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FC-Bayern-Votum gegen Höwedes

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Ein Wechsel von Benedikt Höwedes zum FC Bayern ist offenbar endgültig vom Tisch
Ein Wechsel von Benedikt Höwedes zum FC Bayern ist offenbar endgültig vom Tisch © Getty

München - Nicht nur im Sturm, auch in der Abwehr könnte es unter Pep Guardiola zu einem Wechsel kommen. Der FC Bayern hat sich dabei offenbar gegen Benedikt Höwedes entschieden.

Bislang zeigt sich Pep Guardiola genügsam, was neue Spieler angeht. Es scheint, als erwartet der neue Trainer des FC Bayern gar keine Willkommensgeschenke. Robert Lewandowski könnte eine Ausnahme sein. Als zweite Baustelle neben der Sturmspitze haben die Münchner offenbar die Innenverteidigung ausgemacht, schreibt die "Sport Bild". Demnach sei Dante für die kommende Saison gesetzt, die Position des zweiten Innenverteidigers stehe aber "unter Beobachtung". Während der Brasilianer laut der Zeitschrift intern sogar als Abwehrchef angesehen wird - und nicht etwa Kapitän Philipp Lahm - genießen die anderen Innenverteidiger augenscheinlich weniger Vertrauen. Daniel van Buytens Vertrag läuft aus, die Zukunft des 35-Jährigen ist noch nicht geklärt. Holger Badstuber kämpft nach seinem Kreuzbandriss erst mal ums Comeback. Jerome Boateng ist in der Rückrunde mit drei Einsätzen noch kein Stammspieler. Das Zusammenspiel funktioniert trotzdem blendend.

Warum also sollten die Bayern überhaupt etwas ändern an der Viererkette, die in dieser Saison den Bundesliga-Gegentorrekord vermutlich ganz klar unterbieten wird? "Sport Bild" vermutet, dass Guardiola bei den Münchnern ähnlich wie in Barcelona besondere Anforderungen an seine Abwehrleute stellen wird und sich damals selbst die Superstars Carles Puyol und Javier Mascherano ihrer Sache nie sicher sein konnten.

Neue Weltstars für Guardiola? Alle Bayern-Transfergerüchte

Somit wären allerdings auch die Anforderungen an einen neuen Innenverteidiger äußerst hoch. Ein Thema war in den vergangenen Jahren immer wieder Benedikt Höwedes. Diese Personalie könnte nun allerdings erledigt sein. Laut des Berichts hat die Klubführung bereits über den Schalke-Kapitän abgestimmt und keine Mehrheit für einen Transfer gefunden. Üblicherweise kommen Wechsel bei den Roten nur zustande, wenn alle zustimmen. Vermutlich könnte das nur Guardiola ändern.

kim

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