenal-Flirt.

Update vom 26. Juli: Wilfried Zaha bleibt ein gefragter Mann. Der Ivorer, der eigentlich die Champions League sucht, wird nun auch vom FC Everton umworben. Die Tofees überbieten Arsenal London mit einem hochkarätigen Angebot. Das wird dem Verein gefallen, doch die Champions League winkt dem Offensiv-Allrounder auch an der Mersey nicht. 

Everton bietet riesen Summe und einen Spieler: Königsklasse nur die Bayern

Der Telegraph berichtet von einem Angebot über 67 Millionen Euro plus Mittelstürmer Cenk Tosun. Der türkische Nationalspieler ist in Deutschland noch vielen aus seiner Zeit bei der Frankfurter Eintracht bekannt und besitzt einen Marktwert von 18 Millionen Euro. Im Gesamtvolumen wäre die Forderung der Liverpooler also gedeckt. 

Doch sportlich wäre der Transfer für Zaha selbst bedeutungslos. Nur fünf Punkte lagen die beiden Klubs am Ende der letzten Saison auseinander, keiner von beiden darf sich in diesem Jahr international beweisen. 

Der für Zaha attraktivste Schritt, wäre also der nach Deutschland. Ob der FC Bayern für eine Notlösung im wilden britischen Wettbieten mitmischen will, bleibt allerdings abzuwarten. 

Champions League-Ambitionen: Schnappt sich der FC Bayern diesen Arsenal-Flirt?

London - Wilfried Zaha macht kein Geheimnis daraus, dass er Crystal Palace verlassen möchte - der ivorische Nationalspieler sucht eine größere sportliche Herausforderung. 

Recht problemlos zu bewerkstelligen wäre für ihn ein Transfer zum Lokalrivalen FC Arsenal. Allerdings träumt der 26-Jährige offen von der Champions League. Die Gunners können nur mit der Euro League aufwarten. Das ruft britische Medien auf den Plan, die übereinstimmend von einem Interesse des FC Bayern München berichten. Wobei Zaha für die Münchner nur dritte Wahl hinter Leroy Sané und Callum Hudson-Odoi sein soll. 

FC Bayern interessiert an Wilfried Zaha? Teurer Notnagel aus der Premier League

Allerdings würde Zaha zu einem sehr teuren Notnagel werden. Das liegt zum einen an den astronomischen Preisvorstellungen von Crystal Palace, die Londoner rufen horrende 80 Millionen Pfund für den Flügelflitzer auf. Selbst der gut betuchte FC Arsenal soll derzeit nur bereit sein, 40 Millionen zu zahlen. 

Zum anderen besitzt der Ivorer einen Vertrag bis 2023, den er erst vergangenen Sommer fürstlich aufgebessert hatte. Momentan verdient er, dem Vernehmen nach, 130 000 Pfund pro Woche. Das sind mehr als 7,5 Millionen Euro pro Saison. Damit ist er der Topverdiener bei den Londonern und würde sich auch im Gehaltsgefüge des Rekordmeisters nur hinter den absoluten Superstars einreihen. Zum Vergleich: Arjen Robben und Franck Ribéry verdienten in ihrem letzten Bayern-Jahr jeweils sieben Millionen Euro, Corentin Tolisso muss mit fünf Millionen vorlieb nehmen.

FC Bayern: Kommt es zum Wettbieten um Palace-Star Zaha?

Für den Spieler würde ein Transfer zum FC Bayern durchaus Sinn ergeben und das viel zitierte Festgeldkonto dürfte auch die hohen Ablöse- und Gehaltsforderungen hergeben. Allerdings bleibt zu bezweifeln, ob sich der Rekordmeister für einen Ersatzmann hinter den offenbar gesetzten Kingsley Coman und Serge Gnabry so weit aus dem Fenster lehnen und ein Wettbieten mit dem finanzstarken FC Arsenal in Kauf nehmen würde. 

Denn es ist nicht davon auszugehen, dass die Gunners ihren Flirt so ohne weiteres beenden. Schließlich werden sie schon des längeren mit einer Verpflichtung des Ivorers in Verbindung gebracht. 

Wilfried Zaha: So stehen die Karten für den FC Bayern

Zaha ist ein Eigengewächs von Crystal Palace, kurioserweise aber trotzdem seit seiner Kindheit Arsenal-Fan. Während er also liebend gerne nach Nord-London wechseln würde, verkauft Palace im Allgemeinen lieber nach Liverpool oder Manchester. Bester Beweis: 2012 wechselte Zaha zu United, ehe er nur zwei Jahre später zurückkehrte. Passenderweise war der FC Bayern damals auch schon am damaligen Offensiv-Juwel interessiert.

Obwohl Zaha also wohl ohnehin schon ein Arsenal-Trikot im Schrank hängen hat und es den Bundesligisten generell immer schwerer fällt, Spieler nach Deutschland zu lotsen, stehen die Karten für den FC Bayern gut, sollten sie ernst machen. Denn der Spieler hat klargestellt, in Zukunft in der Königsklasse auflaufen zu wollen und auch sein Klub dürfte einen Wechsel nach Deutschland präferieren. 

Die größte Hürde dürfte also nicht unbedingt der Zweikampf mit Arsenal, sondern das ohnehin schon beeindruckende Preisschild des Nationalspielers sein. Nach dem Viertelfinal-Aus mit der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste, kann sich Zaha jetzt jedenfalls auf die Transfer-Saga konzentrieren. 

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