FC Bayern und Dortmund spielen inoffiziellen Supercup aus

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Wiedersehen im inoffiziellen Supercup: Der FC Bayern und Borussia Dortmund trafen in der abgelaufenen Saison gleich dreimal aufeinander - zweimal in der Liga, einmal im DFB-Pokal-Finale. Der scheidende BVB-Abwehrrecke Christian Wörns (v.) wird bei dem Spiel aber wohl nicht dabei sein.

Zwölf Jahre nach der letzten Austragung wollen der FC Bayern München und Borussia Dortmund inoffiziell den Supercup neu beleben.

“Da der Ligapokal wegen Termin-Problemen in diesem Jahr nicht ausgetragen wird, haben wir den Supercup reaktiviert“, kündigte Bayern- Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch für den 23. Juli im Ruhrgebiet das Kräftemessen zwischen dem Double-Gewinner und dem Pokalfinalisten an. Allerdings verwies die Deutsche Fußball Liga (DFL) umgehend darauf, dass die Partie keine offizielle Wiederbelebung des Supercups darstelle.

“Es ist natürlich im Interesse der Vereine, die Partie aufzuwerten, aber es ist kein offizieller Wettbewerb“, sagte Liga- Vizepräsident Peter Peters am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. “Wir haben den vor wenigen Tagen eingereichten Antrag abschlägig beschieden, weil unter anderen die sportlichen Kriterien, wer sich für einen solchen Wettbewerb qualifiziert, vor einer Saison festgelegt werden müssen.“ Von 1987 bis 1996 wurde der Supercup offiziell zwischen dem Meister und dem Pokalsieger ausgetragen. 1997 wurde der Wettbewerb durch den Ligapokal abgelöst.

“Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Borussia Dortmund dieses attraktive Spiel wiederzubeleben“, erklärte Rummenigge zu der Partie. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ergänzte: “Für die Fans von Borussia Dortmund und des FC Bayern München wird dieser Klassiker ein Höhepunkt der Saison-Vorbereitung und das erste Aufeinandertreffen von Jürgen Klopp und Jürgen Klinsmann als neue Trainer ihrer Mannschaften.“ Beide Teams konnten den Supercup-Wettbewerb je dreimal gewinnen.

Quelle: DPA

Quelle: tz

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