„Ich habe da wohl einen Fehler gemacht“

Türenknallender Titan: Uli Hoeneß plaudert aus dem Kahn-Nähkästchen

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Immer für ein kleines Aufbrausen gut? Oliver Kahn bei einem Länderspiel im Februar 2003.

Er soll die Zukunft im Bayern-Vorstand sein. Zu seinem 50. Geburtstag gibt es eine witzige Anekdote - alle News zu Oliver Kahns Rückkehr zu Bayern gibt es hier.

Update vom 14. Juni, 19.10 Uhr: Oliver Kahn könnte einmal der starke Mann beim FC Bayern werden - schließlich hat er einen wichtigen Fürsprecher. Jene Vereinslegende, die den FC Bayern zu dem Weltverein gemacht hat, der er heute ist: Uli Hoeneß. Dabei hat der FCB-Präsident nicht nur eitel Sonnenschein mit seinem einstigen Titanen-Torwart erlebt. Denn Kahn konnte zu seiner aktiven Zeit heftig aufbrausen, wie Hoeneß nun in einer amüsanten Anekdote dem FC Bayern Magazin verraten hat - anlässlich Kahns 50. Geburtstag am Samstag.

Als er einmal in Absprache mit Coach Ottmar Hitzfeld eine Geldstrafe sowie ein Spiel Sperre über Kahn verhängte - gemeint ist wohl ein Vorfall aus dem Jahr 2007 - habe die drastische Reaktion nicht lange warten lassen. „Wo ist er? Wo ist er?“, habe es durch den Gang vor Hoeneß‘ geschallt, ist in dem Artikel zu lesen. Nach einer Unterredung, in der sich Hoeneß unnachgiebig zeigte, habe Kahn die Tür zugeknallt, „dass die Sekretärinnen kontrollierten, ob noch alle Bilder an den Wänden hängen“, heißt es weiter.

Oliver Kahn beim FC Bayern: Torhüter mit unglaublichem Willen

Bekanntermaßen endete die große Karriere des Oliver Kahn beim FC Bayern aber nicht mit dieser Episode. Denn bereits eine Stunde später habe sich ein reumütiger Kahn an Hoeneß‘ Handy gemeldet: „Ich habe da wohl einen Fehler gemacht.“ Tags darauf sei der langjährige Nationalkeeper gar mit einem Blumenstrauß für Hoeneß‘ Gattin Susi zum Frühstück am Tegernsee erschienen. „Sobald er sich beruhigt hatte, zeigte er auch wieder Größe“, erinnert sich Hoeneß.

Womöglich zeichnet genau dieser Charakterzug Kahn ja auch in Hoeneß‘ Augen aus - der FCB-Präsident hat schließlich auch schon die ein oder andere Wutrede im Klub gehalten. Ob Oliver Kahn in den nächsten Jahren dazu kommen wird, auch in der FCB-Führung Emotion und „Größe“ zu zeigen? Es bleibt abzuwarten. Bis dahin sind noch einige Entscheidungen zu fällen: Wie geht es mit Mats Hummels weiter? Was wird aus Leroy Sané? Und wohin verschlägt es Franck Ribéry?

Trainer-Legende der Bayern über Kahn als Bayern-Boss: „Das ist sehr spannend“

Update vom 12. Juni,  14.17 Uhr: Ex-Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld hat sich zu einer möglichen Rummenigge-Nachfolge von Oliver Kahn geäußert und traut seinem ehemaligen Schützling durchaus zu, das Amt übernehmen zu können. „Er ist älter geworden. Er ist beruflich erfolgreich außerhalb des Fußballs. Ich traue es ihm zu, dass er eine Führungsposition beim FC Bayern übernehmen kann“, so Hitzfeld gegenüber dpa. Uli Hoeneß zufolge soll Kahn im Zuge einer Probezeit beim FC Bayern anfangen und somit als Nachfolger an der Spitze der FC Bayern München AG einsteigen. Das scheint auch für den ehemaligen Meister-Trainer schlüssig. „Das ist sehr spannend. Man kennt Oliver Kahn. Er redet Klartext. Er ist ein Leadertyp. Er hat das Bayern-Gen in sich und die totale Identifikation mit dem Club.“

Die Probezeit beim Rekordmeister soll zum 1. Januar 2020 angetreten werden. Rummenigges Vertrag als Vorstandsvorsitzender läuft Ende 2021 aus. Oliver Kahn selbst hat sich am gleichen Tag zur umstrittenen 50+1-Regel geäußert. Wird es Zeit, dass Investoren auch in der Bundesliga im großen Stil zugreifen? Der „Titan“ hat eine klare Meinung.

Hoeneß äußert sich zu Oliver Kahn als Bayern-Vorstand - „Bei Kahn ...“ 

Update vom 8. Mai: Oliver Kahn soll bekanntlich eher früher als später beim FC Bayern München einsteigen. Einer, der vor noch nicht allzu langer Zeit ebenfalls mit einem Vorstands-Job bei den Bayern in Verbindung gebracht wurde, ist Philipp Lahm. Der ehemalige Kapitän der Bayern hat sich nun über die Situation beim deutschen Rekordmeister geäußert und seine Einschätzung gegeben.

Update vom 30. März 2019: Uli Hoeneß ist optimistisch, was Oliver Kahn als neuen Bayern-Vorstand angeht. Besonders seine Fähigkeit, das Familienmotiv zu transportieren, weiß Hoeneß zu schätzen. Hoeneß sagte im Vereins-Magazin „51“: „Bei Kahn bin ich zuversichtlich. Auf jeden Fall ist das etwas, das man auf keiner Universität lernen kann oder das du einem Headhunter ins Anforderungsprofil mitgibst. Das hat viel mit dem Charakter der handelnden Personen zu tun. Eine Wertigkeitsskala ist wichtig.“

Auf die Frage nach der neuen Generation der Fußball-Macher (Salihamidzic, Hitzlsperger, Kehl, Rolfes, Kahn) sagte der Bayern-Boss: „Es ist interessant, dass da lange eine Lücke klaffte. Mich freut, dass wir bei Bayern seit jeher Meinungsbildner hervorgebracht haben. Hasan und Oliver haben wir uns rausgepickt, es gibt noch Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Mehmet Scholl, auch einen Didi Hamann nenne ich, obwohl wir zuletzt nicht immer einer Meinung waren – sie alle haben beim FC Bayern viel gelernt, weil wir hier immer offen und ehrlich mit allem umgegangen sind und auch die Streitkultur fördern.“

Auch Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger erwähnte der Präsident lobend: „Ich bin stolz, dass wir nicht nur gute Fußballer produziert haben, sondern auch Persönlichkeiten, die draußen in der Welt ihren Mann stehen können.“

Hoeneß äußerte sich außerdem zufrieden mit der Arbeit von Salihamidizic: „Ich versuche, Hasan das Familienmotiv nachhaltig zu vermitteln. Er hat eine hohe soziale Kompetenz und ist sehr lernwillig.“

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Sepp Maier über Kahn als Rummenigge-Nachfolger

Update vom 27. Febraur, 10.30 Uhr Kann Kahn Bayern-Vorstand? Für Sepp Maier wäre Oliver Kahn durchaus ein guter Nachfolger für Karl-Heinz Rummenige beim FC Bayern München. „Wenn er lange warten kann … Ich trau es ihm zu“, erklärte Deutschlands Jahrhunderttorwart in einem Interview in der Sport Bild zu seinem 75. Geburtstag am 28. Februar. Mangelnde Erfahrung sieht Sepp Maier auch nicht als Problem für Oliver Kahn: „Das hat er ganz schnell intus, wenn er sich dafür interessiert. Er schafft es locker.“

Sepp Maier zieht auch einen Vergleich zwischen Oliver Kahn und Uli Hoeneß: „Uli war anders, kannte jeden. Wer ein Auto brauchte, einen Kühlschrank, einen Fernseher – Uli wusste immer, wo es Prozente gab. So ein Typ ist Oliver Kahn nicht. Bei den heutigen Gehältern ist das nicht mehr nötig.“ 

Gegenüber der Sport Bild sparte Sepp Maier nicht mit Lob für zu seinem einstigen Weggefährten: „Nur weil es Uli Hoeneß gab, ist der FC Bayern so groß geworden. Er hat dafür alles gegeben. Hat so viel Gutes getan.“ Aber er hatte auch Kritik für den Bayern-Präsidenten: „Er sollte sagen, jetzt reicht’s. Er muss nicht krampfhaft am FC Bayern festhalten. Die sogenannte Grundgesetz-Pressekonferenz hat ihm sehr geschadet. 90 Prozent der Anhänger haben das schlecht gefunden.“

Den perfekten Zeitpunkt für den Abgang von Uli Hoeneß hätte Sepp Maier dann auch noch parat: „Wenn Bayern die Meisterschaft und die Champions League gewinnt, könnte er kürzertreten. Aufsichtsratsvorsitzender ist er eh bis 2022. Ein FC Bayern ohne Uli Hoeneß geht sowieso nicht.“

Uli Hoeneß sieht Oliver Kahn durchaus im Vorstand des FC Bayern München

Uli Hoeneß sprach beim Doppelpass unter anderem über die Zukunft von Oliver Kahn beim FC Bayern. „Ich glaube, der Oliver könnte sich das vorstellen. Wir sind im Gespräch. Beim FC Bayern läuft das sauber ab. Wir werden das mit dem Aufsichtsrat besprechen und dann werden wir mit Kahn sprechen“, so Hoeneß. 

„Wir haben Zeit, bisher ist es lediglich eine gute Idee. Wir verhandeln immer nur mit einer Person auf einer Position. Bei uns gibt es nur die 1A-Lösung“, sagt Hoeneß. 

Die große Frage war auch, ob Oliver Kahn überhaupt erfahren genug ist, weil Phillip Lahm in der Vergangenheit ähnliche Bestrebungen hatte. „Lahm wollte Sportvorstand werden. Unser Aufsichtsrat sagte, dass er erstmal Sportdirektor machen solle und dann Sportvorstand wird. So wie das Brazzo jetzt macht. Kahn ist zehn Jahre älter und hat mehrere Firmen geführt. Er hat ein Studium abgeschlossen“, erklärt Hoeneß. 

„Kahn würde ein normales Vorstandsmitglied werden, dann hat man zwölf Monate Zeit sich zu beschnuppern. Danach kann man entscheiden. Der Name Max Eberl spielt keine Rolle“, spricht Hoeneß offen aus. Max Eberl wurde im Zusammenhang gehandelt. Den Namen des Gladbacher Verantwortlichen auf dem Managerposten dementiert Hoeneß aber. 

Folgt Kahn auf Rummenigge? Magath glaubt an eine veränderte Rolle für den Ex-Keeper

Update vom 23. Februar, 11.12 Uhr: Oliver Kahn soll beim FC Bayern als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge aufgebaut werden. Das ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. In der Eurosport-Show „Mann gegen Mann“ äußerte sich Felix Magath zur Personalie. „Natürlich glaube ich, dass er in der Lage ist, so eine Rolle letztendlich auszufüllen“, betonte der ehemalige Trainer der Roten: „Aber halt ganz anders als Karl-Heinz Rummenigge, der einen ganz anderen Werdegang hat und die Rolle des Vorstandsvorsitzenden ganz anders ausfüllt.“

Weiter sagte Magath, der in seiner Zeit an der Säbener Straße mit dem Keeper arbeitete: „Man darf nicht den Fehler machen, die Position im Einzelnen sondern in der Gesamtheit, in der Führung zu sehen. Und in die passt Oliver Kahn rein.“ Seine Schlussfolgerung: „Deshalb glaube ich schon, dass dies gut gehen kann. Aber er wird nicht selbige Position ausführen, die Karl-Heinz Rummenigge ausgeführt hat.“

Kahn zurück zum FC Bayern? Starttermin soll offenbar Anfang 2020 sein

Update vom 21. Februar, 11.14 Uhr: Offenbar wird der Plan des FC Bayern München konkreter, Oliver Kahn die Gesamtverantwortung des Klubs anzuvertrauen. bild.de berichtet, dass der 49-Jährige bereits am 2. Januar 2020 an der Säbener Straße anfangen könnte. Kahn könne dann sofort als Mitglied des Vorstandes einsteigen. „Spätestens am 1. Januar 2022 würde er Karl-Heinz Rummenigge (63) als Vorstandsvorsitzenden beerben“, schreibt das Portal. Die Rolle von Hasan Salihamidzic würde Kahns Engagement zunächst nicht berühren. „Kahn würde Brazzo nicht ersetzen, sondern sein Boss werden“, heißt es.

Spekulation nach Geheimtreffen: Große FCB-Vision mit Kahn und Ex-Spieler - was wird aus Brazzo?

Update vom 20. Februar, 9.26 Uhr: Laut eines Berichts der Sport Bild könnte nicht nur Oliver Kahn im Fokus der Bayernbosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge stehen. Das Blatt schreibt in seiner Mittwochsausgabe, dass Hoeneß nach wie vor Kontakte zu Gladbachs Sportvorstand Max Eberl pflege. Der sollte einst eigentlich Nachfolger von Matthias Sammer werden, doch die Borussia ließ den heute 45-Jährigen nicht ziehen. Eberl hat noch einen Vertrag bis Sommer 2022 am Niederrhein - kommt der frühere Verteidiger dann nach München?

Ebenfalls unklar, was bei einer möglichen Konstellation Kahn-Eberl aus dem aktuellen Sportdirektor des FC Bayern München, Hasan Salihamidzic, wird. Der hatte, so die Sport Bild, ausgeschlossen, unter einem Sportvorstand zu arbeiten. Allerdings spekuliert das Blatt, dass der 42-Jährige womöglich in den kommenden Jahren gefallen an dem Gedanken finden könnte, mit Oliver Kahn und Max Eberl die Nach-Hoeneß-und-Rummenigge-Ära einzuläuten.

Kahn als neuer starker Mann beim FC Bayern? Geheimtreffen sorgt für neue Spekulationen

Update vom 20. Februar 2019, 6.55 Uhr: Kommt jetzt wieder Bewegung in die Sache? Nach Sport Bild-Informationen soll sich Uli Hoeneß heimlich mit Oliver Kahn getroffen haben, um über dessen Zukunft als Vorstand beim FC Bayern zu sprechen.

Für eine konkrete Unterhaltung spricht, dass Hoeneß dabei offenbar vom stellvertretenden Aufsichtsratschef des Rekordmeisters, Herbert Hainer, begleitet wurde. Letzerer hatte auch bei den Gesprächen mit dem einstigen Sportvorstand Matthias Sammer assistiert. 

Laut des Berichts wollen die Bayern Kahns Rolle bereits im kommenden Sommer konkret definieren. Demnach solle sich der ehemalige Welttorhüter als Vorstandsmitglied bis zu zwei Jahre an der Seite von Karl-Heinz Rummenigge einarbeiten, um schließlich dessen Posten als Vorstandsvorsitzender zu übernehmen. Rummenigge hatte seinen Kontrakt jüngst bis zum 31. Dezember 2021 verlängert

Hoeneß würde dem „Titan“ sogar noch etwas länger als Ratgeber zur Seite stehen. Ende des vergangenen Jahres wurde der 67-Jährige in seinem Amt als Aufsichtsratschef bestätigt. Und dass Hoeneß sich bei der nächsten Jahreshauptversammlung im November 2019 erneut zur Wiederwahl als Präsident stellt, bezweifelt bei den Bayern intern niemand mehr.

Hoeneß wollte ein Geheimtreffen nicht bestätigen, dementierte allerdings auch nicht: „Es kann noch nichts beschlossen sein, wenn der Aufsichtsrat davon nichts weiß. Und dieser muss so eine wichtige Entscheidung bei voller Mannschaftsstärke mit allen neun Gremiumsmitgliedern absegnen.“

FC Bayern: Rummenigge hofft auf schnelle Entscheidung in Nachfolger-Frage - und nennt einen Namen

Update vom 31. Januar 2019: Karl-Heinz Rummenigge ist seit 2002 Vorstandschef des FC Bayern München und hatte zuletzt seinen Vertrag auf Bitten von Präsident und Aufsichtsratschef Uli Hoeneß noch einmal bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Dennoch hofft der 63-Jährige auf eine baldige Lösung in der Frage seines Nachfolgers. „Der Verein tut gut daran, meinen Nachfolger bald in den Klub zu integrieren. Du musst dich schon vorbereiten auf den Job. Ich kann nicht am Dienstag aufhören, und am Mittwoch kommt der Nachfolger“, sagte Rummenigge beim Branchentreffen SpoBis in Düsseldorf.

„Irgendwann muss man diesen Übergang vorbereiten und vollziehen. Ich habe keine Problematik damit. Ich bin nicht so vermessen zu sagen, ich bin unersetzbar“, so der ehemalige Fußball-Profi. Er sei sicher, dass der Aufsichtsrat der Münchner die beste Option für seine Nachfolge finden werde. „Das werden wir bewältigen, es wird nahtlos weitergehen.“

Rummenigge hält einen Quereinsteiger nicht als Amtserben geeignet und empfahl stattdessen erneut den früheren Bayern-Torwart Oliver Kahn. „Es sollte schon jemand sein, der Fingerspitzengefühl im Fußball hat. Und wenn er auf höchstem Niveau gespielt hat wie Oliver Kahn, ist das auf jeden Fall ein Vorteil“, erklärte Rummenigge.

Rummenigge schwärmt von James - macht aber ein großes ABER dahinter

Zu einem Verbleib von Mittelfeldspieler James Rodriguez beim Fußball-Rekordmeister über den Sommer hinaus stellt Rummenigge klar. "Ich oute mich als großer Fan von ihm. Wir wissen alle im Verein, was er für Qualitäten hat", sagte der 63-Jährige. Aber: "Entscheidend wird sein, dass es für ihn und für uns die beste Entscheidung ist."

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge beim Branchentreffen SpoBis in Düsseldorf.

Ohnehin soll der Fokus beim aktuellen Zweiten der Bundesliga klar auf dem Sportlichen liegen. "Die wichtigste Personalie im Klub ist der Trainer", sagte Rummenigge und ergänzte: "Ich kann mich an einen erinnern, der bei uns gar nicht funktioniert hat, weil er einfach nicht zum Klub gepasst hat." Auf die Nachfrage, ob es sich dabei um Jürgen Klinsmann handle, antwortete der Europameister von 1980: "Ich will den Namen nicht dementieren. Es passte einfach nicht und wir mussten uns nach einem Jahr trennen."

Video: Hier outet sich Rummenigge als Fan 

„Mussten Youngster Callum Hudson-Odoi ein Zeichen geben“, so Rummenigge

Über den geplatzten Transfer von Chelsea-Youngster Callum Hudson-Odoi sagte er: "Das einzige, was Hasan gerne bewerkstelligt hätte, wäre dieser Spieler von Chelsea gewesen, weil er sich da von der Qualität her fast schon in diesen Spieler verliebt hat. Ich würde jetzt nicht dementieren, dass das offensive Werben in London nicht gut angekommen ist. Aber man darf auch nicht vergessen, dass Hasan Salihamidzic dem Spieler auch irgendwo ein Zeichen geben musste.“ 

Und weiter: „Er hatte zwar nicht direkt mit ihm persönlich Kontakt, weil das ja auch nicht erlaubt ist, aber der Spieler musste ja auch ein Signal bekommen, ob Bayern München komplett hinter ihm steht. Alles andere waren wirklich nur Gerüchte. Wir haben auf diesen Positionen jetzt nicht unbedingt in der Rückrunde Bedarf. Das ist ein Zukunftsthema, das wir in den nächsten Monaten angehen und dementsprechend entscheiden."

Kahn als neuer starker Mann beim FC Bayern? Eine Sache lässt Rummenigge zögern

Update vom 23. Dezember 2018, 16.37 Uhr: Rummenigges eigener Vertrag war am vergangenen Freitag bis zum 31. Dezember 2021 verlängert worden. Als erster Kandidat für Rummenigges Nachfolge gilt der ehemalige Bayern-Torwart Oliver Kahn. Auf die Frage, ob es mit Kahn als vorübergehendem Sportvorstand und Salihamidzic als Sportdirektor funktionieren könne, antwortete Rummenigge im kicker-Interview ausweichend: „Jetzt warten wir doch bitte erst mal ab, wie sich die Dinge entwickeln.“

Salihamidzic hatte jüngst gesagt, er wolle nicht unter einem Sportvorstand arbeiten. „Sein Anspruch und Ziel muss es sein, irgendwann Vorstand zu sein, das ist verständlich und nachvollziehbar“, sagt Rummenigge dazu.

Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge beim FC Bayern? Jetzt spricht Oliver Kahn

Update vom 21. Dezember 2018, 22.51 Uhr: Kurz nach der Partie zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach reagierte Oliver Kahn auf die Gerüchte, dass er als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge im Gespräch sei. 

Auf Nachfrage von Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein antwortete der Titan: „Natürlich sprechen wir miteinander. Ich spreche auch mit Uli Hoeneß. Da geht es um vieles. Warum muss es da immer um Positionen gehen?“ Ob die Vertragsverlängerung von Rummenigge auch Auswirkungen auf Kahns Pläne hat? „Für mich bedeutet das überhaupt gar nichts“, betonte Kahn im ZDF.

Kahn-Plan des FC Bayern: Ist der Titan nur zweite Wahl? Anderer Kandidat sagte angeblich ab

Update vom 21. Dezember 2018, 12.22 Uhr: Kahn äußerte sich zu der angekündigten Transferoffensive der Münchner. Der Ex-Spieler des FC Bayern sieht sie als wichtigen Impuls. Er spricht von einer Kaderanpassung.

Update vom 21. Dezember 2018, 9.05 Uhr: Am 17. Spieltag muss der FC Bayern München aber erstmal bei Eintracht Frankfurt gastieren. Für beide Mannschaften geht es um einen wichtigen Dreier. Die Hausherren aus Frankfurt kämpfen um die Champions-League-Plätze, während der Rekordmeister aus München den Anschluss an Dortmund und Gladbach nicht verlieren will. Das Spiel zwischen Frankfurt und Bayern München sehen Sie live im TV und im Live-Stream, wie tz.de* berichtet.

Oliver Kahn nur zweite Wahl beim FC Bayern München? Anderer Kandidat soll abgesagt haben

Update vom 19. Dezember, 9.34 Uhr: Nicht mehr lange, dann will Uli Hoeneß die Zukunft des FC Bayern in trockenen Tüchern wissen. Im Frühjahr soll es so weit sein, dann soll laut Sport Bild bei einem Treffen zwischen dem FCB-Urgestein und dem potenziellen neuen Vorstandschef Oliver Kahn ausgelotet werden, ob der Titan künftig eine Führungsposition beim Rekordmeister übernehmen wird. Doch war der Titan etwa nur zweite Wahl des Bayern-Präsidenten?

Wie das Sportmagazin berichtet, soll Uli Hoeneß bereits im Sommer 2017 Kontakt zu einer anderen deutschen Fußball-Größe Kontakt gehabt haben – und zwar zu keinem Geringerem als Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff. 

Doch Hoeneß blitzte ab - offenbar lag dem EM-Helden von 1996 das DFB-Team so sehr am Herzen, dass Bierhoff lieber weiter für Schwarz-Rot-Gold arbeitete, als für die Roten aus München. Ob es eine schmerzliche Absage für Uli Hoeneß war, ist nicht überliefert - doch eines dürfte klar sein: Die Fans des Rekordmeisters werden ihre Bayern-Legende Oliver Kahn auf jeden Fall mit äußerst offenen Armen willkommen heißen. Ob das bei seinem Namensvetter Bierhoff, der nie im Trikot des FC Bayern auflief, ebenso gewesen wäre?

Oliver Kahn müsste seine Karriere für den FC Bayern völlig umkrempeln

Update vom 04. Dezember 2018, 09.53 Uhr: Oliver Kahn und der FC Bayern - in der Vergangenheit stand diese Beziehung für Erfolg und unbändigen Willen. Wenn dieses Zusammenspiel eine Neuauflage erleben soll, müsste sich im Leben des einstigen Torwart-Titan aber einiges verändern, denn das Leben des 49-Jährigen hat sich seit seinem Karriereende 2008 entscheidend verändert.

Im Oktober 2016 brachte er seine eigene Torwart-Marke „Goalplay“ auf den Markt - inklusive Verwirrspiel, denn im Vorfeld hatten viele schon da mit einem Job an der Säbener Straße gerechnet. Mittlerweile arbeiten dort 30 Personen, vor Kurzem wurde ein millionenschwerer Vertrag mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) abgeschlossen. Zudem ist Oliver Kahn in der Werbung und im Fernsehen aktiv. Seit 2012 wirbt er für den Wettanbieter „Tipico“ und agiert für das ZDF als TV-Experte. Alle drei Jobs müsste er wohl aufgeben, wenn er sich hauptamtlich um die Geschäfte beim FC Bayern kümmern würde. „Zu Ausstiegsklauseln oder Laufzeiten äußere ich mich nicht“, so ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann, der sehr zufrieden mit Kahn ist. Auch über die Vertragslaufzeit und Ausstiegsmöglichkeiten bei „Tipico“ ist nichts bekannt.

„Oliver führt gerade ein sehr gesetteltes Leben“, erkannte zuletzt schon Karl-Heinz Rummenigge. „Er ist beim ZDF Experte bis 2020, und er hat seine Firma Goalplay. Ich weiß nicht, ob er das aufgeben will.“ Das muss Kahn alleine entscheiden.

FC Bayern München: Uli Hoeneß denkt an Oliver Kahn als Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge

Update vom 01. Dezember 2018, 13.03 Uhr: Wie sieht die Zukunft in der Führungsetage des FC Bayern München aus? Auf der Jahreshauptversammlung hat Präsident Uli Hoeneß, der selbst keinerlei Anzeichen von Amtsmüdigkeit zeigte, einen Einblick gegeben, wie der deutsche Rekordmeister plant. Dabei hat er selbst zum ersten Mal ein mögliches Engagement von Oliver Kahn in den Raum gestellt, was von den Medien bereits in den letzten Wochen ausgiebig diskutiert worden war.

"Ich kann Ihnen versichern, dass der Name Oliver Kahn in unseren Überlegungen eine Rolle spielt. Aber das ist kein Thema für heute und morgen, aber für die nächsten sechs bis zwölf Monate", sagte Hoeneß bei seiner Rede im Audi Dome. 

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Im Februar wolle man die Personalie besprechen. Allerdings, das stellte der Bayern-Patron in einem Interview im Anschluss an die JHV klar, gebe es eine Bedingung: „Kahn kommt dann infrage, wenn Karl-Heinz aufhören sollte. Und bis dahin werden wir uns in Ruhe gedulden und ihn warmhalten", so Hoeneß weiter. 

Und wenn es nach der Meinung des Präsidenten geht, kann das noch eine Weile dauern. Auf die Frage, ob er glaube, dass Rummenigge seinen Vertrag über 2019 hinaus verlängern wird, antwortete Hoeneß zuversichtlich: „Er wird es tun!“ Rummenigge selbst äußerte sich nicht zu seiner Zukunft.

Ist Oliver Kahn der starke Mann für die Zukunft des FC Bayern München?

Update vom 29. November, 10.26 Uhr: Am Freitagabend ist die Jahreshauptversammlung des FC Bayern. In Zeiten der sportlichen Krise mit Rang fünf in der Bundesliga und neun Zählern Rückstand auf Borussia Dortmund wird es dort sicherlich einiges zu besprechen geben. Ein großes Thema: Wer beerbt die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß in absehbarer Zukunft und vor allem, wann? 

„Es gibt keine erste und keine zweite Lösung, es gibt Gedanken“, betonte jüngst Hoeneß. Im Zentrum dieser Gedanken steht offenbar Oliver Kahn. Schenkt man den zahllosen Gerüchten in den Medien Glauben, geht es nicht mehr um den Nachfolger an sich, sondern vielmehr nur noch darum, wann Kahn an die Säbener Straße zurückgekehrt und in welcher Funktion. Doch selbstverständlich muss auch Kahn reiflich überlegen, ob er sich dieser schweren Aufgabe stellen möchte. 

Immerhin hat er erst 2015 begonnen, die Firma „Goalplay GmbH & Co. KG“ aufzuziehen. Auch dort müsste der Titan dann Abstriche machen und seine Aktivitäten in andere Hände geben. Und dann? Laut dem Kicker könnte der ehemalige Welttorhüter als Sportvorstand im Sommer 2019 oder zu Jahresbeginn 2020 ins Traineeprogramm beim FCB einsteigen und Ende 2021 dann komplett übernehmen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Rummenigge seinen Ende 2019 auslaufenden Vertrag als Vorstandsboss noch einmal um zwei Jahre verlängert, wovon Stand jetzt auszugehen ist. 

Damit ist zunächst klar: Die Übergabe der Bosse soll ein schleichender Prozess werden. Auch Uli Hoeneß hatte zuletzt immer wieder betont, eher heute als morgen seinen Posten zu räumen, sollte der passende Nachfolger parat stehen. So stehen für Sportdirektor Hasan Salihamidzic einige Fragen offen. Wie plant der deutsche Rekordmeister mit ihm und plant er überhaupt mit ihm? Ist Gladbachs Max Eberl noch ein Thema in München? All diese Personalien hängen wohl von Kahns Entscheidung ab. 

Gerüchte um Oliver Kahn: Fernsehauftritt abgesagt

Update vom 23. November, 22.03 Uhr: Auch wenn der FC Bayern wohl weiterhin mit Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß in der Chefetage plant: Die Gerüchte um Oliver Kahn reißen nicht ab. Das liegt jetzt an einem Fernsehauftritt am Wochenende bei „Sky90“. Denn Kahn hat diesen Termin abgesagt, offiziell aus privaten Gründen.

Die Bild-Zeitung mutmaßt nun, dass dies mit den Gerüchten um den neuen FC-Bayern-Vorstand zusammenhängt. Denn schon seit Tagen schweigt Kahn zu den Gerüchten - und die Absage des Auftritts im Rahmen des nächsten Bundesliga-Spieltags passt dazu. 

So könnte es sein, dass Kahn gute Chancen haben könnte und sich diese nicht verspielen möchte. In diese Kerbe schlägt zumindest das Blatt. Bei einem Auftritt könnte Kahn sich um den Job bei Bayern reden - mit der Absage umgeht er dies. 

Update vom 23. November, 10.13 Uhr: Wird Oliver Kahn der neue starke Mann in der Führungsetage des FC Bayern? Karl-Heinz  Rummenigge will das Gespräch mit Uli Hoeneß suchen, der seinerseits allerdings (zunächst) eine Vertragsverlängerung mit dem alten Vorstandschef anstreben möchte.

Wird Kahn der neue Bayern-Boss? Sportvorstand könnte ein alter Bekannter werden - es ist nicht Salihamidzic

Update vom 22. November, 15.55 Uhr: Kehrt Oliver Kahn als Funktionär zurück zum FC Bayern? Auch die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass Kahn als Vereinschef mittlerweile weit mehr als nur ein Gedankenspiel bei den Münchnern sei. Doch welche Rolle wird er dann genau übernehmen und was geschieht dann eigentlich mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic? 

Ein Szenario könnte sein, dass Kahn zunächst in der Rolle als Sportvorstand von Karl-Heinz Rummenigge eingelernt wird. Für Salihamidzic wäre dann eigentlich kein Platz mehr. Nach SZ-Informationen spielt in den Köpfen der Bayern-Bosse ein alter Bekannter eine deutlich gewichtigere Rolle: Max Eberl, der Sportchef von Borussia Mönchengladbach. Schon vor der Anstellung von Salihamidzic galt er als Wunschkandidat von Uli Hoeneß, am Ende blieb Eberl aber bei den „Fohlen“. 

Da sich nun aber ein großer Umbruch an der Säbener Straße anbahnt, könnte der Job des Sportvorstandes auch für Eberl interessant werden. Mit Kahn als Vorstandsboss. „Seit Jahren“ warte der frühere Bayern-Keeper „sehnsüchtig“ auf so einen Anruf, sagt laut der Süddeutschen Zeitung ein enger Vertrauter von Kahn. Möglicherweise ist dieser Anruf bereits erfolgt.

Bayerns Plan mit dem Titan: Die drei Kahn-Szenarien

Update vom 22. November, 9.54 Uhr: Das Thema Oliver Kahn und der FC Bayern wird immer heißer. Doch welche Rolle könnte der Titan an der Säbener Straße übernehmen und wie geht es dann mit Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge weiter? Die Bild hat dazu drei mögliche Szenarien skizziert. 

Szenario 1: Oliver Kahn steigt Anfang 2020 als Sport-Vorstand ein und würde dann mit Rummenigge ein Tandem bilden, sprich: Der Bayern-Boss verlängert seinen Ende 2019 auslaufenden Vertrag. 

Szenario 2: Kahn steigt 2020 direkt zum Vorstandsboss auf und beerbt Rummenigge, der zeitgleich das Amt des Aufsichtsrats-Vorsitzenden übernimmt (derzeit von Uli Hoeneß bekleidet). Hoeneß bliebe dann Präsident. 

Szenario 3: Kahn wird 2020 Vorstandsboss, Rummenigge übernimmt das Amt des Präsidenten und Aufsichtsrats-Vorsitzenden und Uli Hoeneß scheidet komplett aus. 

Klar ist: In jedem Szenario wird Kahn im Vorstand sitzen, was für diesen sicherlich auch eine Bedingung sein dürfte. Hasan Salihamidzic beispielsweise wohnt diesem als Sportdirektor gar nicht bei. 

Video: Kommt Kahn zurück nach München?

Oliver Kahn als Bayern-Boss? Pizarro: „Ich glaube, dass ...“

Update vom 22. November, 7.05 Uhr: Egal, in welcher Position Oliver Kahn bei einer Umstrukturierung des FC Bayern schlussendlich landen würde: Schon jetzt schlägt die Nachricht über eine mögliche Rummenigge-Nachfolge durch den Titan hohe Wellen. Selbst die Konkurrenz würde solch einen Zug des Rekordmeisters klug finden. 

„Oliver Kahn war ein Top-Spieler (...), der sich auch nach der Karriere auf vielen Ebenen für das Fußballgeschäft gut ausgebildet und weiterentwickelt hat. Dazu hat er den nötigen Bayern-Stallgeruch. Das passt“, sagt zum Beispiel Michael Preetz (51, Manager Hertha BSC) der Bild. Und auch Rudi Völler (58) findet, dass der Titan dem FC Bayern München nur gut tun kann: „Unabhängig von der Position: Logisch hat Olli Kahn die Qualität und Ausstrahlung dafür. Er wäre ein absoluter Gewinn.“

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Einer, der Oliver Kahn besonders gut kennt, ist Claudio Pizarro (40). Sechs Jahre lang (2001 bis 2007) spielten die beiden gemeinsam im Dress der Roten und holten für den FC Bayern in dieser Zeit einige Titel. Was würde er von Bayern-Boss Kahn halten? „Ich glaube schon, dass er das kann“, so der Peruaner laut dem Boulevardblatt. Er macht das besonders an einer Sache fest: „Er hat den Charakter, den man für diesen Job braucht.“

Bayerns Plan mit dem Titan: Oliver Kahn schon 2019 Nachfolger von Rummenigge? - Die Erstmeldung

München - Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu wissen, wie derzeit die Gemütslage an der Säbener Straße aussieht. In der Bundesliga auf Rang fünf abgerutscht, satte sieben Zähler hinter den Gipfelstürmern von Borussia Dortmund. Der erfolgsverwöhnte FC Bayern durchlebt eine Krise und wie in fast jeder Krise der jüngeren Vergangenheit sehen sich die Münchner Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge zum Handeln gezwungen. 

Schon länger geistert der Gedanke eines nötigen Umbruchs umher beim deutschen Rekordmeister, 2019 könnte ein großer Cut erfolgen. Es ist noch keinen Monat her, da kündigte Hoeneß an, in den nächsten zwei bis drei Jahren von seinem Amt als Präsident und Aufsichtsrat zurücktreten zu wollen. Möglicherweise schon 2019, sollte sich der passende Kandidat auftun. 

Doch nicht nur Hoeneß‘ Amtszeit endet 2019, auch Rummenigges Vertrag als Vorstands-Vorsitzender läuft nur noch bis Ende des nächsten Jahres. Es bahnt sich eine Neuordnung der Bayern-Führung an. Nach Informationen der Sport Bild haben die FCB-Bosse einen klaren Favoriten, wer diese Rolle übernehmen könnte: Oliver Kahn. 

Oliver Kahn: Bereit für einen Posten beim FC Bayern 

Schon vor der Einstellung von Hasan Salihamidzic als Sportdirektor wurde Kahn dieser Posten angeboten, doch der ehemalige Bayern-Keeper lehnte ab. „Ich war zu dem Zeitpunkt mit der Entwicklung von Goalplay beschäftigt und mit meinem Kopf in einer ganz anderen Welt“, begründet Kahn heute diese Entscheidung. Was damals auch eine wichtige Rolle gespielt haben dürfte: Als Sportdirektor hätte Oliver Kahn nicht im Vorstand gesessen. 

Schon Philipp Lahm soll nach seinem Karriere-Ende im Sommer 2017 den Job unter anderem aus diesem Grund abgelehnt haben. Auch für Kahn dürfte es wichtig sein, mit Hoeneß und Rummenigge auf einer Ebene zu stehen und somit eine gewisse Entscheidungsgewalt zu haben. Nicht ganz umsonst wird die Rolle von Hasan Salihamidzic beim FCB immer wieder müde belächelt. 

Und wie sieht es heute aus? Hoeneß und Kahn stehen seit dem Karriere-Ende des Torhüters in engem Kontakt und tauschen sich regelmäßig aus. Stand Kahn aufgrund seiner vielen Unternehmer-Tätigkeiten in den letzten Jahren nicht zur Verfügung, könnte sich seine Haltung nun verändert haben. Angesprochen auf einen möglichen Posten in der Münchner Führung sagte Kahn im Sportstudio des ZDF: „Alles zu seiner Zeit.“ 

Auf eine Nachfrage von Sport Bild, wie diese Äußerung denn nun zu verstehen sei, antwortete der 49-Jährige: „Ich habe das gesagt, weil man nie irgendetwas ausschließen kann.“ Ein Dementi klingt anders. Auch die Sport Bild ist sich sicher: Oliver Kahn würde als Vorstand einsteigen. Bleibt nur die Frage: Für wen? 

Oliver Kahn: Nachfolger von Rummenigge beim FC Bayern München? 

Wie bereits erwähnt, läuft auch Rummenigges Kontrakt beim FCB aus. Denkbar ist, dass der Bayern-Boss in den Aufsichtsrat wechselt und Uli Hoeneß als Vorsitz ablöst, dieser aber dennoch als Präsident seinen Sitz im Rat behält. Kahn würde dann den Posten des Vorstandsvorsitzenden bekommen. Klar ist wohl auch: Den Posten als Sportvorstand würde Kahn maximal für eine Übergangszeit übernehmen. Seit Sommer 2017 bekleidet Hasan Salihamidzic die Rolle des Sportdirektors, aber eben nicht im Range eines Vorstandes. 

Schon im Februar 2017 hatte Kahn betont, dass eine Position als Sportdirektor für ihn nicht in Frage kommt. Im Dezember desselben Jahres schob er bezüglich einer Rückkehr zum FC Bayern nach: „Das hängt von der Aufgabe ab.“ Mittlerweile scheint die Aufgabe beim FCB aber auch Kahn zuzusagen. 

Dass er nicht schon vor einem Jahr oder sogar früher zu den Münchnern als Verantwortlicher zurückgekehrt ist, liegt auch an seiner mangelnden Erfahrung, wie Kahn gegenüber Sport Bild betont: „Typisch für meinen Lebenslauf ist, dass ich mich nicht in Aufgaben hineingestürzt habe, für die es mir noch an der einen oder anderen Erfahrung mangelt. Sowohl als Sportler als auch heute als Unternehmer habe ich mich kontinuierlich entwickelt und das notwendige Know-how Stück für Stück aufgebaut.“ 

Mittlerweile ist der Titan allerdings geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der „Goalplay GmbH“. Zudem bekleidet er den Vorstandsvorsitz  der „Titanoen Media AG“ und leitet die „Oliver Kahn Stiftung“. Beim FC Bayern ist nun die Zeit für einen Umbruch gekommen. Möglicherweise gilt das Gleiche auch für Oliver Kahn. 

Passenderweise hat auch Ex-Bayern-Star Lothar Matthäus Oliver Kahn für die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge empfohlen.

nc/mes/tlm/ias

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